Aktuelle Informationen

06.12.2017

VDL-Arbeitskreis Wirtschaftlichkeit in der Lammfleischerzeugung packt wichtige Themen an!

Anlässlich der jüngsten Arbeitskreissitzung am 5.12.2017 in Kassel, zu der W. Neumann, Vorsitzender des VDL-Arbeitskreises eingeladen hatte und an  der die meisten der Landesverbandsvertreter der VDL teilgenommen haben, wurden wichtige Feststellungen getroffen und Beschlüsse gefasst.

 

Das von der Landw. Rentenbank geförderte Projekt zur Ermittlung der Wirtschaftlichkeit in der deutschen Schafhaltung wurde deutlich weiterentwickelt. Nach der Literaturrecherche wurde der Kontakt und die Auswertung der in den Bundesländern aktiven Beratungseinrichtungen aufgenommen und die dort gewonnenen Untersuchungsergebnisse hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit für das Projekt geprüft und den Teilnehmern vorgestellt.

 

Weiteres wichtiges Thema war die zukünftige Nutzung bzw. Umsetzung der GAP für den Schaf- und Ziegensektor. Reicht die bisherige Regelung über Flächenprämie und Agrarumweltprogramme oder sollte wie in anderen EU-Ländern doch der Kampf in Richtung gekoppelte Zahlung wieder aufgenommen werden und was sind die damit verbundenen verbandlichen Arbeitsschritte für VDL und Mitgliedsverbände. Eine entsprechende Beschlussvorlage sollte der VDL-Mitgliederversammlung im Mai 2018 vorgelegt werden.. Dafür werden noch Sitzungen Anfang Januar und Ende Februar 2018 anberaumt.

 

Ihre VDL

29.11.2017

Was kostet der Herdenschutz - wertvolle KTBL-Studie

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Ausbreitung des Wolfes führt bei den Weidetierhaltern und so auch den Schaf- und Ziegenhaltern zwangsläufig zu zusätzlichen Arbeiten und Aufwendungen zum Schutz ihrer Herden.

 

Während sich bisher die Einzäunung darauf beschränken konnte, dass Tiere die Koppeln nicht verlassen, muss mit der Ausbreitung des Wolfes ein Schutz der Weidetiere vor Übergriffen der Beutegreifer in die Herden erreicht werden.

 

Diese zusätzlichen Maßnahmen, zu denen u.a. höhere Zäune, Einbindung von Herdenschutzhunden oder -eseln oder zusätzliche Behirtungszeiten zählen, führen zwangsläufig zu höheren Kosten.

 

In einer umfangreichen Studie hat das KTBL auf Initiative und Unterstützung der VDL und ihrer Mitgliedsorganisationen sowie befreundetet Beratungseinrichtungen in über 60 Praxisbetrieben die zusätzlich anfallenden Kosten, zu denen auch der zusätzliche Arbeitszeitbedarf zum Beispiel für die Betreuung der Herdenschutzhunde und zusätzliche Sicherung und Kontrolle der Zäune zählen, erfasst und ausgewertet.

 

Die Ergebnisse können Sie auf der Internetseite unter

https://www.ktbl.de/inhalte/themen/tierhaltung/tierart/weitere/kleine-wiederkaeuer/herdenschutzmassnahmen0/

als pdf-Datei herunterladen.

 

Allen Helfern, sowohl den Schafhaltern, die für diese Studie zur Verfügung standen wie auch den Organisatoren bei der Auswertung der Daten gilt ein ganz besonderes Wort des Dankes.

 

Aufgrund der großen Nachfrage nach den Ergebnissen bitte wir um Verständnis dafür, dass die Inhalte nicht mehr mit allen Landesverbänden diskutiert wurde, sondern u.a. Ergebnis von KTBL mit der speziell eingerichteten Arbeitsgruppe ist.

 

Damit liegt nun eine belastbare Zusammenstellung vor, die bei Verhandlungen mit den zuständigen Behörden zur Gestaltung und Finanzierung des Herdenschutzes herangezogen werden kann.

 

Ihre VDL

 

01.09.2017

Naturschützer opfern Weidetierhaltung für den Wolf

Bauern, Schäfer und Jagdgenossenschaften kritisieren Papier der Naturschutzverbände

 

„Die Vorschläge der Tier- und Naturschutzverbände sind für den Schutz der Weidetiere vor dem Wolf völlig unzureichend. Die Lasten und Risiken, die der rasant wachsende Wolfsbestand mit sich bringt, werden allein den Weidetierhaltern aufgebürdet. Die Naturschutzverbände opfern die Weidetierhaltung von Schafen, Ziegen, Rindern und Pferden für eine falsch verstandene und naive ‚Wolfsromantik‘. Den Interessen der Weidetierhalter wird mit komplizierten Entschädigungsverfahren, umfangreichen Lastenheften und Vorgaben zum Schutz vor dem Wolf nicht im Ansatz Rechnung getragen. Die Probleme und Befürchtungen der Weidetierhalter und der Menschen im ländlichen Raum müssen endlich ernst genommen werden.“ Das betonten der Deutsche Bauernverband (DBV), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE) sowie die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) in einer Reaktion auf das heute unter anderem von NABU, WWF, dem Deutschen Tierschutzbund und dem Bundesverband Berufsschäfer veröffentlichte Eckpunktepapier „Vielfalt behüten: Zukunft für Weidetierhaltung und Wolf“.

