Willkommen beim Schaf-Portal von VDL und WDL

 

AKTUELLE INFORMATIONEN

30.11.2022

Bundesschau Schafe 2022 - Bildergalerie und Ergebnisse


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Züchterfreunde,

 

viele von Ihnen haben schon lange darauf gewartet, nun ist es endlich soweit!

 

Nach der Bundesschau folgte 14 Tage später das Bundesleistungshüten und erhebliche Anstrengungen sind auch in der Ausgestaltung der zukünftigen Agrarreform und endlich wieder gewährten Tierprämie für Schafe- und Ziegen ab 2023 mit ca. 34,00 € pro weiblichem Tier erforderlich; daher bitte ein wenig Nachsicht. 

 

Anbei erhalten Sie den Link zu den Ergebnissen sowie der Bilderstrecke von der Bundesschau Schafe 2022 in Alsfeld!

 

Ihre VDL


25.11.2022

Unterredung der VDL mit dem Vorsitzenden der Umweltministerkonferenz Minister Meyer am 24. November 2022

- vom 23.-25. November findet in Goslar, NI, die Herbst-Umweltministerkonferenz (UMK) statt.

Die VDL hat dies zum Anlass genommen, ein Schreiben des VDL-Vorsitzenden an die Damen und Herren Umweltminister der Länder sowie der Bundesumweltministerin mit folgenden Bitten zu richten. Zum einen wurden die aktuell beschossenen VDL-Forderungen zum Thema Wolf/Weidetiere mit der Bitte um Beachtung und Umsetzung beigefügt. Zum anderen wurde um einen Gesprächstermin anlässlich der UMK gebeten, bei dem die Forderungen nochmals erläutert und begründet werden sollten.

 

Wenige Tage vor der UMK erreichte die VDL das Schreiben der Vorsitzenden der UMK, des neuen Umweltministers Niedersachsens, Herrn Meyer, der die VDL zu einem Gesprächstermin für Donnerstag den 24.11. 2022, 9:00 Uhr nach Goslar eingeladen hat.

 

An der Unterredung nahmen teil:

1. VDL-Vorsitzender A. Gimber

2. Vorsitzende VDL-Abteilung Beutegreifer Fr. A. Wohlfarth

3. Landesvorsitzender J. Rehse sowie

4. Geschäftsführer Dr. St Völl

 

Ergebnisse:

Pünktlich um 9:00 Uhr begann das Gespräch am Tagungshotel. Nach einleitenden Worten u.a. mit Vorstellung der VDL, ihrer Aufgaben und dass die VDL alle Schafhalter und -züchter aus dem Bundesgebiet auf Bundes- und EU-Ebene vertritt, wurden die einzelnen Forderungen zum Thema Wolf /Weidetiere erläutert und begründet, sowohl aus Sicht des gesamten Bundesgebietes wie auch aus niedersächsischer Sicht und der dortigen Ausbreitung des Wolfes und der Wolfsübergriffe trotz Herdenschutzmaßnahmen durch den niedersächsischen Landesvorsitzenden (erforderlich sind rasche Entnahme übergriffiger Wölfe, Feststellung des günstigen Erhaltungszustands, bundesweites Wolfsmanagement, vollumfängliche Finanzierung des Herdenschutzes incl. Arbeitszeitaufwand, Beweislastumkehr etc.). Deutlich wurde darauf hingewiesen, dass ein weiteres Zuwarten zur Umsetzung der berechtigten Forderungen der Weidetierhalter seitens der Politik nicht mehr erwartet werden kann. Es müssen endlich verlässliche Entscheidungen zu o.g. Themen gefällt werden.

 

Minister Meyer dankte für die Gesprächsnachfrage, zeigte sich sehr interessiert und wies darauf hin, dass er aufgrund seiner früheren Tätigkeit als Landeslandwirtschaftsminister Niedersachsens nicht nur persönlich Hrn. Rehse kennt, sondern die Situation der Schafhaltung einschließlich der Probleme hinsichtlich Koexistenz. Alle angesprochenen Themen wurden erörtert.

 

Er machte deutlich, dass ihm die Sorgen der Schafhalter sehr wohl bewusst sind. Er lud Hrn. Rehse ein, an den von ihm wieder angebotenen Arbeitssitzung zu Wolfsthematik teilzunehmen, da ihm die Berücksichtigung der praktischen Anregungen wichtig sind. So ergänzte Hr. Rehse auch diverse Bsp. unzureichender Finanzierungsmaßnahmen. Anstatt der Einzelfallregelung hinsichtlich Entnahme übergriffiger Wölfe sprach Minister Meyer sich dafür aus, zukünftig das Thema regional zu betrachten und dort, wo Herdenschutz vorgenommen werden, mitzuhelfen, dass dort übergriffige Wölfe rasch entnommen werden; gemäß dem Motto, wenn der Schafhalter alle zumutbaren Maßnahmen zum Herdenschutz angewandt hat, liegt die Schuld des Übergriffes nicht beim Weidetierhalter, sondern hier ist/sind der/die Übeltäter zu entnehmen.

 

Insgesamt war es ein sehr konstruktives Gespräch.

