Aktuelle Meldungen

22.06.2020

Online-Bockauktion

Wir dürfen Sie auf nachfolgende Pressemeldung der 1. Mitteldeutsche Online-Bockauktion mit 27. Merinofleischschaf-Elite und 13. Mitteldeutsche Bockauktion hinweisen:

Schwere Zeiten öffnen neue Wege:

Corona-bedingt sind in den vergangenen Monaten viele Veranstaltungen und so auch Auktionen entfallen. Dies führt bei den Züchtern zu z.T. erheblichen Zuchttierabsatzproblemen und auch Käufer finden schwerlich neue Zuchtböcke. Dieses Problem öffnet Überlegungen neuer bzw. anderen Absatzformen. Was im Immobilienbereich bereits seit Jahrzehnten gängige Praxis ist, im Pferdesektor Anwendung findet, wird nun auch bereits bei uns in der Schaf- und Ziegenwirtschaft getestet, so an o.g. Beispiel.

 

Die Geschäftsführer u.a. der VDL- Mitgliedsverbände haben sich mit dieser Thematik ebenfalls anlässlich der jüngsten Geschäftsführer-TK am 4. Juni 2020 befasst und beschlossen, das Thema genauer zu betrachten und die Entwicklungen weiter zu verfolgen. Ähnlich wie bei OviCap, wo man über alle Landesverbände ein abgestimmtes VDL-Konzept entwickelt hat, was gemeinschaftlich und auf alle Schultern verteilt getragen wird und im Übrigen sehr erfolgreich läuft, stellt sich hier beim Thema Online-Auktion ebenfalls die Frage, ob dies ein bundeweites VDL-/BDZ-Konzept werden kann bzw. sollte, dass von allen Mitgliedsverbänden genutzt werden kann. Dies würde in der Entwicklung und Pflege letztendlich Zeit und Kosten für jeden Verband sparen, weil es eben gemeinschaftlich angelegt würde, so die ersten Gedanken.

 

Wie die Online-Aktionen im Schaf- und Ziegenbereich laufen, werden die ersten Erfahrungen zeigen. Auch vit-Verden, Partner und Dienstleiter bei OviCap hat hierzu bereits Überlegungen angestrengt und sich über eine digitale Verkaufsplattform für Zuchttiere Gedanken gemacht zumal über OviCap allen erforderlichen Zuchtdaten verfügbar sind.

Klar wurde in der Diskussion, dass eine mögliche Online-Aktion nicht die bisherigen Auktionen ersetzen sollen, sondern eine Ergänzung darstellen können, solange bisherige Verfahren nicht durchführbar sind. Aber durchaus kann die Online-Auktion als Erweiterung der bisherigen Auktionen verstanden werden, da sich nun Bieter aus anderen Ländern vielleicht verstärkt einklinken und interessiert mitbieten, weil sie vorher bereits das Tier auf dem Foto o. Film haben anschauen können.

 

In jedem Falle werden sich die Geschäftsführer der VDL- und BDZ- Mitgliedsverbände mit dem Thema weiter beschäftigen und prüfen, ob es sinnvoll ist, eine Online-Auktions-Rohling zur Nutzung für die Mitgliedsverbände zu entwickeln.

 

Ihre VDL

05.06.2020

Kostenfreie Kleinanzeigen nutzen

Immer wieder gehen bei uns Suchanfragen ein. Daher senden Sie uns bitte direkt zu Ihrem Anliegen eine Kleinanzeige mit den Hinweisen "Was Sie suchen " bzw. "Was Sie anbeiten".

 

Den Link zu den Kleinanzeigen finden Sie am Ende der Meldung.

 

Meist wird dies am gleichen Tag noch auf die Homepage übertragen.

