Willkommen beim Schaf-Portal von VDL und WDL

 

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Wenn Termine fehlen, die hier noch aufgeführt werden sollten, senden Sie uns diese bitte mit Thema, Ort und Datum zu unter info@schafe-sind-toll.com

 

 

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AKTUELLE INFORMATIONEN

29.10.2020

Berater/in (m/w/d) für den Bereich Herdenschutz in Bad Sassendorf

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen sucht für den Fachbereich 71 - Tierhaltung, Tierzuchtrecht - in

Bad Sassendorf baldmöglichst eine/n

 

 

Berater/in (m/w/d) für den Bereich Herdenschutz

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.landwirtschaftskammer.de/wir/stellen/308-herdenschutz.htm

 

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22.10.2020

Unterschiedliche Ansichten zum Herdenschutz dürfen nicht zu Beleidigungen innerhalb des Berufsstandes führen

VDL-Vorstand empört über Kurzvideos von Knut Kucznik

Als völlig unverständlich und für viele Schaf- und Weidetierhalter*innen und insgesamt beleidigend wertet der VDL-Vorstand die von Herrn Kucznik in den sozialen Medien veröffentlichten Videos mit seinen eigenen Kommentaren zum Herdenschutz bzw. stattgefundenen Schafverlusten.

 

Zu welchem Zwecke er die Kurzfilme gedreht und mit eigenen Kommentaren versehen veröffentlicht hat, ist nicht bekannt. Vermutet werden kann, das dies als Reaktion auf eine Begebenheit, bei der über 70 Schafen in Brandenburg getötet wurden – trotz Einsatz von Herdenschutzmaßnahmen – gedacht ist, da Herr Kucznik in seinen Videos darauf hinweist, dass in Brandenburg keine Probleme mit dem Wolf auftreten und auf seinem Betrieb keine Schafe mit aufgerissenen Bäuchen zu finden sind, denn so Herr Kucznik u.a. wörtlich: „… wenn man‘s kann, kann man‘s...“

 

Ob der angesprochene Vorfall tatsächlich auf einen Wolfsübergriff oder möglicherweise eine Rotte von Wildschweinen zurückzuführen ist – was sicherlich präzise festgestellt werden könnte, wenn es denn auch angestrebt wird – ist in diesem Zusammenhang weniger erheblich. In der Vergangenheit sind jedenfalls keinerlei ähnliche Verluste bei Schafen durch Wildschweine festgestellt oder bekannt geworden.

 

Vor allem die Bagatellisierung von Übergriffen auf geschützte Herden und die Beleidigung des Berufsstandes durch die Botschaft von Herrn Kucznik, dass um eine Schafherde vor dem Wolf zu sichern allein die eigene Befähigung als Schäfer*in ausschlaggebend ist, ist aufs schärfste zu verurteilen, so der VDL-Vorsitzende Alfons Gimber.

 

Herr Kucznik ist nicht nur Privatperson, sondern gleichzeitig Vorsitzender des Landesverbandes Berlin Brandenburg und der Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde. Vor allem bei Kommentaren in den sozialen Medien müssen diese unterschiedlichen Ämter und dementsprechende Interessen seitens des Veröffentlichenden wohlüberlegt sein. Dementsprechend muss klar kommuniziert und die Wirkung der eigenen Worte auf andere stets bedacht werden – im Internet und in den sozialen Medien noch mehr als im persönlichen Gespräch, um dem Berufsstand nicht zu schaden.

 

Der VDL-Vorstand kann eine derartige Beleidigung der eigenen Branche nicht nachvollziehen. Herr Kucznik steht den Brandenburger Landesverband vor und verunglimpft die eigenen beitragszahlenden Berufskollegen sowie jene in anderen Landesverbänden. Durch Übergriffe jeglicher Art werden Existenzen zerstört. Dies sollte ein Landesvorsitzender ernst nehmen. Auch wenn sich für die Züchter von Herdenschutzhunden aktuell ein interessanter Absatzmarkt beim Herdenschutzhunde öffnet, ist nach wie vor objektiv festzustellen, dass weder Zaun noch Schutzhunde bisher einen 100-prozentigen Schutz sicherstellen; es sind lediglich die aktuell bekannten bestmöglichen Hilfen. Jeder Schafhalter wird sicherlich die für ihn beste Herdenschutzmaßnahme einsetzen. Dies obliegt seiner Entscheidung und ist sicherlich auch von den Gegebenheiten vor Ort abhängig. Doch ist eine sicherer Herdenschutz mit den bekannten Herdenschutzmaßnahmen weder in Bergregionen noch entlang von Küstenstreifen möglich.