 

Das Thema Wolf wird anlässlich der UMK unter TOP 15 behandelt: „Weiteres Vorgehen im Umgang mit der Art Wolf (Canis lupus)“, Berichterstatter Mecklenburg-Vorpommern

 

 

Ihre VDL

Demonstration anlässlich der Umweltministerkonferenz

hier Vertreter der Schaf- u Ziegenzuchtverbände MV sowie NI. Unsere Forderungen müssen endlich von den Umweltministerien umgesetzt werden.

20.10.2022

Umweltministerkonferenz vom 23.-25. November 2022

Schafhalter bitten um Gespräch mit den Umweltministern in Goslar

In einem Schreiben des Vorsitzenden der Vereinigung deutscher Landesschafzuchtverbände, VDL, Herrn Alfons Gimber, bittet er die Damen und Herren Umweltminister der Länder und des Bundes um einen Gesprächstermin anlässlich der für den 23.-25. November geplanten Umweltministerkonferenz in Goslar.

 

Hintergrund dieser dringenden Bitte sind die nach wie vor ungelösten Probleme der Schafhalter verbunden mit der unkontrollierten Ausbreitung des Wolfes. Trotz des immer umfangreicheren Herdenschutzes sind weiterhin Wolfsübergriffe mit vielen toten und verletzten Schafen zu beklagen. So weist A. Gimber darauf hin, dass im Monitoringjahr 2020/21 in Deutschland über 1.015 Wölfe, unterteilt in 157 Wolfsrudel und 27 territoriale Paare sowie 19 territoriale Einzeltiere durch die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) bestätigt wurden. Jährlich findet eine 30% Vermehrung statt.

 

Die VDL vertritt gemeinsam mit den Mitgliedsverbänden die Interessen aller Schafzüchter und -halter im gesamten Bundesgebiet; d.h. von mehreren 10.000 Schafhaltern mit über 1,2 Mio. Schafen und damit über 40 betreute Rassen aus dem gesamten Bundesgebiet.

 

Für die Schafhalter in Deutschland bedeutet die Rückkehr des Wolfes finanzielle und zeitlich wie auch körperlich kaum leistbare Mehrarbeit sowie nicht vorstellbare psychische Belastungen. Die Leistungen unserer Schafe- und Ziegen beim Küstenschutz, bei der Landschaftspflege von Kalkmager und Trockenrasen, Moorflächen, Almen sowie beim Biotop- und Umweltschutz werden von Politik und Gesellschaft anerkannt, so Alfons Gimber; ebenso wie die umweltgerechte Produktion von Lammfleisch, Milch und Wolle. Die schlimmen Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre haben verdeutlicht, dass die durch die Schafbeweidung geförderte und von der Gesellschaft gewünschte Deichsicherheit nicht durch Wolfsanwesenheit gefährdet werden darf. Der Erhalt von beweidetem Grünland ist für den Erhalt der Artenvielfalt von Wildpflanzen und Wildtieren unabdingbar.

 

Die Rückkehr des Wolfes kann als ein Erfolg des europäischen und nationalen Artenschutzes bezeichnet werden. Seine unkontrollierte Ausbreitung darf nicht zum Rückgang vieler anderer schützenswerter Arten führen.

Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL), die über ihre Mitgliedsverbände mehrere 10.000 Schafhalter in Deutschland vertritt, steht zu einer Koexistenz von Wolf und Weidetierhaltung.

 

Doch es ist höchste Zeit, die ungelösten Probleme in Angriff zu nehmen, so beispielsweise die zeitnahe Umsetzung der Koalitionsvereinbarung des Bundes vom Dezember 2021 zum Thema Wolf; konkret die Anpassung des Bundesnaturschutzgesetzes an die FFH-Richtlinie sowie die Feststellung des günstigen Erhaltungszustandes des Wolfes, um die Grundlagen für ein wirkliches Wolfsmanagement zu schaffen.

 

Anlässlich der Umweltministerkonferenz hofft A. Gimber, anlässlich des erbetenen Gesprächstermins mit den Umweltministern, die dringend anzugehenden Einzelthemen einer Lösung näher bringen zu können. Andernfalls ist zu befürchten, dass die Zahl der Schafhalter, wenn auch schleichend immer mehr zurückgehen wird. Dies kann nicht im Sinne der Umweltminister sein.

 

Ihre VDL

PM UMK Goslar
2022-10-20 PM-VDL-UMK Goslar.pdf
Adobe Acrobat Dokument 63.3 KB

11.10.2022

Berufsschäfer wählten neue 3-er Verbandsspitze

- VDL-Abteilung Berufsschäfer tagte in Kassel

Am Dienstag, den 11. Oktober 2022, tagte die Vollversammlung der VDL-Abteilung Berufsschäfer auf die Einladung des Sprechers Herrn Ingo Stoll. Die VDL-Abteilung Berufsschäfer ist ein Zusammenschluss von Haupterwerbsschäfern, Angestellten Schäfern, Jungschäfern und Förderern aus dem Bundesgebiet, die sich regelmäßig in Videokonferenzen zu aktuellen agrarpolitischen Themen austauschen.