 

Ihre VDL

05.06.2020

– Fristverlängerung für Call for Paper bis 14. Juni 2020 und Möglichkeit eines Videobeitrags

Internationaler Kongress zu Schafen und Ziegen – Landwirtschaft und Wissenschaft gestalten die Zukunft

Wir freuen uns über ein sehr reges Interesse an dem Kongress und die bereits zahlreich eingereichten Paper aus allen Teilen der Welt. Aus diesem Grund sind die Beteiligten hoch motiviert, alle Möglichkeiten auszuloten, den Kongress am 15-16. Oktober 2020 in Bonn durchzuführen. Wie bisher hat das BMEL für den Internationalen Kongress eine Homepage eingerichtet unter: https://sheepandgoats2020bonn.org/de/, wo die weiteren Informationen zu entnehmen sind. Das BMEL verfolgt gemeinsam mit VDL, BDZ, WDL und DGfZ ständig die Situation und die Entwicklung der sich verändernden Rahmenbedingungen weltweit. Die durch die Corona-Pandemie verursachte aktuelle Situation erfordert permanente Beobachtung und flexible Reaktionen. Für Referenten, die nicht persönlich am Kongress teilnehmen können, bietet das BMEL daher neu die Möglichkeit an, Vorträge zum Internationalen Kongress zur Zucht von Schaf und Ziege als Videobeitrag einzureichen. Wir halten deshalb eine Verlängerung der Einreichungsfrist von Vorträgen für den Internationalen Kongress zur Zucht von Schaf und Ziege bis zum 14. Juni 2020 als Reaktion auf die bestehende Unsicherheit für die kommenden Wochen und Monate für angemessen. Gerne können Sie den Call for Papers (z.B. an Ihre internationalen Kooperationspartner) weiterverteilen, der hier in der Anlage erneut folgt. Er ist in den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Polnisch, Türkisch und Russisch verfasst.

Im Falle von Fragen, wenden Sie sich bitte an SheepAndGoats2020@pool.de.

 

Zu den nachfolgenden Themenschwerpunkten liegen bislang erfreulicherweise insgesamt bereits über 100 Vortragsvorschläge vor, davon 40 aus Deutschland und über 60 aus 28 anderen Ländern. Die Themenblöcke lauten:

 

o   Tierzucht und Genetik: Wie sieht die Zucht von Schafen und Ziegen in der Zukunft aus?

o   Tiergenetische Ressourcen, Biodiversität, Robustrassen und Genbanken

o   Tierhaltung: Was brauchen Schafe und Ziegen?

o   Management und Tierwohl

o   Strukturen und Perspektiven der Schaf- und Ziegenhaltung, Nachhaltigkeit

o   Ökonomie: Wie kann man die Wirtschaftlichkeit der Haltung von Schafen und Ziegen verbessern

o   Umweltleistungen und Klimawandel: Welchen Beitrag leisten Schafe und Ziegen für den Klimaschutz

o   Tiergesundheit: Welche Möglichkeiten bietet die Resistenzzucht?

o   Freie Themen

 

Das BMEL bittet darum, dass insbesondere aus dem Kreis der Praxis der Schaf- und Ziegenzucht und –haltung Vorträge eingereicht werden, die aktuell die Schaf- und Ziegenzucht und –haltig umtreibt. Auch hierfür nutzen Sie bitte als Vorlage das Call for Paper. Insbesondere fehlen noch Vorträge zu Ziegenthemen, so das BMEL. Konkret bedeutet dies, dass Praktiker selber Vortragsthemen als Referenten einreichen können. Die VDL- und BDZ-Mitgliedsverbände bitten wir hier hilfreich zur Seite zu stehen.

 

 

VDL/BDZ/WDL

Call for Paper - aktualisierte Fassung
Call for Paper aktualisiert_Fristverläng
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27.05.2020

VDL-Vorsitzender Alfons Gimber im Gespräch mit Frau Susanne Mittag, MdB

Am Mittwoch den 27. Mai traf sich der VDL Vorsitzende Alfons Gimber mit der Bundestagsabgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion Frau Susanne Mittag in Berlin. Frau Mittag ist Mitglied des Agrarausschusses des Deutschen Bundestages und Tierschutzbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion. Insgesamt war es ein sehr konstruktives und offenes Gespräch, bei dem eine Vielzahl von Themen lösungsorientiert angesprochen worden. 