 

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18.10.2020

Internationaler Schaf- und Ziegenkongress in Bonn vom 15.-16. Oktober 2020

VDL- und BDZ-Vorsitzende resümieren die Tagung als hervorragende und sehr gelungene Plattform des fachlichen Austauschs mit einem herzlichen Dank für die Ausrichtung an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Am Donnerstag und Freitag, den 15. und 16. Oktober 2020, fand in Bonn der I. Internationale Schaf- und Ziegenkongress unter dem Motto „Schaf- und Ziegenhalter und Wissenschaftler gestalten Zukunft“ statt. Einen Willkommensgruß richtete der Parlamentarische Staats-sekretär Joachim Fuchtel stellvertretend für Bundesministerin Julia Klöckner an die Teilnehmer und eröffnete den Internationalen Kongress. Fr. Gabriele Klingmüller, Bürgermeisterin in Bonn, zeigte sich in ihrem Grußwort an die Gäste sehr erfreut darüber, dass in Corona Zeiten Tagungen in diesem Format möglich sind, wenn die Hygieneauflagen beachtet werden und moderne Medien eingesetzt werden.

 

Die Vorsitzenden der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, VDL, und des Bundesverbandes Deutscher Ziegenzüchter, BDZ, Alfons Gimber und Bernd Merscher begrüßten diesen Internationalen Kongress ausdrücklich, ist diese Tagung doch der erste Internationale Kongress, der jemals in Deutschland durchgeführt und darüber als Hybridveranstaltung ausgerichtet wird. Ein besonderer Dank, so Gimber und Merscher, ist an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, BMEL, zu richten. Das BMEL hat nicht nur trotz der Corona-Schwierigkeiten die Planungen bis zum Start mit unendlich viel Arbeitseinsatz fortgeführt. Es wurde eine Erweiterung der Teilnahmemöglichkeit dadurch sichergestellt, dass sich neben den Referenten und Besuchern vor Ort in Bonn Referenten wie auch Teilnehmer virtuell einwählen konnten.

 

Nach drei Fachvorträgen u.a. zum Klimawandel begannen in drei parallel stattfindenden Sitzungsräumen die Fachvorträge, jeweils mit 10 Minuten Rede- und 5 Minuten Diskussionszeit. Mehr als 60 Fachvorträge aus ca. 30 Ländern, denen ca. 100 Teilnehmer in Bonn und weltweit über 200 Teilnehmer digital folgten, boten Fachinformationen zu allen Themen rund um die Schaf- und Ziegenzucht, und -haltung. Die Vorträge wurden ergänzt durch über 50 Poster zu weiteren Fachthemen. Insgesamt waren über 160 Vorträge eingereicht worden.

 

Gimber und Merscher wiesen in der Begrüßung darauf hin, dass der I. Internationale Kongress deutlich macht, dass Schafe und Ziegen weltweit sehr wichtig sind und sie selber als Praktiker tagtäglich von Schafen bzw. Ziegen begeistert sind. Bei weltweit 1 Billion Schafe und über 600 Mio. Ziegen sind kleinen Wiederkäuer weltweit bedeutsam, eine Feststellung, die man sich im Bundesgebiet mit den 1,6 Mio. Schafen und über 200.000 Ziegen durch eine bessere Wertschätzung ebenfalls wünschen würde. Schließlich erfüllen Schafe und Ziegen auch in Deutschland mit der Erzeugung hochwertiger Nahrungsmittel wie Fleisch und Milch, dem Angebot des nachwachsenden Rohstoffes Schafwolle und den gesellschaftlich erbrachten Pflegeleistungen für den Küsten- bzw. Hochwasserschutz und der Landschaftspflege wertvolle Leistungen.