 

Im Geschäftsbericht ging Ingo Stoll auf die vielen Themen ein, die im abgelaufenen Jahr behandelt wurden. Behandelt wurde der Lammfleischmarkt, der Schafwollmarkt;  ebenso wie die Probleme im Zusammenhang mit der unkontrollierten Ausbreitung des Wolfes. Vorgestellt wurde ferner ein ausgeglichener Jahresabschluss.

 

In der anschließenden Wahl wurde der Sprecher der Abteilung, Herr Ingo Stoll, MV, ebenso wie sein Stellvertreter, Herr Hubert Dissen, HE, im Amt bestätigt. Neu gewählt wurde als weiterer Stellvertreter Herr Johann Nesges, BB.

 

Für das kommende Jahr wurde beschlossen, die regelmäßigen abendlichen Videokonferenzen zur aktuellen agrarpolitischen Themen fortzusetzen. Ferner wird das Thema Ausbildungsförderung weiterhin mit Hochdruck behandelt. Zusätzlich soll noch ein Treffen der Berufsschäfer für den Herbst 2023 ins Auge gefasst werden.

 

Zur zukünftigen Ausgestaltung der Agrarreform referierte Herr Schneider vom Hessischen Landesbauernverband und gab hier einen hervorragenden Überblick.

 

Ihre VDL

10.10.2022

VDL-Bundesleistungshüten 2022 in Hüttenberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

vom 14. -16. Oktober 2022 findet das diesjährige VDL-Bundesleistungshüten 2022 in Hüttenberg statt.

 

Bei dieser Veranstaltung treffen sich die besten Hüter Deutschlands. Ebenso ist dies ein Treffpunkt für viele Haupterwerbsschäfer und Freunden der Schafhaltung.

 

Programm:

 

Freitag, 14. Oktober 2022:

  • bis 16:00 Uhr: Anreise der Hüteteilnehmer

anschließend: 

  • Begrüßung, 
  • Auslosung der Hütereihenfolge, 
  • Begehung des Hütegeländes,
  • gemütlicher Abend.

 

Samstag, 15. Oktober 2022: 

  • 08:00 Uhr: Beginn des Hütewettbewerbs
  • 18:00 Uhr: Ende des ersten Hütetages
  • 19:00 Uhr: Tanz auf der Tenne 

 

Sonntag, 16. Oktober 2022:

  • 09:00 Uhr: Fortsetzung des Hütewettbewerbs 
  • und Frühschoppen mit Live-Musik
  • ca. 15:00 Uhr: Ende des Hütewettbewerbs
  • 16:00 Uhr: Hütekritik (Vorstellung der Hüteergebnisse) und Siegerehrung

 

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

 

Ihre VDL

28.09.2022

Kongress zur „Zucht und Erhaltung alter und bedrohter einheimischer Nutztierrassen“ im WCCB in Bonn

Vom 26. – 28. September fand im Bonner WCCB der Kongress zur „Zucht und Erhaltung alter und bedrohter einheimischer Nutztierrassen“ statt. 

Bei diesem referierten nationale und internationale Experten zu unterschiedlichsten Themen bezüglich dem Erhalt bedrohter Arten. 

Die VDL und der BDZ waren mit mehreren Vorträgen mit den folgenden Themen eingebunden:

  • Überblick über gefährdete einheimische Schaf- und Ziegenrassen  (Klaus Gerdes)
  • Forschung im Schaf- und Ziegensektor – Neue Wege zur Untersuchung und Erhaltung der genetischen  Vielfalt unserer gefährdeten Rassen (Prof. Dr. Gesine Lühken)
  • Scrapieresistenzzucht bei Schafen und Ziegen: Aktueller Stand in Deutschland, rassespezifische Probleme, Lösungsmöglichkeiten am Beispiel des Islandschafes (Prof. Dr. Gesine Lühken)
  • Serv.it OVICAP – Züchterinnen, Züchter und Verbände managen Biodiversität bei Schaf und Ziege (Dr. Jens Wilkens)
  • Landschaftspflege mit 50 Bentheimer Landschafen im Wolfsgebiet – Geht das zusammen? (Tobias Böckermann)
  • Entwicklung eines nachhaltigen Zuchtprogramms für gefährdete Schafrassen am Beispiel des Rhönschafs unter Nutzung des Multi-Natursprungs (Dr. Christian Mendel)
  • Ergebnisse aus dem Projekt „Nachhaltige Bekämpfung der Moderhinke bei Schafen – MoRes“. Welche Chancen bietet ein Zuchtprogramm zur Moderhinkeresistenzzucht? (Prof. Dr. Ottmar Distl)
  • Darstellung der genetischen Diversität von Ziegen und Schafen am Beispiel von Schweizer Ziegenrassen (Markus Neuditschko)

Auch ein VDL-/BDZ-Infostand, bei dem sich die Teilnehmer über die Verbandsarbeit informieren konnten, war vorhanden.

Der umfangreiche Tagungsband zum Nachlesen kann bei der DGfZ bestellt werden.

 

 

Ihre VDL


21.09.2022

VDL-Bundesschau Schafe 2022 – 01. bis 02. Oktober 2022, Hessenhalle Alsfeld, 36304 Alsfeld

In 9 Tagen geht es los!


