Aktuelle Meldungen

12.08.2017

Zuchtdatenbank immer mehr genutzt und weiter verbessert.

Anlässlich der VDL-Fachausschuss-Sitzung OviCap beleuchteten der Vorsitzende dieses Fachausschusses Herr A. Humpert wie auch der Fachliche Leiter Herr K. Gerdes die Entwicklungen dieser zentralen Zuchtdatenbank innerhalb der letzten 12 Monate.

 

Nicht nur das auf eine gute Zusammenarbeit der VDL mit vit Verden als Dienstleister in diesem Bereich zurückgeblickt werden konnte und man anlässlich der jüngsten Unterredung auch ein finanzielles Entgegenkommen von vit-Verden erreichen konnte. Nach Ausführungen von Dr. J. Wilkens liege die Anzahl Betriebe bei gesamt 52.326, davon 28.291 Züchterbetriebe, von denen ca. 2.000 Züchter online Zugang zu OviCap haben. Im letzten Zuchtjahr wurden 66.600 Ablammungen erfasst, darunter 58% durch Züchter und 5% direkt über Herdenmanagementprogramme. Weiterhin gab es ca. 3.500 Körungen und ca. 20.000 Herdbuchaufnahmen.

 

Weiter wurden 13.000 Zuchtlämmer im Feld und 800 auf Stationen (davon 50% Merinolandschaf) geprüft.

 

Für 7.500 Tiere wurden Kataloge erstellt (Veranstaltungen usw.) und bei 6.300 Lämmern wurde die Schwanzlänge erfasst (knapp ein Drittel durch bayerische Züchter); ein Aspekt, der gerade bei Überlegungen zur Diskussion über Eingriffe an landwirtschaftlichen Nutztieren eine zunehmende Rolle spielt.

 

Für die Zukunft werden sich hier sicherlich weitere positive Entwicklungen für eine organisierte Herdbuchdatenerfassung und –auswertung als Dienstleistung für die Züchterinnen und Züchter anbahnen.

 

Ihre VDL

28.06.2017

Herdenschutz bei Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, Brandenburg, ein wichtiges politische Anliegen

Anlässlich der erweiterten Präsidiumssitzung des Deutschen Bauernverbandes e.V. am 28. Juni 2017 in Berlin ging Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, der Landwirtschaft mit Schwerpunkt Tierproduktion studiert hat und u.a. auch Schafe gehalten hat, in seinem Grußwort u.a. auf ein großes Problem der Weidetierhalter, den Wolf, ein.  Er hob die Leistungen der Weidetierhaltung als eine sehr wichtige Form der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung hervor, die durch die Ausbreitung des Wolfes massiv beeinträchtigt wird. Er weist auf die alleine in Brandenburg geschätzten Anzahl von 21 Rudelsrudeln in Brandenburg hin. Dr. Woidtke befürchtet, dass die Weidetierhalter und die erbrachten gesellschaftlichen Leistungen durch den Wolf massiv bedroht sind.

 

Hier reicht nicht die Entschädigung bei Schäden durch Übergriffen aus. Für den Weidetierhalter ist es höchst belastend, wenn er auf der Weide seine zerrissenen Tiere nach einem Wolfsübergriff findet. U.a. aus diesem Grunde werde derzeit in Brandenburg eine Verordnung erarbeitet, die letztendlich bei wiederholten Übergriffen die Entnahme des Wolfes in letzten Konsequenz beinhaltet.

 

Ihre VDL

19.05.2017

Arbeitskreis „Große Beutegreifer“ tagte am 10. Mai in Berlin

09.05.2017

Gemeinsame Erklärung - Weidetiere konsequent vor dem Wolf schützen

Gemeinsame Erklärung
Erklärung DBV Weidetierhalter Wolf UMK V
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Für die Umweltministerkonferenz Anfang Mai in Bad Saarow wurde gemeinsam mit den Weidetierhalterverbänden eine Gemeinsame Erklärung „Weidetiere konsequent vor dem Wolf schützen“ verabschiedet und zu Beginn der Ministerratssitzung dem Staatssekretär des Bundesumweltministeriums, Jochen Flasbarth, und den Umweltministern aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, Till Backhaus und Jörg Vogelsänger, übergeben.

 

Ihre VDL

13.03.2017

Kupierverzicht: Modell- und Demonstrationsbetriebe in der Schafhaltung gesucht

Deutschlandweit werden für das Themennetzwerk "Verzicht auf das Kupieren des Schwanzes bei Schaflämmern" bis zu fünf Betriebe gesucht, die zwei Jahre als Demonstrationsbetrieb aktiv teilnehmen.

Die Haltung unkupierter Langschwanzschafrassen wird in Deutschland kaum bzw. wenig praktiziert. Die Prävention für den Befall mit Schmeißfliegen ist einer der Hauptgründe für das Kupieren des Schwanzes bei Schafen. Doch steht das Kupieren in der Diskussion und es gibt Bestrebungen über den Verzicht auf diese Eingriffe.  

Damit jedoch unkupierte Langschwanzschafe erfolgreich gehalten werden können, müssen Haltungseinrichtungen und Haltungsmanagement an die Bedürfnisse der Tiere angepasst werden.

 

Unterlagen für Ihre Interessensbekundung und Informationen zur Förderung ihres Betriebes finden Sie unter:

 

https://www.mud-tierschutz.de/index.php?id=139&tx_news_pi1%5bnews%5d=135&tx_news_pi1%5bcontroller%5d=News&tx_news_pi1%5baction%5d=detail&cHash=b5432f0e55b6867b5bf1d3ab51664cab

 

 

Kontakt über:

Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH)

Natascha Klinkel - Kompetenzzentrum - Tierschutz

35578 Wetzlar, Schanzenfeldstr. 8, B9

Tel.: 06441 - 9289266

Internet: www.llh.hessen.de

www.mud-tierschutz.de

 

Ihre VDL

04.02.2017

II. VDL/KTBL-Studie:Erfassung des Arbeits- und Kostenaufwandes beim Herdenschutz

Anlässlich der IGW 2017 fand das erste Arbeitsgespräch von VDL mit KTBL zur Ermittlung des Kostenaufwandes beim Herdenschutz auf Grundlage von Praxiserhebungen statt.

Zielsetzung ist es, eine aussagekräftige Kostenübersicht zu erarbeiten, die den Mehraufwand betroffener Schafhalter beim Schutz vor Wölfen belegt.

 

Das Projekt trägt den Namen:

 

Herdenschutz in der Schaf- und Ziegenhaltung
Kosten- und Arbeitszeitbedarf

 

Die Untersuchung soll auf Basis unterschiedlicher Betriebsformen und -größen vorgenommen werden. Dabei werden die Betriebstypen sofern sie sich im Herdenschutz unterscheiden aus dem früheren KTBL-Projekt zur Wirtschaftlichkeit der Landschaftspflege mit Schafen herangezogen, differenziert nach größeren und Kleinstbetrieben. Die Datenlieferung wird breit gestreut auf 3-4 repräsentative Betriebe je Landesverband.

Möglichst sollten alle Bundesländer repräsentativ vertreten sein.

 

Ziel ist es, bis Mitte März die Fragebögen abzustimmen, anschließend den Fragebogen zu erproben, bis Ende Mai die Daten zu erheben und bis September 2017 die Ergebnisse auszuwerten.

26.01.2017

Schafhalter fordern Hilfe gegen den Wolf Bund muss sich endlich bewegen

Als wenig hilfreich bezeichnet der Vorsitzende der Vereinigung Deutscher

Landesschafzuchtverbände (VDL), Jürgen Lückhoff, das Verhalten der Bundesregierung beim

Umgang mit der Rückkehr des Wolfes. Während der Bundeslandwirtschaftsminister die

Verantwortung bei den Ländern sehe, beschränke sich die Bundesumweltministerin auf das

Zählen der Wölfe. Die VDL, so Jürgen Lückhoff, als Dachverband der Landesschafzucht- und

halterverbände beobachtet die aktuelle Entwicklung beim Herdenschutz mit großer Sorge

und mahnt zum Handeln.