 

Für die Teilnehmer der Tagung besteht auch noch einige Tage nach der Konferenz die Möglichkeit, sich die Zusammenfassungen der Vorträge herunterzuladen, die Poster anzuschauen und Fragen an die Referenten zu richten.

 

Es bleibt zu hoffen, dass der I. Internationale Schaf- und Ziegenkongress der erste Schritt darstellt, sich zukünftig stärker länderübergreifend zu Schafen und Ziegen auszutauschen, so die VDL- und BDZ-Vorsitzenden Gimber und Merscher. Er war in jedem Falle ein großer Erfolg. Die Vorträge waren ebenso wie die Poster hervorragend und auch der gesamte Ablauf und die Technik funktionierte stets einwandfrei. Das BMEL hat hier Hervorragendes geleistet ebenso wie sich das WCCB in Bonn als Ausrichtungsstätte für Hybridveran-staltungen exzellent präsentiert hat.

 

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15.10.2020

Internationale Schaf- und Ziegentagung ist in vollem Gange!

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die internationale Tagung zur Zucht von Schafen und Ziegen 2020 im WCCB in Bonn ist erfolgreich eröffnet worden!

 

Das Programm ist in vollem Gange und deckt immer 3 Vorträge parallel in 3 Sälen ab.

 

Alle Personen, die virtuell teilnehmen, haben einen Link auf Ihre E-Mailadresse bekommen, mit Anweisungen, wie Sie den virtuellen Rundgang durch die Vorträge starten können. So können Sie jeden Vortrag online mitverfolgen. Dies ist sowohl auf deutsch als auch auf englisch möglich!

 

Anbei sehen Sie noch ein paar Stimmungsbilder.

 

Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg beim Kongress.

 

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14.10.2020

Sheep and Goats 2020 Bonn Farmers & Scientists Create Future

Internationaler Kongress zur Zucht von Schaf und Ziege

Morgen geht’s los. Über 60 Vorträge aus 20 Ländern rund um die Schafe und Ziegenhaltung im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Bonn (WCCB)

 

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02.10.2020

Detaillierter Programmablauf für den internationalen Schaf- und Ziegenkongress am 15. - 16. Oktober 2020 im WCCB in Bonn

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

in knapp zwei Wochen findet der internationale Schaf- und Ziegenkongress im WCCB in Bonn statt.

 

Aktuell verzeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über 150 persönliche sowie über 50 virtuelle Anmeldungen für den internationalen Schaf- und Ziegenkongress in Bonn.

 

Ebenfalls der detaillierte Programmablauf steht bereits fest. Diesen können Sie über den Link anbei abrufen:

 

https://sheepandgoats2020bonn.org/detailed-congress-programme/

 

Falls Sie sich noch nicht angemeldet haben, zögern Sie nicht sich noch einen Platz beim internationalen Schaf- und Ziegenkongress zu sichern. Sollten Sie aufgrund der aktuellen Situation nicht persönlich teilnehmen wollen, besteht ebenfalls die Möglichkeit der virtuellen Teilnahme am Kongress. Registrieren können Sie sich über den nachfolgenden Link:

 

https://pool.regasus.de/online/20BMELSnGA.do

 

Hygieneauflagen:

Wir und damit meinen wir die Haupt- und Ehrenamtlichen von VDL und BDZ sowie die Mitgliedsverbände sollten alle darauf achten, dass alle Gäste und Teilnehmer den Mundschutz korrekt tragen und auch der Abstand eingehalten wird. Zuwiderhandlungen wären unnötig und würden eventuell die Veranstaltung und die Gesundheit von uns allen in Gefahr bringen. Corona-Hinweise: https://sheepandgoats2020bonn.org/de/corona/

 

Übernachtung:

Hier können wir nochmals auf das Gustav-Stresemann-Institut (Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn- Bad Godesberg) hinweisen, indem sich bereits einige Damen und Herren einquartiert haben.