UPDATE

 

Die Bundesschau Schafe 2022 in Alsfeld war ein voller Erfolg. Zahlreiche Teilnehmer und Besucher konnten sich an über 640 Zuchttieren von mehr als 40 verschiedenen Rassen erfreuen. Es wurden äußert beeindruckende Schafe / Schafrassen mit Preisen und Auszeichnungen geehrt. 

 

Wir arbeiten mit Hochdruck am Bericht zur Veranstaltung sowie an den Ergebnislisten des Richtens. Auch wollen wir Ihnen ausdrucksstarke Bilder präsentieren, die jedoch aufgrund der Vielzahl an Fotos sorgfältig ausgewählt werden müssen. Dies nimmt noch etwas Zeit in Anspruch. Wir bitten daher noch um etwas Geduld.

 

Wir freuen uns, die tollen Eindrücke des Events demnächst hier mit Ihnen teilen zu können. 

 

Ihr VDL - Team 

 

_______________________________________________________________________________________________

 

Wir die VDL mit all unseren Mitgliedsverbänden freuen uns, dass es endlich los geht. In 9 Tagen startet unsere und ihre Bundesschau Schafe 2022; denn letztendlich wird dies für die engagierten Züchterinnen und Züchter durchgeführt - nach 2 Jahren Coronaverzögerung.

 

Alle arbeiten auf Hochtouren, damit auch alles bestmöglich klappt.

 

Bundesminister Cem Özdemir übernimmt dankenswerterweise die Schirmherrschaft und stellt 3 BMEL-Medaillen in Gold, 5 in Silbern und 7 in Bronze zur Verfügung.

 

Auch die VDL wird Auszeichnungen in Gold, Silbern und Bronze verliehen.

 

Die Preisrichter haben ihre Zusage für dieses nicht einfache Richtarbeit vor Monaten gegeben.

 

Der Schaukatalog mit deutlich über 700 besten Zuchtschafen (183 Böcke und 594 Schafe) aus über 40 Rassen ist erstellt.

 

Die Hessenhalle wird vorbereitet. In vier Ringen findet das Richten statt. Dies muss alles zügig erfolgen, damit der stramme Zeitplan eingehalten werden kann.

 

Der Züchterabend am Samstagabend, den 1. Oktober 2022, wird sicherlich mit über 300 Besuchern ein besonderer Höhepunkt werden. Beachten sie bitte die Notwendigkeit zur Anmeldung zur Teilnahme am Züchterabend über ihren Landesverband!

 

Der Sonntag mit der Siegerehrung und als Besonderheit gerade auch für die jungen Künstler unter den Schafhaltern der Versteigerung der Publikumslieblinge bei den Malschafen wird die Bundesschau 2022 abrunden.

 

All das kann nur gelingen, weil alle, die eingeteilt wurden, mithelfen. Allen daher schon jetzt einmal ein herzliches Wort des Dankes.

 

Die Bundesschau ist nicht nur Magnet für die Züchter, sondern auch Drehscheibe rund um alle Themen, die die Schafwirtschaft betreffen. So sind auch Vortragsrunden geplant, Produkte rund um die Schafhaltung werden präsentiert; ob nun Wollprodukte o. Schlachtkörper im Kühlwagen der Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch o. Zubehör für die tägliche Arbeit in der Schafhaltung. Parallel stehen Aussteller für ihren Besuch bereit und die Bundesschau ist der ideale Platz für das Gespräch zwischen den Züchtern aus dem gesamten Bundesgebiet.

 

Es besteht sogar die Möglichkeit, die neuen Horden, in denen die Zuchtschafe über die drei Tage gehalten werden, vor Ort zu einem 20% rabattierten Preis direkt mit nach Hause zu nehmen. Bei Interesse bitte melden bei der VDL!

 

Die VDL hat neben den Bundesministern und Staatssekretären für Landwirtschaft sowie für Umwelt auch alle Landeslandwirtschaftsministerinnen und -minister und -staatssekretäre eingeladen, ebenso wie alle Bundestagsabgeordneten des Agrar- und Umweltausschusses, befreundete Verbände und so beispielsweise alle Bauernverbände. Zusagen für den Besuch liegt bislang vor aus Niedersachsen, Hessen und Sachsen-Anhalt.

 

Bei dieser Veranstaltung sollten alle Freunde der Schafhaltung auf ihre Kosten kommen. Für eine breites Angeboten an Speisen und Getränken ist gesorgt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Interessierte über die Internetseite der VDL, https://www.schafe-sind-toll.com/ und über die Landesschafzuchtverbände in den Bundesländern.

 

Wir  freuen uns auf Ihren Besuch. Der Eintritt ist kostenfrei!