 

„Nach mehr als 100 Jahren Weidewirtschaft ohne diesen großen Beutegreifer ist die

Rückkehr des Wolfes eine erhebliche Belastung für die Schafhalter, die Probleme, Ängste,

Arbeit und Kosten mit sich bringt. Wir brauchen dringend eine klare Aussage zu einer

Obergrenze für Deutschland und davon abhängig Instrumente zur Regulierung für den Fall

der Überschreitung des festgelegten Erhaltungszustandes. Dabei sind die Vorgaben

internationaler, europäischer, bundes- und landesrechtlicher Rechtsvorschriften zu prüfen

und gegebenenfalls anzupassen,“ so der VDL-Vorsitzende.

Die Zahl der Wölfe in Deutschland entwickelte sich in den Monitoring-Jahren wie folgt:

 

2009/2010 7 Rudel, 2 territoriale Paare, 5 sesshafte Einzeltiere

 

2013/2014 25 Rudel, 8 territoriale Paare, 3 sesshafte Einzeltiere

 

2015/2016 46 Rudel, 15 territoriale Paare, 4 sesshafte Einzeltiere.

 

2002 gab es 33 Übergriffe von Wölfen auf Schafe, 2015 waren es bereits über 600 Übergriffe

auf Schafe und Ziegen.

 

Die Umweltminister der Länder hätten zwar im Dezember 2016 einen Beschluss in die

richtige Richtung gefasst und fordern vom Bund „weitere populationsbezogene

Betrachtungen zum Erhaltungszustand der Art Wolf vorzunehmen.“ Ergebnisse sollen bis

Ende 2017 vorgelegt werden. Die VDL kritisiert dieses Tempo angesichts der schnell

wachsenden Wolfspopulation als viel zu langsam.

 

In einigen Bundesländern gebe es durchaus gute Ansätze. Aber es könne nicht angehen,

dass es zum Beispiel nur Unterstützung für Herdenschafhalter gibt, die kleineren Züchter, die

einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung von Genreserven leisten und den Herdenschafhaltern

oft das erforderliche Zuchtmaterial zur Verfügung stellen, aber davon ausgeschlossen sind.

Lückhoff: „Wir wollen Tierschutz für unsere Schafe. Der damit verbundene Aufwand ist für

viele Schafhalter sowohl von den Kosten als auch von der zusätzlichen Arbeitsanforderung

kaum zu leisten. Die Schäfer wirtschaften seit Jahren an der untersten Einkommensgrenze in

der Landwirtschaft. Es gibt bereits ernstzunehmende Ankündigungen von Schafhaltern, bei

weiteren Übergriffen die Schafhaltung einzustellen.“

 

Ihre VDL

24.01.2017

50. Merinolandschaf-Elite 2017

VDL gratuliert ganz herzlich!

Die VDL gratuliert den Züchterinnen und Züchtern, die anlässlich der 50.-ten Merinolandschaf-Elite ausgezeichnet wurden.

Sie dankt ferner allen Züchtern für ihr Engagement und ihren Einsatz und allen, die zum hervorragenden Gelingen dieser Jubiläums-Elite beigetragen haben.

 

Ausgezeichnet wurden:

 

Medaillen des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft:

 

Gold:

- Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf, BY - BNZ 1a

- Schafzucht Schleich, BY - Champion und EZS 1a

 

Silber:

- Dieter Hertler, BW - Reserve-Champion + Reserve-Fleischsieger + BNZ 1b

 

Bronze:

- Bühner/Burg, RP Wollsieger + EZS 1b

 

VDL- Medaillen:

- 2 x Anton König, BY - S + BNZ 1c

- 1 x Sebastian Schmutz GbR, BY - 1a

- 1x Kurt Schmelcher, BW - 1a

- 1 x Hans Schurr, BW - 1a

- 1 x Klemens Ross, BY - EZS 1c

- 1 x Jens-Uwe Otto, TH - RWS

- 1 x Josef Frasch, BY - WSS

- 1 x Ulrich Feil, BW - FS

 

WDL-Auszeichnungen:

- UIrich Feil, BW - FS

- Dieter Hertler, BW - RFS

 

Die Ehrungen übernahm Frau Staatssekretärin Hirsch.

 

Geehrt wurden ferner:

- Schleich und Hertler für 50 Jahre ununterbrochene Beschickung der Elite.

- Dr. Gerhard Fischer für 20 Jahre fachliche Leitung des RA Merinolandschafe.

- Ehrung in Abwesenheit:

-- Prof. Waßmuth für 21 mal Berichterstattung

-- Hermann Behringer für 12 mal Preisrichten und 32 Jahre Vorsitz des Rasseausschusses Merinolandschafe

 

Verwendetes Bildmaterial: Dr. Christian Mendel

 

23.01.2017

Politische Gespräche am VDL-BDZ-Informationsstand während der Internationalen Grünen Woche 2017

VDL und BDZ sowie die angeschlossenen Mitgliedsverbände nutzen erfolgreich die IGW für politische Gespräche:

 

Unter anderem fanden Gespräch mit

 

- den Landesministern Höfken und Wissing, Rheinland-Pfalz

 

- Landesminister Vogelsänger

 

- CDU-/CSU-Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft unter dem Vorsitz von Hrn. Holzenkamp.

 

- Bundestagsabgeordneten Fr. Dr. Tackmann

 

- Bundestagsabgeordneten Fr. Crone

statt.

 

VDL und BDZ forderten u.a.:

 

- mehr Unterstützung beim Thema Herdenschutz. So behandele die neue bundeszentrale Einrichtung leider noch nicht die vielen ungeklärten Fragen beim Herdenschutz. Daher bedarf es dringend eines bundesweiten Herdenschutzzentrums, das tatsächlich rasch Fragen des Herdenschutzes länderübergreifend aufgreift und bearbeitet. Hier bieten sich VDL und BDZ bei der Koordinierung und Durchführung gerne an.

 

- Bei der Düngeverordnung darf die Beweidung mit Schafen und Ziegen für den Betrieb, der dem Schaf- bzw. Ziegenhalter Flächen zur Verfügung stellt, nicht zum Nachteil gereicht werden. Schließlich werden mehr Nährstoffe aus dem Boden entnommen wie eingetragen werden.

 

- Beim Schlachten trächtiger Tiere sollte gemäß der Gemeinsamen Erklärung der Schaf- und Ziegenwirtschaft auf eine gesetzliche Regelung verzichtet werden. Stattdessen bedarf es der Unterstützung bei Schulung und Weiterbildung der Betriebe vor Ort. Hierfür bieten sich die Verbände gerne an.

 

- Beim Thema TSE sei bislang ebenfalls noch keine praktikable Lösung geschaffen, die einen innereuropäischen Austausch von Zuchttieren ermöglicht.

 

Ihre VDL

20.01.2017

Herzlich Willkommen zur Grünen Woche 2017 (20.-29.1.2017)

Besuchen Sie uns vom 20. - 29. Januar 2017 in der Halle 25. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

12.01.2017

Bundesweite Erklärung zur Vermeidung der Schlachtung tragender kleiner Wiederkäuer den Staatssekretären Dr. Aeikens  und Frau Dr. Flachsbarth, BMEL, vorgestellt

Finale Erklärung
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Der Schaf- und Ziegenwirtschaft und damit sowohl allen Schaf- und Ziegenhalter wie auch den Verantwortlichen in den Schaforganisationen ist der tierart- und tierschutzgerechte Umgang mit den anvertrauten Tieren ein besonderes Anliegen.

 

Aus diesem Grunde haben sich die in diesem Branche aktiven Organisationen auch an einer Studie zur Erhebung von Schlachtungen tragender Wiederkäuer beteiligt.