 

Kontaktdaten:

Rezeption:

Tel.: +49 228 / 8107 - 0

Fax: +49 228 / 8107 - 197

 

Reservierung:

Tel.: +49 228 / 8107 - 222

Fax: +49 228 / 8107 - 198

E-Mail: info@gsi-bonn.de

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

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09.09.2020

Internationaler Schaf- und Ziegenkongress am 15.-u. 16. Oktober 2020 im WCCB in Bonn – Anmeldung ab sofort!

 Sehr geehrte Damen und Herren,

 

nun endlich ist die Anmeldung zur Internationalen Tagung möglich!

 

Ab sofort ist die Anmeldung zum Internationalen Schaf- und Ziegenkongress im WCCB in Bonn vom 15. bis 16. Oktober 2020 möglich. Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl von ca. 300 Personen corona-bedingt zur Sicherstellung der Hygienevorschriften möglich ist, empfehlen wir eine zeitnahe Anmeldung. Bis 30. September 2020 wird die Anmeldegebühr 60 € und anschließend bis 10. Oktober 2020 80 € kosten. Die Anmeldung nehmen Sie vor über die Homepage zur Tagung über den Link

 

https://sheepandgoats2020bonn.org/de/corona/

 

und dort in der oberen Zeile über den Hinweis: REGISTRIERUNG

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. 

 

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01.09.2020

Aktuelle Meldungen von Wolfsübergriffen

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die ersten Meldungen von Wolfsübergriffen finden sie auf nachfolgender Übersicht.

Teilen Sie uns auch zukünftig aufgetretene Wolfsübergriffe mit, gerne auch mit entsprechenden Rissbildern.

 

Nur so können wir deutlich machen, wie oft im Verlauf einer Woche oder eines Monats die Übergriffe in den Betrieben Schaden verursachen.

 

 

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10.08.2020

Meldebogen für Wolfsübergriffe

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

nach Absprache mit dem Vorstand des VDL-Arbeitskreises Beutegreifer haben wir einen Fragebogen konzipiert, welcher zur Ersterfassung von Wolfsübergriffen genutzt werden und so eine frühere Übersicht von Übergriffen ermöglichen soll. Vom Melder bzw. betroffenen Betrieb wird nicht der Name und Adresse, sondern nur der Kreis veröffentlicht.

 

Damit sollen die VDL-Mitgliedsverbände entlastet werden, bei denen über die zuständige Landesstellen die Erfassung von Übergriffen „schwierig“ verläuft. D.h. weiterhin sind die Delegierten der VDL-Mitgliedsverbände gefordert, wie bisher soweit wie möglich, zeitnah zum Übergriff Fr. Wohlfarth oder direkt auf den Meldebogen bekannt gewordene Übergriff zu melden bzw. regelmäßig eine Übersicht zuzuleiten.

 

Beim Online-Meldebogen auf der VDL-Homepage haben Sie ebenfalls die Möglichkeit Rissbilder mitzuschicken.

 

Zu finden ist dieser im Reiter Beutegreifer oder direkt unter diesem Beitrag.

 

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05.08.2020

Neuer Flyer der Jungschäfer der VDL-Abteilung Berufsschäfer online!

Sie können den VDL-Jungschäfer-Flyer nachfolgend als PDF herunterladen:

Jungschäfer-Flyer (Stand Juli 2020)
VDL-FLYER-Fertig.pdf
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04.08.2020

VDL-Vorsitzender Alfons Gimber mit seinem Kollegen Bernd Merscher, BDZ-Vorsitzender beim Antrittsbesuch bei Frau Beate Kasch, Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, BMEL.

Besprochenen Themen waren u.a.
- die aktuelle Situation der Schafe und Ziegenzucht und haltung,
- zukünftige Ausgestaltung der GAP,
- Wolf und Herdenschutz sowie
- Tierschutzhundeverordnung,
- Export von Zuchttiere
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Wolfsterritorien in Deutschland

Nachfolgend eine vom Deutschen Bauernverband erstellte Übersicht der Wolfsterritorien in Deutschland aus dem Monitoringjahr 2018/2019 auf Grundlage der DBBW-Datenbank:

03.07.2020

Bundesrat beschließt am 3. Juli 2020 die Einführung einer Weidetierprämie für Schafe und Ziegen