 

Nochmals der Programmablauf:

 

Programmablauf  Bundesschau Schafe

 

Freitag, 30.09.2022:

11.00 – 15.00 Uhr: Auftrieb und Wiegen der Tiere

 

Samstag, 01.10.2022:

8.00 – 8.15 Uhr: Begrüßung und Einweisung der Züchter

8:30 – 17.00 Uhr: Richten der Einzeltiere in vier Ringen

10.00 – 16.30 Uhr: begleitendes Schauprogramm mit Beteiligung von VDL und LLH („Stallgespräche“)

ab 19.00 Uhr: Züchterabend, Hessenhalle, Alsfeld (Anmeldung erforderlich)

 

Sonntag, 02.10.2022:

9.00 – 12.00 Uhr: Sammlungswettbewerbe; Kür Bundeschampions

10.00 – 12.30 Uhr: begleitendes Schauprogramm mit Beteiligung von VDL und LLH („Stallgespräche“)

12:30 Uhr: Siegerehrung der Malschafe

13.30 – 14.30 Uhr: Siegerehrung mit Auszeichnung der Champions und Sieger

14.30 – 15.00 Uhr: Schlussworte, Verabschiedung der Gäste und Teilnehmer

 

ab 15.00 Uhr: Ende, Abtrieb der Tiere

 

Ihre VDL

19.08.2022

Vorbestellung" für den Kauf von Horden auf der Bundesschau 2022 - Abzugeben nach der Bundesschau zum 20% Rabatt auf Neupreis!!!

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zur Durchführung der Bundesschau 2022 und damit der Unterbringung der Schafe mietet die VDL neue erstellte Horden bzw. Gatter der Firma Köhler Holz.  Diese Hürden werden nach Abschluss der Bundesschau in Alsfeld 2022 zum Verkauf zur Verfügung stehen. Angeboten werden sie zu einem Rabatt in Höhe von 20% auf den Neupreis.

 

Anbei eine Übersicht der Preise der einzelnen Horden:

 

Artikel

Neupreis

Rabatt

Endpreis

Endpreis zzgl. Mwst

  1. Horde spezial 1,5m x 0,9m

50,00 €

20%

40,00 €

47,60 €

  1. Horde spezial 2,0m x 0,9m

59,00 €

20%

47,20 €

56,17 €

  1. Horde spezial 3,0m x 0,9m

75,00 €

20%

60,00 €

71,40 €

  1. Verbindungsstange

7,85 €

20%

6,28 €

7,47 €

 

 

Damit die Abwicklung gut vorbereitet werden kann, bitten wir die Kaufinteressenten um eine frühzeitige Interessenbekundungen über nachfolgenden Link, den sie bitte breit streuen. Die VDL hat nachfolgendes Formular zur „Vorbestellung“ aufgesetzt. Dieses finden Sie über den nachfolgenden Link:

 

https://form.jotform.com/222294699593372

 

Wir bitten um Beachtung, dass jegliche Bestellungen einen verbindlichen Charakter haben und dieses Formular ausschließlich bei bestehender Kaufabsicht auszufüllen ist.

 

 

Vielen Dank im Voraus!

 

Ihre VDL

19.08.2022

Nationaler Kongress zur Kultur und Vielfalt regionaler und bedrohter Haustierrassen 2022 vom 26. - 28. September 2022 im WCCB

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

alte Nutztierrassen sind ein bedeutender Bestandteil in der biologischen Vielfalt. Bedauerlicherweise sind in der Vergangenheit zahlreiche Rassen so gut wie verloren gegangen und stehen nun in den „Roten Listen“ der gefährdeten einheimischen Nutztierrassen in Deutschland. Als tiergenetische Ressource sind diese gefährdeten Arten bedeutend für zukünftige Prozesse der züchterischen Anpassung an künftig sich verändernde Bedingungen.

 

Aus diesem Grund veranstaltet das BMEL in Kooperation mit GEH, DGFZ und IBV den

 

„Nationalen Kongress zur Kultur und Vielfalt regionaler und bedrohter Haustierrassen 2022“

vom 26. - 28. September 2022

im World Conference Center Bonn.

 

Der Kongress bietet die Möglichkeit eines umfänglichen Informations- und Erfahrungsaustauschs der Beteiligten, um den zunehmenden Artengefährdungen entgegenzuwirken und die Bestände zu sichern.

 

Die Tagung ist die Fortsetzung des nationalen Workshops Schafe und Ziegen im BMEL in Berlin und des Internationalen Schaf- und Ziegenkongresses im WCCB in Bonn.

 

Wir bitten Sie bereits jetzt um Werbung für eine Teilnahme, auch wenn die Veranstaltung wenige Tage vor den Bundesschau Schafe in Alsfeld stattfindet. Solche Höhepunkte sollten wir durch rege Teilnahme unterstützen.

 

Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände sowie der Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter werden ebenfalls mit einem Stand auf dieser Veranstaltung vertreten sein.


Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: 

 

https://ktmlandingpage.bmel.de/veranstaltung/kongress-2022

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihre VDL

25.07.2022

VDL-Bundesschau Schafe 2022 - Ein Mega-Event der Schafzucht!

01. bis 02. Oktober 2022, Hessenhalle Alsfeld, 36304 Alsfeld

 

Die Deutsche Schafzucht trifft sich am 1. und 2. Oktober 2022 in der Hessenhalle in Alsfeld, der bekannten Location für Großveranstaltungen, zu einem Stelldichein der besten Herdbuchzuchtbetriebe auf Bundesebene und zu einem Fest der Schafhaltung.