 

Darüber hinaus wurde gemeinsam von der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, VDL, der Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch, WDL, dem Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter, BDZ, dem Bundesverband Berufsschäfer, der Vereinigung der Schaf- und Ziegenmilcherzeuger, VSZM, der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft - Fachgruppe Krankheiten kleiner Wiederkäuer, DVG, sowie dem Institut für Tierzucht der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft eine "Bundesweite Erklärung zur Vermeidung der Schlachtung tragender kleiner Wiederkäuer" erarbeitet, um mögliche Schlachtzahlen weiter reduzieren zu können.

 

 

Diese Erklärung wurde unmittelbar nach Unterschrift durch die Vertreter oben genannter Organisationen u.a. an die Agrarausschuss-Mitglieder des Deutschen Bundestages gesandt, um bei einer geplanten möglichen gesetzlichen Regelung eine Einbeziehung der Kleinen Wiederkäuer zu verhindern.

 

 

Erfreulicherweise war es der Branche kurzfristig gelungen, diese bundesweite Erklärung persönlich anlässlich einer Unterredung u.a. mit Staatssekretär Dr. Onko Aeikens sowie Staatssekretärin Fr. Dr. Maria Franziska Flachsbarth, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, am 11. Januar d.J. und damit noch vor Beginn der Internationalen Grünen Woche vorzustellen und die Hintergründe für diese Erklärung zu erläutern. Stellvertretend nahmen für die unterzeichnenden Organisationen Jürgen Lückhoff, VDL, Fr. Dr. Walther, BDZ, Josef Baumann, WDL, Dr. Karl-Heinz Kaulfuß, DVG, Günther Czerkus, Bundesverband Berufsschäfer, sowie Dr. Stefan Völl, VDL, BDZ, WDL, teil.

 

 

Beide Staatssekretäre begrüßten die bundesweite Erklärung ausdrücklich. Sie begründeten ferner die Hintergründe für eine mögliche gesetzliche Regelung zur Vermeidung der Schlachtung trächtiger Tiere, die grundsätzlich für alle landwirtschaftlichen Nutztiere gelten solle. So seien Informationen über die Schlachtung trächtiger Tiere an das Bundesministerium herangetragen worden, die sich leider nach wissenschaftlicher Überprüfung bestätigt hätten.

 

 

Man wolle jedoch aufgrund der durchaus plausiblen und damit nachvollziehbaren Gründe, die von den Teilnehmern auch mit konkreten Beispielen und Vorschlägen unterlegt wurden, prüfen, ob die kleinen Wiederkäuer bei einer gesetzlichen Regelung ausgenommen oder eine Übergangsregelung vorgesehen werden könne.

 

Ihre VDL

04.01.2017

VDL-Veranstaltung: Herdenschutz vor dem Wolf - Erfahrung mit Herdenschutzhunden - Gemeinsame Fachtagung mit großer Teilnahmerzahl

Am Mittwoch den 30.11.2016 fand in Neustadt OT Berthelsdorf die gemeinsame Fachtagung der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e.V., Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter, der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. statt.

 

An dieser eintägigen Veranstaltung, die dankenswerter Weise durch Mittel der Landwirtschaftlichen Rentenbank sowie der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V., namentlich Herrn Dr. Blanché, gefördert wurde, haben neben Verbandsvertretern Fachleute von Landesbehörden sowie befreundeten Organisationen und insbesondere eine Vielzahl betroffener Praktikern teilgenommen. Insgesamt konnten mehr als 180 Teilnehmer begrüßt werden.

 

Die Zusammenfassung und uns vorliegenden Einzelvorträge finden Sie unter dem Reiter Beutegreifer.

 

03.01.2017

Bundesweite Erklärung zur Vermeidung der Schlachtung tragender kleiner Wiederkäuer

Das Thema Schlachten trächtiger Tiere wird bereits seit Monaten diskutiert. So wurde u.a. eine Studie zur Erhebung der Größenordnung sowie der möglichen Gründe in Auftrag gegeben.

 

In Kenntnis dieser Diskussion um das sehr sensible Thema hatte die WDL-Arbeitsgruppe, die in regelmäßigen Telefonkonferenzen Artikel für die Schafzucht erarbeitet und verfasst hatte, auch dieses Thema aufgegriffen.

 

Doch da nun das Bundeslandwirtschaftsministerium die konkrete Absicht hat, in eine gesetzliche Regelung (Tiererzeugnisse-Handelsverbotsgesetz) zur Verhinderung der Schlachtung trächtiger Tiere die kleinen Wiederkäuer aufzunehmen, wurde nachfolgender gemeinsamer Vorstoß einer „Bundesweiten Erklärung“, die von den in der Schaf- und Ziegenwirtschaft aktiven Dachverbände so auch VDL, WDL und BDZ sowie einer Landesbehörde gemeinsam erarbeitet und verabschiedet. Ziel ist es, mit diesem gemeinsamen Vorstoß der Wirtschaft, der breit gestreut und auch den in den politischen Entscheidungsprozess eingebundenen Abgeordneten gesandt wurde, eine rechtliche Regelung für die kleinen Wiederkäuer zu verhindern.

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09.11.2016

Gemeinsame Fachtagung - Einladung zur gemeinsamen Fachtagung - Herdenschutz vor dem Wolf

Erfahrungen mit Herdenschutzhunden

Einladung Fachtagung Herdenschutz
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Außerordentliche VDL-Mitgliederversammlung

Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e.V. führt am 10. November 2016 eine außerordentliche Mitgliederversammlung in Berlin durch. Diese wurde erforderlich, weil anlässlich der ordentlichen Mitgliederversammlung keine Einigung über die zukünftige Haushaltsplanung der VDL erzielt werden konnte. Nun wurde vom Vorstand ein Vorschlag erarbeitet, der aller Voraussicht nach mehrheitsfähig werden sollte. Natürlich stehen auch noch eine Vielzahl weiterer Themen auf der Tagesordnung.

 

Ihre VDL

Beweidung von Brachflächen durch Schafe

Auf Nachfrage zur Beweidbarkeit von Brachflächen dürfen wir Sie nach Informationen aus dem Deutschen Bauernverband wie folgt informieren:

 

 

 

Nach der Verordnung zur Durchführung der Direktzahlungen an Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe im Rahmen von Stützungsregelungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (Direktzahlungen-Durchführungsverordnung - DirektZahlDurchfV) heißt es in § 25 Brachliegende Flächen (Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe a der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013):

 

(1) Auf einer brachliegenden Fläche, die von einem Betriebsinhaber im Antrag auf Direktzahlung für die Zahlung für dem Klima- und Umweltschutz förderliche Landbewirtschaftungsmethoden als im Umweltinteresse genutzte Fläche ausgewiesen wird, darf während des Jahres, für das dieser Antrag gestellt wird, keine landwirtschaftliche Erzeugung stattfinden. Abweichend von Satz 1 darf ab dem 1. August dieses Jahres eine Aussaat oder Pflanzung, die nicht vor Ablauf dieses Jahres zur Ernte führt, vorbereitet und durchgeführt oder der Aufwuchs durch Schafe oder Ziegen beweidet werden.

 

(2) Abweichend von Absatz 1 Satz 1 können die zuständigen Behörden der Länder ab dem 1. Juli des jeweiligen Jahres allgemein oder im Einzelfall zulassen, dass in Gebieten, in denen auf Grund außergewöhnlicher Umstände, insbesondere ungünstiger Witterungsereignisse, nicht ausreichend Futter zur Verfügung steht oder stehen wird, der Aufwuchs durch Beweidung mit Tieren oder durch Schnittnutzung für Futterzwecke genutzt wird.

 

 

 

Wir bitten um Beachtung. Wenn Sie Ihrerseits Erfahrungen gesammelt haben, so lassen Sie es die VDL wissen. Auch wenn es bislang nicht gelungen ist, wie in anderen Ländern nach wie vor praktiziert, die Kopfprämie wieder in Deutschland einzuführen, sind wir doch froh, dass diese Flächen für die Schafbeweidung nutzbar geworden sind; ein wichtiges Ergebnis vieler Gespräche mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

 

Um sicherzustellen, dass die Beweidung erlaubt ist, muss sich der Schäfer über die geplante Folgekultur informieren.

