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AKTUELLE INFORMATIONEN

10.08.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

nach Absprache mit dem Vorstand des VDL-Arbeitskreises Beutegreifer haben wir einen Fragebogen konzipiert, welcher zur Ersterfassung von Wolfsübergriffen genutzt werden und so eine frühere Übersicht von Übergriffen ermöglichen soll. Vom Melder bzw. betroffenen Betrieb wird nicht der Name und Adresse, sondern nur der Kreis veröffentlicht.

 

Damit sollen die VDL-Mitgliedsverbände entlastet werden, bei denen über die zuständige Landesstellen die Erfassung von Übergriffen „schwierig“ verläuft. D.h. weiterhin sind die Delegierten der VDL-Mitgliedsverbände gefordert, wie bisher soweit wie möglich, zeitnah zum Übergriff Fr. Wohlfarth oder direkt auf den Meldebogen bekannt gewordene Übergriff zu melden bzw. regelmäßig eine Übersicht zuzuleiten.

 

Beim Online-Meldebogen auf der VDL-Homepage haben Sie ebenfalls die Möglichkeit Rissbilder mitzuschicken.

 

Zu finden ist dieser im Reiter Beutegreifer oder direkt unter diesem Beitrag.

 

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05.08.2020

Neuer Flyer der VDL-Jungschäfer online!

Sie können den VDL-Jungschäfer-Flyer nachfolgend als PDF herunterladen:

Jungschäfer-Flyer (Stand Juli 2020)
VDL-FLYER-Fertig.pdf
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04.08.2020

VDL-Vorsitzender Alfons Gimber mit seinem Kollegen Bernd Merscher, BDZ-Vorsitzender beim Antrittsbesuch bei Frau Beate Kasch, Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, BMEL.

Besprochenen Themen waren u.a.
- die aktuelle Situation der Schafe und Ziegenzucht und haltung,
- zukünftige Ausgestaltung der GAP,
- Wolf und Herdenschutz sowie
- Tierschutzhundeverordnung,
- Export von Zuchttiere
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Wolfsterritorien in Deutschland

Nachfolgend eine vom Deutschen Bauernverband erstellte Übersicht der Wolfsterritorien in Deutschland aus dem Monitoringjahr 2018/2019 auf Grundlage der DBBW-Datenbank:

03.07.2020

Bundesrat beschließt am 3. Juli 2020 die Einführung einer Weidetierprämie für Schafe und Ziegen

- VDL und BDZ drängen die Bundesregierung auf Umsetzung des wiederholtenBundesratsbeschlusses

Der Beschluss des Bundesrates vom 3. Juli 2020 eine Weidetierprämie für Schafe und Ziegen
einzuführen, wird von der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) und dem
Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter (BDZ) sehr begrüßt, so die Vorsitzenden Alfons Gimber und
Bernd Merscher. Bereits in 2019 hatte der Bundesrat auf Empfehlung des Ausschusses für Umwelt,
Naturschutz und nukleare Sicherheit diese dringende Hilfe für die Unterstützung der Schaf- und
Ziegenhalter beschlossen, da die bisherigen Hilfen nicht den erhofften Erfolg erzielten; doch bislang
ohne Erfolg.


Zuvor hatten beide Vorsitzenden in einem gemeinsamen Schreiben u.a. die Ministerpräsidenten der
Länder erneut um Unterstützung und damit ein klares Signal in der Plenarsitzung vom 3. Juli 2020 bei
der Behandlung des Dritten Gesetzes zur Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes
gebeten, die Einführung der Weidetierprämie für Schafe und Ziegen in Höhe von 30 € als Zielgröße zu
beschließen; mit Erfolg.


Es ist nun an der Zeit, so Gimber und Merscher, dass sich das Bundeslandwirtschaftsministerium
bewegt und wie in 22 anderen EU-Mitgliedsländern die Weidetierprämie für Schafe und Ziegen einführt.
Der Bundesratsbeschluss sieht eine gekoppelte Stützung für den Sektor Schaf- und Ziegenfleisch vor,
die bundeseinheitlich erfolgt und einen Zielwert von 30 Euro je beilhilfefähigem Mutterschaf oder -ziege
angestrebt. Das Bundeslandwirtschaftsministerium darf nicht bei der Flächenprämie in der I. Säule
verharren. Schließlich überzeugen die Argumente und es bedarf nur einer geringen Umschichtung in
der I. Säule, um diese gekoppelte Stützung zu finanzieren. Dies wäre eine wichtige Hilfe, so die beiden
Bundesvorsitzenden für die Schaf- und Ziegenhaltung, zumal die Agrarumweltprogramme aus der II
Säule lediglich einen Ausgleich der Nutzungseinschränkungen darstellen und die Flächenprämie der I.
Säule über steigende Pachtpreise teilweise wieder abfließen. Die Weidetierprämie würde hingegen
beim Betrieb verbleiben.


Die Fristen lassen es ferner zu, so ferner die Feststellung im Bundesratsbeschluss in der Begründung,
rechtzeitig für 2021 diese an das Tier gekoppelte Hilfe einzuführen. Bei einem Einkommen in der
Schafhaltung von unter 6,00 €/Stunde incl. Gelder aus den bisherigen Hilfen, was damit deutlich unter
dem Mindestlohn liegt, und einem Bestandrückgang in den letzten 12 Jahren von -40%, darf die
Bundesregierung diesen Beschluss nicht weiter aussitzen.


Ohne Schaf- und Ziegenhaltung in der bekannten klassischen Form ist der für die Gesellschaft so
unverzichtbare Küsten- und damit Erosionsschutz durch Tritt und Biss von Schaf und Ziege nicht mehr
sichergestellt, so beide Bundesvorsitzende.

 

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Weitere Informationen:

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Info-Film: Deutsche Schafhaltung: „Unverzichtbarer Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft“

Sponsoren und Förderer

Neben Forderungskatalog und Infoblatt finden Sie in Kürze weitere Informationen für den Schafhalter

Broschüre zum Mindestlohn des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Broschüre zum Mindestlohn
Broschüre Mindestlohn.pdf
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Info- und Werbematerial

Milch-, Merino-, Fleischschafe sowie Landschafrassen im Format DIN A1  à 5,- EUR zzgl. Versand
Milch-, Merino-, Fleischschafe sowie Landschafrassen im Format DIN A1 à 5,- EUR zzgl. Versand

Weitere Infos und den deutschen Wortlaut finden Sie in unserem "Presse-Archiv".

VDL-Ausbildungsbroschüre

VDL-Ausbildungsbroschüre
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