- VDL und BDZ drängen die Bundesregierung auf Umsetzung des wiederholtenBundesratsbeschlusses

Der Beschluss des Bundesrates vom 3. Juli 2020 eine Weidetierprämie für Schafe und Ziegen
einzuführen, wird von der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) und dem
Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter (BDZ) sehr begrüßt, so die Vorsitzenden Alfons Gimber und
Bernd Merscher. Bereits in 2019 hatte der Bundesrat auf Empfehlung des Ausschusses für Umwelt,
Naturschutz und nukleare Sicherheit diese dringende Hilfe für die Unterstützung der Schaf- und
Ziegenhalter beschlossen, da die bisherigen Hilfen nicht den erhofften Erfolg erzielten; doch bislang
ohne Erfolg.


Zuvor hatten beide Vorsitzenden in einem gemeinsamen Schreiben u.a. die Ministerpräsidenten der
Länder erneut um Unterstützung und damit ein klares Signal in der Plenarsitzung vom 3. Juli 2020 bei
der Behandlung des Dritten Gesetzes zur Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes
gebeten, die Einführung der Weidetierprämie für Schafe und Ziegen in Höhe von 30 € als Zielgröße zu
beschließen; mit Erfolg.


Es ist nun an der Zeit, so Gimber und Merscher, dass sich das Bundeslandwirtschaftsministerium
bewegt und wie in 22 anderen EU-Mitgliedsländern die Weidetierprämie für Schafe und Ziegen einführt.
Der Bundesratsbeschluss sieht eine gekoppelte Stützung für den Sektor Schaf- und Ziegenfleisch vor,
die bundeseinheitlich erfolgt und einen Zielwert von 30 Euro je beilhilfefähigem Mutterschaf oder -ziege
angestrebt. Das Bundeslandwirtschaftsministerium darf nicht bei der Flächenprämie in der I. Säule
verharren. Schließlich überzeugen die Argumente und es bedarf nur einer geringen Umschichtung in
der I. Säule, um diese gekoppelte Stützung zu finanzieren. Dies wäre eine wichtige Hilfe, so die beiden
Bundesvorsitzenden für die Schaf- und Ziegenhaltung, zumal die Agrarumweltprogramme aus der II
Säule lediglich einen Ausgleich der Nutzungseinschränkungen darstellen und die Flächenprämie der I.
Säule über steigende Pachtpreise teilweise wieder abfließen. Die Weidetierprämie würde hingegen
beim Betrieb verbleiben.


Die Fristen lassen es ferner zu, so ferner die Feststellung im Bundesratsbeschluss in der Begründung,
rechtzeitig für 2021 diese an das Tier gekoppelte Hilfe einzuführen. Bei einem Einkommen in der
Schafhaltung von unter 6,00 €/Stunde incl. Gelder aus den bisherigen Hilfen, was damit deutlich unter
dem Mindestlohn liegt, und einem Bestandrückgang in den letzten 12 Jahren von -40%, darf die
Bundesregierung diesen Beschluss nicht weiter aussitzen.


Ohne Schaf- und Ziegenhaltung in der bekannten klassischen Form ist der für die Gesellschaft so
unverzichtbare Küsten- und damit Erosionsschutz durch Tritt und Biss von Schaf und Ziege nicht mehr
sichergestellt, so beide Bundesvorsitzende.

 

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Deutsche Schafhaltung: „Unverzichtbarer Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft“

Neben Forderungskatalog und Infoblatt finden Sie in Kürze weitere Informationen für den Schafhalter

Broschüre zum Mindestlohn des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Broschüre zum Mindestlohn
Broschüre Mindestlohn.pdf
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Info- und Werbematerial

Milch-, Merino-, Fleischschafe sowie Landschafrassen im Format DIN A1  à 5,- EUR zzgl. Versand
Milch-, Merino-, Fleischschafe sowie Landschafrassen im Format DIN A1 à 5,- EUR zzgl. Versand

Weitere Infos und den deutschen Wortlaut finden Sie in unserem "Presse-Archiv".

VDL-Ausbildungsbroschüre

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