 

 

Wird z. B. im Folgejahr ebenfalls Brache als ökologische Vorrangfläche beantragt, muss die Beweidung am 31.12. enden, da die Begrünungspflicht für brachliegende Flächen im Rahmen der Ökologischen Vorrangflächen mit dem 1. Januar des jeweiligen Antragsjahres beginnt.

 

01.11.2016

VDL im Land unterwegs

Zu den Aufgaben der VDL zählt maßgeblich die Interessenvertretung und damit die Vermittlung der berechtigten Anliegen der Schafhalter auf Bundes- und EU-Ebene.

 

Ebenso wichtig ist die Kontaktpflege zur Basis vor Ort. Wenn es dabei noch gelingt, auch die Politik für die Forderungen der Schafhaltung zu gewinnen, ist dies umso besser.

 

So besuchte der VDL-Vorsitzende Jürgen Lückhoff am Samstag, den 17. September 2016 das Bundeshüten der Arbeitsgemeinschaft Altdeutscher Hütehunde, das am 17. und 18. September 2016 in Duderstadt/Niedersachsen stattfand. Er nutzte die Gelegenheit für zahlreiche Gespräche, insbesondere mit den Praktikern, um die Anregungen und Sorgen direkt von den Schafhaltern aufnehmen zu können. Die Hüteveranstaltungen sind aus Sicht der VDL ein wichtiges Kulturgut, das es zu erhalten und fördern gilt. Hier wird das gekonnte Miteinander des Hüters mit seinem Helfer, dem Hütehund, zur Betreuung und zur gezielten Führung der Schafherden beim Einsatz in der Landschaftspflege in Perfektion vorgestellt.

 

Die Veranstaltungen sind wichtige Werbebotschafter für die Schafhalter mit ihren unersetzlichen gesellschaftlichen Leistungen.

 

Bei diesem Wettbewerb wurde mit dem Schäfer Sascha Bräuning der jüngste Teilnehmer Bundessieger. Die VDL gratuliert ganz herzlich.

 

An anderer Stelle, jedoch mit der gleichen Zielsetzung, besuchte der VDL-Vorsitzende, der gleichzeitig das Amt des Landesvorsitzenden in Mecklenburg-Vorpommern inne hat, die Mecklenburgische Landwirtschaftsausstellung MeLa in Mühlengeez, eine Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau mit mehr als 1.000 Ausstellern. Überrascht wurde der VDL-Vorsitzende dort vom Landeslandwirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommerns, Dr. Till Backhaus. Der Minister begrüßte die Teilnehmer des Spinnwettbewerbes, den der Landesschafzuchtverband seit 16 Jahren jährlich auf der Landwirtschaftsausstellung MeLa in durchführt.

 

Dies zeigt, dass gerade auf Ausstellungen, Messen und anderen Veranstaltungen nicht nur der Kontakt zur Basis gepflegt wird. Vielmehr bietet sich dort die Möglichkeit, mit den Vertretern der Politik z.T. in fast freundschaftlicher Verbundenheit, das Gespräch zu vertiefen. Dies ist schließlich die vertrauensvolle Basis, auf deren Grundlage eine faire Berücksichtigung der berechtigten Wünsche und Forderungen der Schafwirtschaft erfolgreich stattfinden kann.

 

Schließlich muss man bedenken, dass die Verbände politisch nichts erzwingen können. Stattdessen müssen sie mit überzeugenden Argumenten bei den Forderungen und Positionen zu den unterschiedlichsten Themen überzeugen.

 

Unerlässlich ist dabei, dass man als Verband geschlossen auftritt und von einen hohen Organisationsgrad an Mitgliedern getragen wird.

08.09.2016

Förderverein der deutschen Schafhaltung mit neuem Vorstand

- Wendelin Schmücker löst Carl Lauenstein als Vorsitzenden ab

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Fördervereins der deutschen Schafhaltung am 7. September 2016 wurde u.a. der Vorstand neu gewählt.

Der bisherige Vorsitzende Herr Carl Lauenstein übergab einen wohl geordneten auf nunmehr über 110 Mitglieder gestiegenen Förderverein in jüngere Hände.

Neuer Vorsitzender wurde Wendelin Schmücker. Zum Stellvertreter wurde Herr Gerd Dumke sowie Herr Maik Gersonde gewählt.

Der neue Vorsitzende Wendelin Schmücker sowie der angereiste VDL-Vorsitzende Jürgen Lückhoff dankten Herrn Lauenstein für die erfolgreiche Leitung des Vorstandes seit Gründung des Fördervereins.

Im Geschäftsericht wurden u.a. die Aktivitäten des Fördervereins erläutert; u.a. finanzielle Hilfen von in Not geratenen Betrieben, beim kompletten Herdenverlust wegen Blitzschlag o. Unterstützung beim Reststreit, um nur einige Beispiele zu nennen.
Ebenso wurden Veranstaltungen für Jungschäfer in 2015 u. 2016 gefördert.

Weiterer Höhepunkt der Sitzung war die Verlosung von Preisen für Mitgliedschaft im Förderverein, u.a. eine kostenlose Urlaubswoche in einem Appartment in Grömitz.

23.08.2016

Förderverein der Schafhaltung hilft!

-Mitgliederversammlung des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung am 6. September 2016 in Hannover

Der Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V., der im Jahr 2010 gegründet wurde, hat es sich unter anderen zur Aufgabe gemacht; rund um die Schafhaltung die Arbeit der Schafhalter und zu informieren. Ferner wird in Not geratenen Betrieben geholfen.

 

In jüngster Zeit hat der Förderverein in Not geratene Schafhalter unterstützen können. So wurde vor wenigen Monaten ein Schafhalter in Rheinland-Pfalz im Rechtstreit unterstützt, der ungerechtfertigterweise Weideflächen verloren hat. In einem anderen Fall, bei dem es um den Kampf gegen ein zwingendes zur Verfügung stellen von Schutzhütten für Schafe geht, hat der Förderverein ebenfalls helfen können. Des weiterem wurde ein Schafhalter in Brandenburg unterstützt, der bei einem Blitzschlag fast alle Schafe verloren hat.

 

Der Förderverein hat so immer wieder u.a. wertvolle Dienste seit seinem Bestehen erfüllt und führt am 6. September 2016 seine diesjährige Mitgliederversammlung in Hannover durch. Jeder, der die Schafhaltung unterstützen möchte, kann durch einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 10,00 Euro diese wertvolle gesellschaftliche Arbeit der Schafhalter fördern. Informationen zum Förderverein und das Antragsformular für eine Mitgliedschaft finden Sie auf www.wir-lieben-schafe.com. Anlässlich der Mitgliederversammlung werden unter den Mitgliedern wertvolle Preise, die gesponsert werden, verlost; u.a. eine Urlaubswoche an der Ostsee.

 

Ihr Förderverein

09.05.2016

Spendenaufruf im Kampf für einen besseren Herdenschutz

Förderverein der Deutschen Schafhaltung ruft zur Hilfe auf

 

Das Thema Wolf und insbesondere die Forderungen der Schafhalter gegenüber der Politik nach einem zufriedenstellenden Herdenschutz, gehören mittlerweile in fast allen Bundesländern zur Tagesarbeit der Verbände. Jeder Landesverband versucht gegenüber seiner jeweils zuständigen Landesregierung eine bestmögliche Lösung beim Herdenschutz bzw. den Managementplänen zu erreichen. Schließlich ist es oberstes Ziel, dass es erst gar nicht zu Übergriffen und damit Schäden bei den betreuten Schafen kommt. Jeder will doch letztendlich, dass die Schafherden weiterhin Küstenschutz und Landschaftspflege als Kulturgut und gesellschaftliche Leistung fortsetzen können.

 

Auch auf VDL-Ebene ist der VDL-Arbeitskreis Beutegreifer, der sich aus Delegierten der einzelnen Bundesländer zusammensetzt, seit einigen Jahren aktiv, jüngst auch durch die Informations- und Demonstrationsveranstaltung zur Präsentation verschiedener Zaunsysteme in Kassel.