 

Weitere Details erhalten die VDL-Mitglieder über den Schäferbrief.

 

Ihre VDL

 

26.05.2020

Merinofleischschaf-Elite und Mitteldeutsche Bockauktion in Kölsa werden als Internet-Auktion stattfinden

Pressemitteilung vom 25.05.2020 der ausrichtenden Landesschafzuchtverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen und Berlin-Brandenburg

 

Aufgrund der Situation der Corona-Virus-Infektionen in Deutschland, der aktuellen Verordnungen und Rücksprache mit den zuständigen Gesundheitsbehörden haben die beteiligten Verbände am 22.05.2020 beschlossen, die Veranstaltung nicht als Auktion in Kölsa stattfinden zu lassen. Stattdessen werden die Böcke bei einer gemeinsamen Internetauktion versteigert. Ein Wettbewerb und eine Prämierung der Böcke finden unter diesen Umständen nicht statt. Der Termin für die Internet-Auktion wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Die bereits gedruckten Kataloge behalten ihre Gültigkeit und werden zusammen mit einer Liste verfügbarer Böcke sowie weiteren Informationen an Interessierte verschickt.

 

Die Entscheidung wurde durch die Vorsitzenden, Zuchtleiter und Geschäftsführer der Verbände einstimmig getroffen. Wir bedauern diese Entwicklung sehr und freuen uns auf die neue Form der Vermarktung.

Über die Zugangsdaten zur Online-Auktion, Zeitpunkt, Ablauf sowie weitere Angaben informieren wir Sie über die Verbände sowie deren Internetseiten.

 

Nähere Auskünfte und Kataloganforderungen über:

19.05.2020

Über 10.000 Wölfe nimmt Schaf- und Ziegenhaltung die Existenzgrundlage

- VDL und BDZ fordern Perspektiven für die klassische Schaf- und Ziegenhaltung

Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) nimmt die Studie des

Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zur „Habitatmodellierung und Abschätzung der

potenziellen Anzahl von Wolfsterritorien in Deutschland“ mit großer Verwunderung zur

Kenntnis. Während mit dieser Studie ein Beschluss der Umweltministerkonferenz aus dem

Jahre 2017 umgesetzt wird und man von 700 – 1.400 Wolfsterritorien in Deutschland

ausgeht, sind bislang viele andere Beschlüsse der letzten Umweltministerkonferenzen, die

Klarheit beim Herdenschutz geben würden, nach wie vor nicht umgesetzt worden. Selbst die

Bitte der VDL- und BDZ-Vorsitzenden vor wenigen Wochen an die Umweltministerkonferenz,

das Thema Wolf und Herdenschutz wegen dieser fehlenden Umsetzung unbedingt auf die

Tagesordnung zu setzen, fand keinerlei Beachtung.

 

Stattdessen wird mit der BfN-Studie den Weidetierhaltern und uns Schaf- und Ziegenhaltern

klargemacht, auf was wir uns einstellen müssen. Wir müssen zukünftig mit über 10.000

Wölfen in Deutschland rechnen,“ so die Vorsitzenden von VDL und BDZ Alfons Gimber und

Bernd Merscher. Welche Konsequenzen, zusätzlichen Arbeitsbelastungen und Kosten dies für

die Schaf- und Ziegenhalter hat und dass die vorgeschriebenen und geforderten

Herdenschutzmaßnahmen in vielen Gebieten aufgrund der topographischen Lage nicht

umgesetzt werden können, wird bei dieser Studie nicht berücksichtigt. Dabei belasten die

bisher schon über 1.000 Wölfe die Schaf- und Ziegenhaltern in vielen Regionen des Landes.