 

Die Vereinigung Deutscher Landeschafzuchtverbände e.V. (VDL), die Dachorganisation der deutschen Schafzuchtverbände als Veranstalter und der Hessische Verband für Schafzucht und –haltung e. V. als Ausrichter und Partnerverband vor Ort organisieren den Megaevent federführend unter tatkräftiger Mithilfe aller anderen in der VDL angeschlossenen deutschen Schafzuchtverbände. Seit 1997 hat es in Deutschland kein vergleichbar breites Schaufenster der Schafzucht gegeben. Damals fand die letzte Bundesschau Schafe am gleichen Ort in Alsfeld statt. Seitdem gab es immer wieder vielfältige Gründe, die einer erneuten Auflage einer Bundesschafschau für alle Rassen im Wege standen. Die nach Alsfeld 1997 stattgefundenen Schauen anlässlich der Internationalen Grünen Wochen und der Agra in Leipzig bezogen sich aus Platzmangel auf Rassegruppen wie die Landschaf- bzw. Fleischschafrassen.

Doch nun ist es endlich wieder so weit! Besucher der Bundesschau Schafe 2022 erwartet Anfang Oktober an zwei Tagen ein einzigartiges Spektakel der Schafzucht mitten in Deutschland, verkehrsgünstig an der Bundesautobahn A5 bei kostenlosem Parkplatzangebot und freiem Eintritt.

 

Rassevielfalt pur

Die Veranstalter rechnen mit einem bunten Strauß an 500- 600 Zuchtschafen der etwa 70 in Deutschland gezüchteten Schafrassen. Es ist nun wieder Platz für alle Schafrassen; vom kleinen Bretonischen Zwergschaf, das ausgewachsen ein Widerristmaß von weniger als 50 cm (knapp Kniehöhe) aufweist, bis zu den Merinolandschafen, bei denen die Böcke fast 200 kg Körpergewicht erreichen können. Darunter sind auch viele alte, attraktive aber vom Aussterben bedrohte Rassen, wie dass „Bentheimer Landschaf“ die „Skudde“, die typischen Landschafrassen der deutschen Moor- und Heidegebiete oder die diversen alpinen Rassen. Da sollte für alle Freunde der Schafhaltung etwas Interessantes dabei sein. Die Veranstalter erwarten mehrere tausend Besucherinnen und Besucher; einschließlich Vertreter der Politik sowie der befreundeten Verbände.

 

Umfangreiche Vorbereitungen

Die Planung der Veranstaltung war aufgrund der Corona-Pandemie zweimal in den letzten beiden Jahren verschoben worden. Jetzt steht der Countdown der Bundesschau auf „Go“. Der Schaukatalog für die Meldung der Zuchttiere ist noch bis zum 15. August geöffnet. Auch interessierte Unternehmen und Organisationen können sich noch einen der verbliebenen Plätze als Aussteller auf dem Messegelände sichern.

Aktuell beginnt die „heiße Phase“ der Vorbereitung der Schautiere in den Zuchtbetrieben. Sie beginnt mit der verbindlichen Meldung der Schautiere an den jeweiligen Zuchtverband. Letzte nötige Impfmaßnahmen werden bei den Tieren durchgeführt und alle nötigen Unterlagen für die Anmeldung und den Transport der Tiere zur Schau werden zusammengetragen. Die zeitaufwändigste Arbeit ist jedoch jetzt das „Führig-Machen“ der Schautiere. Die Herdentiere müssen in den Wochen vor der Veranstaltung geduldig gezähmt und an das Anlegen und Tragen eines Kopfhalfters oder Halsbandes gewöhnt werden. Auch das „Führen“, also das geduldige Folgen und Stehen am Führstrick muss mit den Tieren immer wieder geübt werden. Nur so kann der Auftritt bei der großen Prämierungsveranstaltung im Schauring Anfang Oktober ein Erfolg werden.

 

Kür der besten Zuchtschafe Deutschlands

In der zentralen Prämierungsveranstaltung der Schau werden an zwei Tagen ca. 600 Schautiere aus dem gesamten Bundesgebiet in acht Rassengruppen und vier Schauringen prämiert, um die Bundessieger der Rassen, der Regionalgruppen und zuletzt die Bundeschampions über alle Rassen zu küren, zusätzlich gibt es ein attraktives Rahmenprogramm für Groß und Klein.

 

Breites Begleitprogramm

Sei es ein Besuch des „Fachforums“ mit interessanten Vorträgen zu aktuellen Themen der Schafhaltung oder der Besuch der Fachmesse auf dem Freigelände, wo Unternehmen, Institutionen und Vereine ihre Arbeit und ihre Produkte aus vielen Bereichen der Schafhaltung dem Publikum präsentieren oder auch die Teilnahme am großen Malwettbewerb, wo „junge und junggeblieben Künstlerinnen und Künstler“ ihre aktuell verteilten handbemalten Schafsilhouetten zur Schau stellen und prämieren lassen können. Und ganz nebenbei kann man noch viele Freunde und Bekannte aus der Schäfereiszene treffen, die man aufgrund der Pandemie und der vielen Arbeit schon lange nicht mehr gesehen hat. Bei dieser Veranstaltung sollten alle Freunde der Schafhaltung auf ihre Kosten kommen. Für eine breites Angeboten an Speisen und Getränken ist gesorgt.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Interessierte über die Internetseite der VDL, https://www.schafe-sind-toll.com/ und über die Landesschafzuchtverbände in den Bundesländern.