 

Während in den Bundesländern in erheblichem Umfang Fachpersonal für die Wolfbeobachtung, Datenerhebung sowie wissenschaftliche Untersuchungen über die Verbreitung und die genetische Verwandtschaft zu Verfügung gestellt werden und/oder auch Forschungsaktivitäten gefördert werden, stellt sich für die Seite der betroffenen Schaf- und Weidetierhalter nur begrenzte Hilfe ein. Hin und wieder gelingt es dem einen oder anderen Landesverband, ein Projekt erfolgreich zu beantragen. Doch ist dies nicht selten nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Und es gleicht fast dem Kampf zwischen David und Goliath. Es gibt noch so viele Fragen fundiert zu klären.

 

Die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung hatte daher den Beschluss gefasst, dieses Thema zu besetzen und Maßnahmen zum Thema Herdenschutz zu unterstützen. Dieses Thema passt durchaus in das Aufgabenfeld des Fördervereins. Zu denen zählen schließlich u.a.

 

Ø Aufklärung von Politik und Gesellschaft rund um die Schafhaltung

 

Ø Förderung des Natur- und Umweltschutzes mit Schafen

 

Ø Förderung von Wissenschaft und Forschung rund um die Schafhaltung u.s.w.

 

 

Der VDL-Arbeitskreis Beutegreifer widmet sich bereits inhaltlich diesem Thema. Doch fehlen finanzielle Mittel, die Themen rund um den Herdenschutz zeitlich intensiver und umfangreich zu besetzen.

 

- Es fehlt an Verbraucherinformationen und Kampagnen zur Darstellung, was die Gesellschaft verlieren wird, wenn die Zahl der Schäfer weiter zurückgehen wird und nicht mehr die wertvolle Landschaftspflege und den Küstenschutzes erfüllen kann.

 

- Es fehlt an Zahlen bzw. Studien, welcher zusätzliche Arbeitszeitaufwand Schafhalter für den Herdenschutz auf sich nehmen. Wenn diese Zahlen nicht bekannt sind, kann man keine exakten Forderungen erheben oder man muss sich mit dem begnügen, was man vielleicht erhält, weil man eben keine anderen Zahlen als Argument vorweisen kann.

 

- Es fehlt auch an Zahlen, wie hoch die nicht offensichtlichen Verluste bei Wolfsübergriffen sind. Gerissen Schafe lassen sich auszumachen, aber nicht die Föten von den Mutterschafen, die einen Übergriff überlebt haben, aber wegen des Stresses der Mutterschafe abgestoßen werden usw.

 

Spendeninteresse?

 

Die Frage der Bereitschaft zum Spenden für einen verbesserten Herdenschutz hatte der Förderverein vor einigen Wochen in der Schafzucht abgefragt. Die Hälfte der Rückmeldungen sprach sich " für " den Spendenaufruf aus! Deshalb sieht sich auch der Vorstand des Fördervereins darin bestärkt, nun offiziell den Spendenaufruf zu starten.

 

 

Spendenaufruf:

 

Der Förderverein bittet daher jeden, egal ob Haupterwerbsschäfer, Nebenerwerbsbetrieb oder auch Hobbyschafhalter ebenso wie Firmen und Dienstleistungsunternehmen, die auch weiterhin ihre Produkte oder Leistungen egal ob Zaunanlagen, Futtermittel, Versicherungen, Landmaschinen etc. den Schafhaltern weiter verkaufen wollen, für dieses spezielle Projekt zu spenden.

 

Schließlich ist letztendlich jeder Schafhalter spätestens in wenigen Jahren von diesem Thema betroffen und sollte ein Interesse daran haben, dass alle offenen Fragen formuliert und schneller als bisher behandelt und zum Fortbestand der Weidetierhaltung gelöst werden.

 

 

Auch für die in der Schafhaltung tätigen Firmen sollte es ein besonderes Anliegen sein, dass wegen der Wolfsproblematik nicht immer mehr Betriebe ihre Schafhaltung aufgeben. Jeder Schafhalter, der aufhört, ist letztendlich für die Firmen ein verlorener Kunde!

 

Egal, welchen Betrag Sie spenden wollen, machen Sie es! Es kommt zu 100% Maßnahmen zur deutschlandweiten und flächendeckenden Stärkung des Herdenschutzes zugute.

  

Bedenken Sie ferner, dass Sie auch gerne eine Spendenbescheinigung erhalten. Teilen Sie es uns dann bitte mit.

 

 

 

Ihre Spende überweisen Sie bitte an:

 

 

"Förderverein der deutschen Schafhaltung"

 

Stichwort: Herdenschutz

 

Kreditinstitut: Deutsche Kreditbank Berlin

 

IBAN:DE 38 1203 0000 0002 0121 02

 

BIC: BYLADEM 1001

 

 

Über die hoffentlich positiven Rückmeldungen halten wir Sie auf dem Laufenden.

 

24.02.2016

Erfolgreiche Mitgliederversammlung der Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch (WDL) in Viernheim

Am Dienstag, den 23. Februar 2016, führte die Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch (WDL) ihre diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung auf dem Betriebssitz der Firma Baumann durch. Am Vorabend fand die WDL-Vorstandssitzung statt. Zielsetzung der vor mehr als 25 Jahren gegründeten WDL ist u.a. die Verbesserung der heimischen Lammfleischerzeugung und -vermarktung. Die WDL wird getragen durch gewerbliche Lammfleischvermarkter und der –erzeuger, vertreten durch die Mitgliedsverbände der VDL.

Unter Sitzungsleitung des Vorsitzenden, Herrn Josef Baumann, wurde der Geschäftsbericht ausführlich vorgestellt und diskutiert.

So fand der gemeinsam mit der VDL und dem Deutschen Bauernverband durchgeführte Parlamentarische Abend Ende 2015 sehr großen Anklang, der u.a. von mehr als 30 Abgeordneten des Deutschen Bundestages besucht worden war.

Weiteres Thema war das VDL-Verbandsorgan Schafzucht und die in der Vergangenheit vorgenommenen WDL-Fachartikeln. Beklagt wurde, dass bedauerlicherweise von Verlagsseite entschieden wurde, diese Artikel nicht mehr als WDL-Fachartikel auszuweisen. Ferner sprach sich die Mitgliederversammlung dafür aus, dass die Schafzucht nicht ausschließlich die Zielgruppe der Nebenerwerbsbetriebe ansprechen sollte. Vorgeschlagen wurde, dass die Schafzucht 2-4 mal jährlich eine Sonderbeilage einplanen und erstellen sollte, die speziell die Profis und damit die Lammfleischerzeuger beziehungsweise Haupterwerbsbetriebe und die hier erforderlichen Fachinformationen rund um eine professionelle Schafhaltung abdecken müsse.

Begrüßt wurde von der Mitgliederversammlung die erfolgreichen und über zwei Jahre stattgefundenen Verhandlungen zur Öffnung der Grenzen Chinas für den Export von Häuten und Fellen.

Angesprochen wurde ebenfalls die Problematik der fehlenden Verfügbarkeit von Impfstoffen für kleine Wiederkäuer. Dieses Problem des Arzneimittelnotstandes muss daher weiterhin intensiv betreut und mit dem BMEL und insbesondere der Pharmaindustrie erörtert und Lösungen entwickelt werden.

Erörtert wurde ebenfalls die aktuelle Situation beim Thema Blauzungenerkrankung.

Behandelt wurden ferner von der WDL Tierschutzfragen. So waren sich die Teilnehmer der Mitgliederversammlung darin einig, dass im Vorfeld der Diskussion um das weiterhin bei bestimmten Rassen erforderliche Kupieren von Schwänze erforderlich sei, die Argumente zur Beibehaltung dieser aus Tierschutzgründen erforderlichen Praxis zusammenzutragen.
Im Gegenzug sei es von Verbandsseite erforderlich, darauf hinzuwirken, dass die Schwänze nicht zu kurz kupiert werden, damit nicht zur besseren Darstellung der Keulenausprägung eine Bedeckung von After u Scham sichergestellt sein müsse.