Viele Schaf- und Ziegenhalter geben auf und schließen still und leise ihre Betriebe, weil sie

die ständig steigenden Anforderungen, um die eigenen Tiere zu schützen, nicht mehr

mitmachen können und wollen. Scheinbar rückt immer mehr in Vergessenheit, was die

Kleinen Wiederkäuer für die Gesellschaft beim Küstenschutz, der Offenhaltung der Flächen,

den Biotop- und Insektenschutz leisten. Trotz erheblich gesteigerter Vorsorgemaßnahmen,

die Millionen an Steuergelder kosten, und großem Arbeitsaufwand ist keine 100prozentige

Sicherheit für die Weidehaltung der Tiere zu erreichen.

 

Gimber und Merscher: „In Zeiten, in denen Politik und Gesellschaft eine Verbesserung des

Tierwohls und die damit verbundene Weidetierhaltung fordern, ist es mehr als

unverständlich, wenn wir aus der Not heraus zum Schutz vor Wölfen mit der Schaf- und

Ziegenhaltung zur ganzjährigen Stallhaltung übergehen müssten.“

 

Es bleibt zu hoffen, dass die Politik die notwendigen Konsequenzen aus der Studie zieht, die

wenige Wochen nach dem Inkrafttreten der Änderungen zum Bundesnaturschutzgesetz

veröffentlicht wurde. Mit dem Gesetz hat man es bereits versäumt, eine 1:1 Umsetzung der

FFH-Richtlinie vorzunehmen und damit die Grundlage für ein Bestandsmanagement des

Wolfes zu schaffen. Um die Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz zu nutzen, wäre aus

VDL-/BDZ-Sicht auch die Einrichtung weiterer Referenzlabore zu prüfen, um schneller

Ergebnisse zu bekommen, die Voraussetzung für eine zeitnahe Entnahme sind. Wenn sich

mit der Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes keine Beschleunigung des Verfahrens

ergibt, läuft die Änderung an dieser Stelle ins Leere.

 

Ihre VDL

23.04.2020

Wichtiges Zeichen der EU-Kommission zur Qualitätssicherung

- VDL und BDZ begrüßen die Einführung der EU-Beihilfe für Private Lagerhaltung

Die Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie mit stattgefundener Schließung von

Restaurants, fast kompletten Ausfall des Außerhausverzehrs sowie veränderter Nachfrage der

Verbraucher, die um ihre Arbeit bangen, nach kostengünstigen Nahrungsmitteln, haben

gerade rund um Ostern, der klassischen Nachfragezeit von deutschem Lamm- und Ziegenfleisch, zu massiven Absatzeinbrüchen insbesondere bei Lamm- und Ziegenfleisch aber auch bei Schafs- und Ziegenkäse geführt. Diese Produkte sind aufgrund der arbeitsintensiven Weidetierhaltung in der Erzeugung kostenintensiver als andere Nahrungsmittel. Darauf habenHerr Alfons Gimber, Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, VDL, Josef Baumann, Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch, WDL, und Bernd Merscher, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Ziegenzüchter, BDZ, in einem

gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hingewiesen und

um die rasche Einführung der EU-Beihilfe für Private Lagerhaltung (PLH) gebeten. Mit der geplanten Maßnahme zur Förderung der PLH kann die z.T. komplett ausgefallene Nachfrage aufgefangen werden. Die Ware wird so zum rechten Zeitpunkt aus dem Markt genommen, eingelagert und kann, wenn die Nachfrage sich wieder normalisiert hat, in den Markt gebracht werden.

 

Für die Schaf- und Ziegenhalter im Bundesgebiet ist das eine ganz wichtige Entlastung und

sollte Preiseinbrüche verhindern. Es war wichtig, so die Vorsitzenden, dass die EU-Kommission

mit dieser Maßnahme nicht gewartet hat, bis die Preise komplett in den Keller gestürzt sind.