 

Ihre VDL

16.07.2022

Schaf- und Ziegenprämie nicht durch überzogene Kennzeichnungsnachweise erschweren

- VDL und BDZ fordern einfache und praktikable Anwendung der Tierprämienbeantragung für die GAP 2023 bis 2027

Anlässlich der aktuell diskutierten Verordnung zur Durchführung des Integrierten Verwaltungsund Kontrollsystems (InVeKoSV), die Teil der zukünftigen GAP-Reform 2023 bis 2027 ist, fordern VDL und BDZ, beides Dachverbände der deutschen Schaf- und Ziegenzüchter und - halter, ein praktikables Anwendungssystem. Die zukünftige neue Tierprämie, die nach 2004 endlich wieder eingeführt wird, ist sehr zu begrüßen, so die beiden Vorsitzenden Alfons Gimber, VDL, und Bernd Merscher, BDZ. Sie ist dringend notwendig, um die schwierige Arbeit finanziell abzusichern. In der Schafhaltung liegen nach aktuellen Auswertungen die Einkommen im Durchschnitt der letzten Jahre im Mittel bei einem Stundenlohn von unter 6,-- € und damit deutlich unterhalb des Mindestlohns incl. der bisherigen Agrarhilfen.

 

Da diese Tierprämie in Höhe von ca. 34 ,-- €/Tier und Jahr so wichtig ist, muss ihre Beantragung nicht, wie es der aktuelle Entwurf zur InVeKosVerordnung vorsieht, noch eine aufwendige elektronischen Erfassung aller beantragten prämienfähigen Tiere mit der 12- stelligen Kennung erforderlich machen. Dies geht über das zugrundeliegende EU-Recht hinaus und führt zu unnötigen Arbeitsbelastungen. Diese Zeit ist besser bei den zu betreuenden Tieren einzusetzen, so beide Vorsitzende. Beim Antrag sollte die eine Angabe der Anzahl prämienfähigen Tiere ausreichen, da die Tiererfassung und -bewegung über die seit Jahren anzuwendende Viehverkehrsverordnung vorgenommen und daher bei vor Ort Kontrollen bereits prüfbar ist.

 

VDL und BDZ nutzen die Möglichkeit der Stellungnahme zum Verordnungsentwurf, um dem Bundeslandwirtschaftsministerium wie auch den Landesministerien diese und andere Hinweise aus Sicht der Praxis zu übermitteln, damit die Umsetzung der zukünftigen Tierprämiennutzung praktikabel, mit dem geringsten Aufwand und korrekt vorgenommen werden kann. Schließlich braucht es zur zukünftigen Sicherstellung der Schaf- und Ziegenhaltung mit aktuell ca. 1,5 Mio. Schafen und 120.000 Ziegen und ihren wichtigen Leistungen, dem Angebot hochwertiger Nahrungsmittel wie Fleisch und Milch und dem Naturrohstoff Schafwolle – alles erzeugt auf den Grünland – und der Verbesserung der Biodiversität sowie Sicherung des Küstenschutzes und der Landschaftspflege weiterhin junger engagierter Menschen, die in diese Branche einsteigen und ihre berufliche Zukunft sehen, so beide Vorsitzende. Dafür bedarf es einfacher und verlässlicher agrarpolitisch beschlossener Maßnahmen. Die Tierprämie ist hier ein sehr wichtiges Instrument.

 

Ihre VDL

01.06.2022

Deutsches Lammfleisch - Chancen nutzen

Mitgliederversammlung der Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch tagte in Berlin

31. Mai 2022: J. Baumann (hinten mittig), R. Lechner (vorne 1. von links), J. Nesges (vorne mittig), K. Olschewski (vorne 1. von rechts), K.-H. Hinz (hinten 1.von links), U. Rothweiler (hinten 1. von rechts), F. Freiherr Riederer von Paar krankheitsbeding
31. Mai 2022: J. Baumann (hinten mittig), R. Lechner (vorne 1. von links), J. Nesges (vorne mittig), K. Olschewski (vorne 1. von rechts), K.-H. Hinz (hinten 1.von links), U. Rothweiler (hinten 1. von rechts), F. Freiherr Riederer von Paar krankheitsbeding

Am 31. Mai 2022 fand die Mitgliederversammlung der Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch (WDL) im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft, HdLE, in Berlin statt. Zur Sitzung hatte der WDL-Vorsitzende Josef Baumann die Verbandsmitglieder, zu denen sowohl die Lammfleischvermarkter wie auch die -erzeuger zählen, eingeladen.