Highlight der Mitgliederversammlung war sicherlich u.a. der Vortrag von Dr. Tim Schäfer zur Marketingstrategie für den Absatz von englischen Lämmern unter anderem auf dem deutschen Markt. So ist es gelungen, innerhalb weniger Monate den Absatz von Premium Lammfleisch aus dem Vereinigten Königreich in Deutschland von 8.300 t auf 12.000 t zu steigern. Strategie sei es, nicht ganze Schlachtkörper nach Deutschland zu exportieren, sondern feinzerlegte und verpackte Ware. Mit der Durchführung von Premiumzuschnitten und Angebot von Premiumprodukten und begleitender positiver Werbung, ist es gelungen, in Deutschland einen Markt zu erobern, der bereit ist, für dieses Qualitätsprodukt auch einen höheren Preis zu zahlen.

Die Teilnehmer der Mitgliederversammlung waren sich einig, dass die WDL daher als Kristallisationspunkt zur Verbesserung der deutschen Lammfleischerzeugung und -vermarktung weiterhin gestärkt werden sollte.

 

Ihre WDL

Datum: 24.02.2016

Erfolgreiche Konferenz zum Thema "Auswirkungen der Rückkehr großer Beutegreifer auf die alpine Landwirtschaft" am 15. Februar 2016 in der Landesvertretung von Bayern in Brüssel

Die Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union und die Mitglieder des europäischen Parlaments Frau Ulrike Müller, MdEP, und Herr Herbert Dorfmann, MdEP hatten zu oben genannten Gedankenaustausch eingeladen. Geladen waren Referenten aus dem Bundesumweltministerium, Vertreter des Herdenschutzes aus Österreich und der Schweiz, zuständige Behördenvertreter aus Italien, Verbandsvertreter aus Frankreich sowie ein Vertreter der EU-Kommission für den Generaldirektionsbereich Landwirtschaft.

 

Insgesamt circa 90 Gäste waren der Einladung gefolgt.

 

zusammenfassend ist festzustellen, dass es bislang noch keine verlässliche Aussage über eine mögliche Koexistenz von Wolf und Weidetiehaltung in der alpinen Landwirtschaft gibt. Hier bedarf es nach wie vor noch erhebliche Anstrengungen. Wiederholt wurde die Aussage getroffen, dass der alpiner Raum wolfs freies Gebiet werden müsse, weil ein Herdenschutz doch nicht praktikabel durchführbar ist

Deutlich wurde in der Zusammenfassung ebenfalls, dass der Herdenschutz nicht über die Agrarreform und dort über Mittel der zweiten Säule finanziert werden sollten. Dies sind Gelder, so die Vertreter des EU-Parlamentes, die der Landwirtschaft zur Verfügung stehen und nicht für den Herdenschutz eingesetzt werden sollten. Hierfür sind Mittel erforderlich, die für die Gesellschaft insgesamt zur Verfügung stehen.

 

Ihre VDL

Datum: 06.11.2015

1. Gemeinsamer Parlamentarischer Abend von VDL, WDL und DBV

Die über 70 Gäste aus Politik und befreundeten Verbänden nutzten den 1. Gemeinsamen Parlamentarischen Abend von VDL, WDL und DBV, um sich über aktuelle Themen und erforderliche Rahmenbedingungen zur Sicherung einer wirtschaftlichen Schafhaltung auszutauschen.

Programmablauf:

 

  • Begrüßung durch Herrn Jürgen Lückhoff, Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e. V.
  • Begrüßung durch Herrn Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverband e.V.
  • Grußwort von Herrn Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
  • Grußwort von Herrn Alois Gerig, Vorsitzenden des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages
  • Podiumsdiskussion mit den Agrarpolitischen Sprechern der vier Bundestagsfraktionen:

o    Franz-Josef Holzenkamp, CDU/CSU

o    Friedrich Ostendorff, Bündnis 90/Die Grünen

o    Dr. Wilhelm Priesmeier, SPD

o    Dr. Kirsten Tackmann, Die Linke

unter der Moderation von Herrn Günther Dierichs, Eugen Ulmer Verlag.

  • Schlusswort von Herrn Josef Baumann, Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch e. V.


     Umrahmt wurde die Veranstaltung durch ein 4 Gänge Lamm-Menü von Fernsehkoch Herrn Kolja Kleeberg.

Datum: 13.09.2015

VDL- Bundesleistungshütenshüten in Hüttenberg, 12. und 13. September 2015

 

- Herzliche Gratulation Herbert KIND, Thüringen, zum Bundessieger 2015 mit der GOLDENEN SCHÄFERSCHIPPE

- Herzlichen Dank an Familie Heintz und den LV Hessen für super Vorbereitung u. Schafherde

 

Datum: 25.08.2015

Werbung für Mitarbeit bzw. Mitgliedschaft

- in der VDL-Abteilung Sonderzahler Berufsschäfer

Flyer VDL- Abteilung "Sonderzahler Berufsschäfer"
Flyer VDL-Abteilung Sonderzahler Berufss
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 - im Förderverein der Deutschen Schafhaltung

Flyer Förderverein
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 Aktion u.a. anlässlich des VDL-Bundesleistungshütens 2015 in Hüttenberg

die VDL-Abteilung Sonderzahler Berufsschäfer wird für weitere Einzahler werben; konkret u.a. anlässlich des VDL-Bundesleistungshütens am 12./13. September 2015 in Hüttenberg.

 

 

         Es wird ein kleiner Info-Stand vom Hessischen Landesverband für die VDL-Abteilung sowie den Förderverein vorbereitet, auf dem Unterlagen verteilt werden.

           Ferner wird als Dank für die bisherige Treue der Sonderzahler sowie als Anreiz für die neue Mitarbeit als Hauptpreis unter allen Einzahlern ein gesponsertes Wochenende – ausdehnbar auf eine Woche - in einer Ferienwohnung an der Ostsee in Grömitz verlost. Weitere Preise sind ein Schaffell sowie dekorative Schafsplastiken. Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Anlage.

 

Auch der Förderverein der Deutschen Schafhaltung wird das VDL-Bundesleistungshüten nutzen, um für Neumitglieder zu werben. Die Beitragshöhe beläuft sich bekanntermaßen auf den Mindestbetrag von 10 €.

          Innerhalb des Kreises der bisherigen sowie der Neumitglieder wird als Hauptpreis ein weiteres Wochenende – ausdehnbar auf eine Woche – im Ferienhaus in Grömitz an der Ostsee neben weiteren Preisen wie dem Schaffell und den Schafplastiken verlost.

 

Datum der Verlosung:

Die Verlosung wird Ende September/Anfang Oktober 2015 durchgeführt. Der Rechtsweg ist hierbei ausgeschlossen.

 

Weitere Infos finden Sie im angehängten Flyer:

-          VDL-Abteilung Sonderzahler Berufsschäfer

-          Förderverein der Deutschen Schafhaltung 

23.08.2016

Datum: 09.07.2015

Runder Tisch Wolf Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit greift Vorschläge des VDL-Arbeitskreises Beutegreifer auf

Anlässlich des zweiten Runden Tisches Wolf, zu dem das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit (BMUB) für den 8. Juli 2015 nach Berlin eingeladen hatte, konnten die Vertreter des VDL-Arbeitskreises Beutegreifer mit einer gewissen Zufriedenheit die Aufnahme und Behandlung der Themen aus dem Vorgesprächen und Zuarbeit an das BMUB feststellen. Sowohl bei der Wahl der Tagesordnungspunkte als auch bei dem speziellen Wunsch nach Einrichtung einer bundeszentralen Kompetenzentstelle wurde den VDL-Wünschen Rechnung getragen.


Zuvor hat die Umweltministerkonferenz den entsprechenden Beschluss für die Einrichtung dieser Dokumentations- und Informationsstelle als Projekt vorerst auf drei Jahre begrenzt beschlossen. Dieser Gedanke wurde bereits im VDL-Arbeitskreis, im VDL-Forderungskatalog oder in zahlreichen Gesprächen während der Internationalen Grünen Woche gegenüber der Politik immer wieder vorgetragen, um im ersten Schritt alle wichtigen Informationen rund um den Wolf, sein Auftreten, die Übergriffe, aber auch die Themen rund um den Wolfsschutz und Entwicklungen im Bereich der Weidetierhalter zentral gebündelt zu dokumentieren.