 

Die Naturschutzverbände könnten sich nicht länger der Diskussion verschließen, wie die Weidetierhaltung in Deutschland in den intensiv genutzten Grünlandregionen, an Deichen und auf Almen gesichert werden kann. Wolfssichere Einzäunung und der Einsatz von Herdenschutzhunden seien nur in wenigen Regionen sinnvoll einsetzbare und praktikable Instrumente, aber als flächendeckende Lösung für das gesamte Bundesgebiet schlichtweg nicht vorstellbar. In Regionen, die nicht wolfssicher eingezäunt werden könnten, müsse durch eine konsequente Bestandsregulierung eine Wiederansiedlung des Wolfes ausgeschlossen werden, betonten DBV, BAGJE und VDL. Es werde auch vom Bundesumweltministerium mittlerweile vertreten, dass eine Entnahme von einzelnen Problemwölfen und das Ziehen von Zäunen dort nicht ausreichend sei. In diesem Zusammenhang forderten die Verbände DBV, BAGJE und VDL volle Transparenz über die Wolfsbestände in Deutschland und den Nachbarländern sowie eine Anerkennung der Tatsache, dass von einem länderübergreifenden Austausch einer Wolfspopulation auszugehen sei. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Wolfspopulation gewissermaßen im Wege der Kleinstaaterei kleingerechnet werde, um das EU-rechtlich mögliche Bestandsmanagement möglichst lange hinauszuzögern. Wie auch in anderen europäischen Ländern müsse eine konsequente Bestandsregulierung ermöglicht und über das in Deutschland bewährte Reviersystem umgesetzt werden, erklärten DBV, BAGJE und VDL.

 

Wir bitten um Beachtung und Feststellung, dass die fehlenden Unterschrift nicht mit fehlender Gesprächsbereitschaft gegenüber den anderen Organisationen gleichzusetzen ist. Jedoch hat die VDL die berechtigten Anliegen der Schafhaltung insgesamt im Blick und wirbt dafür, dass diese deutlicher und klarer von den Natur- und Umweltschutzverbänden mitgetragen werden.

 

Ihre VDL

Berufsschäfer tagten in Hannover

-Geschäftsordnung überarbeitet

-Mitarbeit im Arbeitskreis Beutegreifer sowie Wirtschaftlichkeit

- Sprecherspitze Wendelin Schmücker, Hubert Dissen und Kai Krogmann

Erfolgreiche Arbeitssitzung von VDL mit vit Verden am 19. Mai 2017

Hier geht's zur VDL-Bildergalerie der Internationalen Grünen Woche 2017

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VDL-Geschäftsbericht 2014/2015

VDL-Geschäftsbericht 2014/2015
Der Geschäftsbericht der VDL für die Jahre 2014 und 2015 wurde anlässlich der VDL-Mitgliederversammlung am 19.05.2015 vorgestellt und gibt einen Überblick der behandelten Themen und Arbeitsschwerpunkte.
VDL-Geschaeftsbericht_2014-15.pdf
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Der Geschäftsbericht der VDL für die Jahre 2014 und 2015 wurde anlässlich der VDL-Mitgliederversammlung am 19.05.2015 vorgestellt und gibt einen Überblick der behandelten Themen und Arbeitsschwerpunkte.

 

Ihre VDL

Bilder von der Internationalen Grünen Woche 2015 in Berlin!!!

Willkommen beim Schaf-Portal von VDL und WDL

 

Leistungen, die sich die Gesellschaft von unserer Schafhaltung wünscht:

 

Rassenvielfalt:

Unsere Schafhalter betreuen über 40 verschiedene Schafrassen im gesamten Bundesgebiet. Diese große Rassenvielfalt trägt u.a. zur Erhaltung tiergenetischer Ressourcen bei.

 

Landschaftspflege und Küstenschutz:

Bundesweit und flächendeckend wird so aktiver Küstenschutz und Landschaftspflege in extensiver Form betrieben; ob auf der Schwäbischen Alb, den Deichen, auf Truppenübungsflächen oder auf Restflächen, die vor Erosion geschützt werden.

 

Schmackhafte und wollige Produkte
Lammfleisch, Schafmilch, Schafwolle und deren hochwertige Verarbeitungsprodukte.

 

Getragen wird die Verbandsarbeit durch seine Mitglieder. Halten Sie selbst Schafe, wollen Schafe anschaffen oder gerne die Schafhaltern und ihre Leistungen unterstützen? Dann werden Sie Mitglied in einem unserer Landesverbände und profitieren u.a. von dem Beratungsangebot.

 

Sponsoren und Förderer

Neben Forderungskatalog und Infoblatt finden Sie in Kürze weitere Informationen für den Schafhalter

Broschüre zum Mindestlohn des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Broschüre zum Mindestlohn
Broschüre Mindestlohn.pdf
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Info- und Werbematerial

Milch-, Merino-, Fleischschafe sowie Landschafrassen im Format DIN A1  à 5,- EUR zzgl. Versand
Milch-, Merino-, Fleischschafe sowie Landschafrassen im Format DIN A1 à 5,- EUR zzgl. Versand

Weitere Infos und den deutschen Wortlaut finden Sie in unserem "Presse-Archiv".

VDL-Ausbildungsbroschüre

VDL-Ausbildungsbroschüre
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