 

Auch wenn die Zahl der Lammfleischerzeuger und insbesondere der -vermarkter in den letzten Jahren wegen gestiegener Auflagen und fehlender Wirtschaftlichkeit immer mehr gesunken ist und damit bedauerlicherweise immer längere Transportwege für den Absatz und die Vermarktung von Lammfleisch in Kauf genommen werden müssen, ist Lammfleisch im Aufwind, so der WDL-Vorsitzende Josef Baumann. Lammfleisch wird überwiegend über die Nutzung des Grünlands und im Rahmen der Landschaftspflege und des Küstenschutzes erzeugt, ein Aspekt der in Zeiten knapper Güter und steigenden Kraftfutterkosten zunehmend an Wertschätzung gewinnen sollte und durchaus zu einem Umdenken in der Zuchtarbeit führen kann. Bei einem Selbstversorgungsgrad bei Lammfleisch von unter 45% und einer Zunahme an muslimischen Mitbewohnern, die neben begeisterten heimischen Kunden gerne Lammfleisch genießen, sind die Perspektiven für die Zukunft durchaus positiv sein, so die Einschätzung des WDL-Vorsitzenden. So begrüßte der Vorsitzende in der Sitzung die Entscheidung der Bundesregierung zur Wiedereinführung der Schaf- und Ziegenprämie in der neunen GAP 2023-2027, um die Wirtschaftlichkeit in der Schafhaltung und damit -Lammfleischerzeugung zu verbessern. Gleichzeitig bedauert er den großen Fachkräftemangel, u.a. verursacht durch die Hürden, Arbeitswillige aus Drittländern für den deutschen Arbeitsmarkt zuzulassen. Weiteres großes Problem sind die oftmals deutlich überhöhten Fleischbeschaugebühren.

 

Die Mitgliederversammlung startete bereits am frühen Morgen des 31. Mai 2022 um 5:30 Uhr mit dem Besuch einer Lammfleischverarbeitung- und -vermarktungsstätte auf dem Großmarkt in Berlin und anschließend eines größeren Lebensmittelladen, der über 20 Lämmer pro Woche vermarktet. Vor Ort wurde über das aktuelle Lammfleischangebot sowie die vorhandenen Chancen zur Verbesserung des Absatzes für Lammfleisch ausführlich diskutiert, bevor am Nachmittag die Mitgliederversammlung mit einem umfangreichen Geschäfts- und Lagebericht, der Vorstellung der Jahresabschlüsse für die Jahre 2020 sowie 2021 und einstimmige Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung stattfand. In der anschließenden Vorstandswahl wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern einstimmig bestätigt; in Einzelnen Josef Baumann, Vorsitzender, Robert Lechner, Stellvertretender Vorsitzender, sowie die weiteren Vorstandsmitglieder Johann Nesges, Karl-Henning Hinz, Karl Olschewski, Freiherr Franz Riederer von Paar sowie als Beratendes Mitglied Ulrich Rothweiler. Bei der Wahl wird satzungsgemäß darauf geachtet, so Herr Baumann, dass der Vorstand hälftig durch Vertreter der Vermarkter und Erzeugerseite besetzt ist.

 

Zu den für die nächsten 12 Monate geplanten WDL-Aufgabenfeldern gehören nach Beschlussfassung

der Mitgliederversammlung bezugnehmend auf die satzungsgemäßen WDL-Aufgaben zur Verbesserung der deutschen Lammfleischerzeugung und -vermarktung, so der im Amt einstimmig bestätigte Vorsitzende Josef Herr Baumann u.a. die Verbesserung der Pressearbeit und Fachinformationen; im Einzelnen Nachwuchsförderung und Auswege aus dem Fachkräftemangel, Bekämpfung des Arzneimittelnotstands für kleine Wiederkäuer, Abbau der überzogenen Gebühren und Auflagen im Bereich der Lammfleischvermarktung etc. Hinzu kommt die inhaltliche Unterstützung von Projekten der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL), die dankenswerterweise von der Landwirtschaftliche Rentenbank unterstützt werden u.a. bei den Themen Ausbildung, Internet und Wirtschaftlichkeit der Schafhaltung.

 

 

Ihre WDL

VDL-STELLUNGNAHMEN, POSITIONEN UND FORDERUNGEN

 

Uns beschäftigen viele verschiedene agrarpolitische Themen, sei es die Agrarförderung  über die GAP und GAK, das Insektenschutzprogramm, die Nutztierstrategie oder der Wolf.

 

Unsere aktuellen Stellungnahmen zur Agrarpolitik sowie Positionen gegenüber und Forderungen an die Politik finden Sie hier: 

 

Schauen Sie sich unseren Terminkalender an unter:

Wenn Termine fehlen, die hier noch aufgeführt werden sollten, senden Sie uns diese bitte mit Thema, Ort und Datum zu unter info@schafe-sind-toll.com

 

 

Ihre VDL

Weitere Informationen:

Ausbildung

Ausbildungsflyer
VDL-Ausbildungsflyer_final.pdf
Adobe Acrobat Dokument 8.0 MB
Ausbildungsbroschüre
VDL-Ausbildungsbroschuere_2015.pdf
Adobe Acrobat Dokument 7.6 MB

Veranstaltungen:

Social Media

Folgen Sie uns auf Instagram!
Folgen Sie uns auf Instagram!

Sponsoren und Förderer

Neben Forderungskatalog und Infoblatt finden Sie in Kürze weitere Informationen für den Schafhalter