Als weitere Forderung wurde durch die VDL angeraten, in dieser Kompetenzstelle wissenschaftlich und unabhängig zu prüfende Fragen zu entwickeln. Es wäre ferner erforderlich, dass dieser zentralen Einrichtung ein Beratungsgremium zur Seite gestellt wird, das von Vertretern aller betroffenen Gruppierungen, so auch der Weidetier- und speziell der Schafhalter besetzt ist, um einseitige Entwicklungen zu verhindern.


Der Unterredung war ein Vorgespräch mit den anderen Tierartendachverbänden auf Einladung des Deutschen Bauernverbandes vorangegangen. Die Teilnehmer, Vertreter der Reiterlichen Vereinigung (FN), der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter (ADR), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE) sowie des Bundesverbandes Deutscher Ziegenzüchter (BDZ) und des Bundesverbandes für Landwirtschaftliche Wildhaltung (BLW), waren sich hinsichtlich der notwendigen Schritte und zu klärenden Fragen schnell einig und konnten geschlossen auftreten.


Ihre VDL

Datum: 08.07.2015

Gremiensitzungen auf EU-Ebene

Am 30.06.2015 tagte die Gruppe für den zivilen Dialog (CDG) „Tierische Produkte – Schaf- und Ziegenfleisch“ in Brüssel. Am Tag zuvor fand die vorbereitende Sitzung der Arbeitsgruppe „Schafe“ des europäischen Bauernverbandes COPA statt.

 

Themenschwerpunkte beider Sitzungen waren ein interessanter Bericht zu Marktlage und Marktaussichten für Schaf- und Ziegenfleisch, die Umsetzung der EU-Agrarreform mit Blick auf die Anwendung der gekoppelten Zahlungen im Schaf- und Ziegensektor, die Vereinfachung des Schlachtkörperklassifizierungssystems sowie ein wissenschaftliches Gutachten zu Tierschutzrisiken in Verbindung mit der Haltung von Schafen für die Erzeugung von Wolle, Fleisch und Milch.

 

Nähere Informationen sowie die Präsentationen zu den Themenschwerpunkten können angemeldete Mitglieder im internen Bereich einsehen [Klicken Sie hier].


Ihre VDL

Datum: 29.06.2015

VDL beim Deutschen Bauerntag 2015

Am 24. und 25. Juni 2015 fand der diesjährige Bauerntag in Erfurt statt. Der Deutsche Bauernverband (DBV) hatte über 600 Delegierte der 18 Landesbauernverbände und zahlreiche Gäste aus Politik, Agrarwirtschaft, Forschung und gesellschaftlichen Gruppen in die Thüringer Landeshauptstadt eingeladen.

 

Der VDL-Vorsitzende Jürgen Lückhoff nahm als Vertreter des assoziierten DBV-Mitgliedes VDL erstmalig an der Veranstaltung teil, die in diesem Jahr unter dem Thema „Veränderung gestalten – Deutscher Bauerntag 2015“ stand.

 

Eine Diskussion der Delegierten zu einer „Erfurter Erklärung“ und ein Panel mit Vertretern der Bundestagsfraktionen bestimmten die agrarpolitische Arbeit des Bauerntages. Als Gäste richteten Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow ein Grußwort an die Delegierten.

 

Ministerpräsident Ramelow begrüßte u.a. das Vorkommen des Wolfes in Deutschland, bedauerte aber auch sichtlich, dass zuviel über den Wolf und seine Bereicherung für die Artenvielfalt und zu wenig über die Sorgen und Probleme der Schafhalter und anderer Weidetierhalter mit dem Wolf gesprochen werde.


Jürgen Lückhoff hat erstmalig an dieser Veranstaltung teilgenommen und nutzte die Gelegenheit für zahlreiche Gespräche u.a. mit Vertretern des Bundeslandwirtschaftsministeriums und des Verlags Eugen Ulmer KG. Außerdem tauschte er sich mit Vertretern anderer Tierartendachverbände zum Thema Herdenschutz sowie mit der Messe Berlin über die Vorbereitung der Stammbockschau als Bundeswettbewerb anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2016 aus.

Datum: 24.06.2015

Zwei Bücher über Islandschafe

Islandschafe spielen nicht nur nach wie vor eine grundlegende Rolle in der isländischen Volkswirtschaft, sondern sind weltweit mit knapp 500.000 Individuen die größte Population in der Gruppe der Nordischen Kurzschwanzschafe, zu denen in Deutschland ja z. B. die Schnucken und die Skudden gehören. Das Besondere: Die Rasse ist seit dem frühen Mittelalter weitestgehend in Reinform gezüchtet worden. Zuchtziele waren Robustheit, gute Fleischqualität und -quantität, gute Milchleistung und Muttereigenschaften und gute Wolle (mit getrenntem Deckhaar und Unterwolle - jahrhundertelang einzeln verarbeitet). Es wurde hingegen nicht nach Farbe oder Aussehen selektiert, daher bieten Islandschafe die volle Bandbreite möglicher Schaffarben und von hornlos bis zu 6 Hörnern ist ebenfalls alles vorhanden. 

 

Im Sommer leben die Schafe mehrere Monate frei und ohne Hirten im Hochland. In Island vereinen sich High-Tech und Tradition - bei den meisten Züchtern wird die Lammzeit mittlerweile mit Videoüberwachung deutlich erleichtert. Sowohl für professionelle Schafzüchter als auch für Hobbyhalter lohnt sich ein Blick "über den Tellerrand", wie Schafzucht und -haltung in Island funktioniert und wie eng die isländische Gesellschaft bis heute mit den Schafen verbunden ist.

Nun sind erstmals in deutscher Sprache zwei Bücher über Islandschafe erschienen - beide komplett farbig auf hochwertigem Papier mit einer Vielzahl aussagekräftiger Fotos:

 

Das Islandschaf - die Wollmilchsau

Eine Einführung auf 60 Seiten, 8,90 Euro

 

Immer einen Schritt voraus - Forystufé 

Weltweit einzigartige Zuchtlinie innerhalb der Islandschafe, die "Anführerschafe" oder "Leadersheep", die intelligentesten Schafe der Welt, 68 Seiten, 9,90 Euro

 

Einzelheiten, Voransichten mit Inhaltsverzeichnis und Bestellmöglichkeiten finden sich hier:

www.verlag-alpha-umi.de

 

Noch ein Tipp: Kürzlich hat das staatliche isländische Fernsehen eine 24-stündige Live-Übertragung von den Lammgeburten auf dem großen Schafhof Syðri-Hofdalir gezeigt. Die Aufzeichnung ist in voller Länge noch bis 13. August im Internet verfügbar und mit Sicherheit sehr spannend für Schafzüchter:

 

http://ruv.is/sarpurinn/ruv-aukaras/beint-fra-burdi/20150514 (ab 14. Mai, 12 Uhr)

http://ruv.is/sarpurinn/ruv-aukaras/beint-fra-burdi/20150515-0 (ab Mitternacht, 15. Mai)

Datum: 09.06.2015

Erste Stammbockschau der VDL auf der Internationalen Grünen Woche 2016 geplant

Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e.V. (VDL) richtet in Abstimmung mit der Messe Berlin im Jahr 2016 erstmals eine Stammbockschau aus. Das züchterische Großereignis soll anlässlich der Internationalen Grünen Woche (IGW) durchgeführt werden. Die IGW findet in der Zeit vom 15. bis zum 24. Januar 2016 auf dem Messegelände Berlin statt.

Die VDL und ihre Mitgliedsverbände laden alle Schafzüchter ganz herzlich mit ihren Tieren nach Berlin zu diesem besonderen Wettbewerb ein. Mit ca. 30.000 Besuchern pro Tag bietet die Internationale Grüne Woche eine hervorragende Möglichkeit zur Präsentation unserer bundesweiten Rassenvielfalt und des Leistungsvermögens deutscher Züchter.

Die Stammbockschau soll am zweiten Messewochenende (22.-24. Januar) stattfinden. Aufgetrieben werden können gekörte Böcke aller in Deutschland vertretenen Rassen ab einem Mindestalter von 10 Monaten. Dazu zählen alle Fleischschafrassen, alle Landschafrassen, alle Merinorassen, alle Haarschafrassen und die Milchschafrassen. Es wird ein tolles Schaubild erwartet. Die VDL rechnet mit über 200 Zuchtböcken aus mindestens 20 bis 30 verschiedenen Rassen.

Die Meldegebühr inklusive Boxenreinigung wurde auf 30,00 € je gemeldetem Bock festgesetzt. Die Fahrtkosten, die den Züchtern bei der Anreise entstehen, werden anteilig bezuschusst.


Als Schurzeiträume wurden folgende Fristen festgelegt:


  • Merinolandschafe: 15. August bis 15. September 2015
  • Merinofleischschafe, Schwarzköpfige Fleischschafe und Suffolkschafe: 15. September bis 15. Oktober 2015
  • alle Landschafrassen (außer Bergschafe und Gotländische Pelzschafe): Schur bis zum 31.07.2015
  • Bergschafe und Gotländische Pelzschafe: 15. September bis 15. Oktober 2015


Leider wird es in dem gegebenen Rahmen nicht möglich sein, eine Schau für maedi-unverdächtige Tiere durchzuführen.

Die Anmeldung der Tiere erfolgt über die Landesschafzuchtverbände. Meldeschluss ist der 01. November 2015. Nähere Informationen zur Veranstaltung folgen in den nächsten Wochen.


Die VDL freut sich auf Ihre Teilnahme.

Datum: 22.05.2015

Jürgen Lückhoff neuer Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände

Am 19. Mai 2015 führte die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände ihre diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung in Berlin durch. Auf der Tagesordnung stand neben dem Geschäftsbericht und dem Jahresabschluss sowie der Haushaltsplanung für die kommenden Jahre auch die Nachwahl des VDL-Vorsitzenden. Der im vergangenen Jahr zum Vorsitzenden gewählte Peter Reuter hatte sein Amt Anfang April dieses Jahres aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt.

 

Die VDL-Mitgliedsverbände wählten den bisherigen stellvertretenden VDL-Vorsitzenden Jürgen Lückhoff (Mecklenburg-Vorpommern) einstimmig zum neuen VDL-Vorsitzenden. Alfons Gimber (Baden-Württemberg) wurde zum neuen Stellvertreter und Ortrun Humpert zum weiteren Vorstandsmitglied gewählt.

 

Der Vorstand der VDL sowie die gesamte Mitgliederversammlung dankten Peter Reuter herzlich für seine engagierte Tätigkeit, die er stets motiviert und mit höchstem persönlichen Einsatz ausgeübt hat, und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute und weiterhin viel Freude an der Schafhaltung.

 

Als Referent gab Arnd Spahn, Vorstandsvorsitzender der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), Hintergrundinformationen und berichtete über zukünftige Entwicklungen bei den Berufsgenossenschaftsbeiträgen.

 

Die 1934 gegründete Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e.V. ist der Dachverband der deutschen Schafwirtschaft und wird u.a. getragen von den Landesverbänden aus dem gesamten Bundesgebiet, und vertritt damit die Interessen der Schafzüchter und -halter aus ganz Deutschland auf Bundes- und EU-Ebene. Diese tragen durch die Beweidung von unzähligen Grünflächen, wertvollen Biotopen und Deichen maßgeblich zu Landschaftspflege und Küstenschutz beitragen und die hochwertigen regionalen Nahrungsmittel Lammfleisch und Schafmilch liefern.


Ihre VDL

Datum: 22.05.2015

Henning Pferdmenges mit VDL-Medaille ausgezeichnet

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Landesschafzuchtverbandes Niedersachsen e.V. wurde das langjährige Vorstandsmitglied der VDL und niedersächsische Landesvorsitzende Henning Pferdmenges mit der VDL-Medaille für herausragende Leistungen zum Wohle der deutschen Schafzucht ausgezeichnet. Die Auszeichnung und Ehrung übernahm der VDL- Ehrenvorsitzende Carl Lauenstein, der seinerseits zum Ehrenmitglied des Landesverbandes ernannt wurde, im Auftrage des neu gewählten VDL-Vorsitzenden Jürgen Lückhoff.


Ihre VDL

Datum: 19.05.2015

Jürgen Lückhoff, Mecklenburg-Vorpommern, einstimmig als VDL-Vorsitzender gewählt

- Alfons Gimber, Baden-Württemberg, stellvertretender Vorsitzender

- Ortun Humpert, Nordrhein-Westfalen, neues Vorstandsmitglied

Anlässlich der Mitgliederversammlung am Dienstag, den 19.05.2015 in Berlin wurde als neuer VDL-Vorsitzender einstimmig der bisherige VDL-Stellvertreter zum Vorsitzenden der VDL gewählt.

Neuer Stellvertreter wurde Alfons Gimber aus Baden-Württemberg. Als weiteres Vorstandsmitglied wurde Frau Ortrun Humpert  aus Nordrhein-Westfalen berufen.

VDL-Vorstand

(v. l.n. r.:

A. Gimber, J. Lückhoff, W. Schmücker, J. U. Otto. O. Humpert, H. Schmidt, W. Neumann; es fehlen: K.-H. Hinz, Dr. E. Brüggemann, Dr. H.-J. Rösler)

Datum: 08.05.2015

Fachgespräch zum Thema Wolf im BMEL

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hatte für den 7. Mai 2015 zu einem Fachgespräch zum Thema „Wolf – seine Bedeutung Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Jagd“ eingeladen. Zu den Teilnehmern zählten Vertreter der Landesministerien sowie der Verbände aus den Bereichen Jagd und Landwirtschaft.

 

Bereits Ende 2014 hatte das Bundesumweltministerium zum Thema Wolf zu einem Runden Tisch eingeladen.

 

Zusammenfassend stellte das BMEL aus den Vorträgen und Diskussionsbeiträgen fest, dass insbesondere die Weidetierhaltung durch die Verbreitung des Wolfes erheblich betroffen ist und daher Handlungsbedarf besteht. Die Mehrheit der Teilnehmer drängte darauf, dass trotz der Zuständigkeit der Länder eine zentrale Stelle eingerichtet werden sollte, bei der länderübergreifende Themen rund um das Thema Wolf gesammelt und aufbereitet werden.

Erheblicher Handlungsbedarf bestehe, so die Verbandsvertreter,  in den Bereichen  der finanziellen Unterstützung von Vorsorge- und Entschädigungsmaßnahmen, der Harmonisierung bei Rissbegutachtungen und Schaffung von  Transparenz bei Fragen rund um das Wolfsaufkommen. Auch die Frage des Versicherungsschutzes bei Unfällen nach Tierausbrüchen als Folge von Wolfsübergriffen ist noch klärungsbedürftig.


Ihre VDL

Pressemeldung: BMEL: Weidetierhalter in besonderer Weise vom Wolf betroffen
PM_BMEL-Gespräch_08052015.pdf
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Sponsoren und Förderer

Neben Forderungskatalog und Infoblatt finden Sie in Kürze weitere Informationen für den Schafhalter

Broschüre zum Mindestlohn des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Broschüre zum Mindestlohn
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Info- und Werbematerial

Milch-, Merino-, Fleischschafe sowie Landschafrassen im Format DIN A1  à 5,- EUR zzgl. Versand
Milch-, Merino-, Fleischschafe sowie Landschafrassen im Format DIN A1 à 5,- EUR zzgl. Versand

Weitere Infos und den deutschen Wortlaut finden Sie in unserem "Presse-Archiv".

VDL-Ausbildungsbroschüre

VDL-Ausbildungsbroschüre
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