 

Dann hätten wir überschwere Lämmer und Ziegen auf dem Markt gehabt, für die es keine

Nachfrage mehr im Lebensmittelhandel gegeben hätte. So kommt diese Hilfe zur rechten Zeit

und verdient ein herzliches Wort des Dankes an Bundesministerin Julia Klöckner mit ihrem

Team, den unterstützenden Europäischen Bauernverband COPA wie auch die zuständige EU-Kommission.

 

Ihre VDL

Pressemeldung PLH
2020-04-23-PLH.pdf
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10.04.2020

Lammfleisch zu Ostern und anderen besonderen Anlässen

Genuss von Lammfleisch ist aktiver Küstenschutz und Landschaftspflege

Die Osterzeit ist die klassische Zeit für den Genuss von Lammfleisch“. Darauf weist die

Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch (WDL), Zusammenschluss der Lammfleischerzeuger

und -vermarkter gemeinsam mit der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL),

Dachverband der Landesschafzucht- und –halterverbände, hin.

 

Mit jedem Kilogramm, dass die Verbraucher von deutschem Lammfleisch, Schafmilch und -käse genießen,

unterstützen sie den Küstenschutz und die Landschaftspflege mit Schafhaltung im gesamten

Bundesgebiet. Aktuell werden gerade einmal 0,9 kg pro Kopf und Jahr Lammfleisch“ verzehrt.

Davon entfallen weniger als 40 % auf Deutsches Lammfleisch, der Rest ist Importware.

 

Die deutsche Schaf- und Lammfleischbranche leidet aktuell unter den erforderlichen Corona-

Eindämmungsmaßnahmen. Der Außer Haus Verzehr ist bekanntermaßen komplett zum Erliegen

gekommen und auch im Lebensmittelhandel greifen die Verbraucherinnen und Verbraucher

aufgrund der angespannten Einkommenssituation zunehmend auf preiswerte Nahrungsmittel

zurück. Doch deutsches Lammfleisch ist aufgrund der arbeitsintensiven Betreuung der Herden durch

den Schafhalter u.a. auf den Weiden zwangsweise etwas teurer.

 

Da Lammfleisch in vielen Familien gerne zu besonderen Anlässen genossen wird, empfehlen WDL

und VDL dennoch zu diesen Anlässen wie das Osterfest und andere besondere Feste gezielt

deutsches Lammfleisch nachzufragen und zu genießen und damit gleichzeitig die heimische

Schafhaltung mit ihren Leistungen zu unterstützen. Deutsches Lammfleisch können Sie sowohl im

Lebensmittelhandel kaufen, beim Metzger, auch wenn man dort hin und wieder deutsches

Lammfleisch vorbestellen sollte sowie bei vielen Schafhaltern, die Direktvermarktung betreiben.

 

Viele der Direktvermarkter finden auf den Listen zusammengestellt von den VDL-Mitgliedsverbänden.

 

Schauen Sie daher gerne auch auf die Homepage von VDL und WDL unter

 

https://www.schafe-sind-toll.com/direktvermarkter/

 

Ihre VDL/WDL

03.04.2020

Empfehlungen für Schäfereibetriebe in der Corona Krise

Zum herunterladen klicken Sie bitte beim unten stehenden PDF-Dokument auf "Download"

Empfehlungen für Schäfereibetriebe in der Corona Krise
Anlage 2neu Empfehlungen für Schafschere
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20.03.2020

Bundesschau auf den 01. bis 03. Oktober 2021 in Alsfeld verschoben

- Gesundheitsvorsorge steht auch bei den Schafzüchtern an vorderster Stelle!

Die Bundesschau Schafe, die vom 22.-24. Mai 2020 in Alsfeld geplant war, wird auf den
01.-03. Oktober 2021 verschoben. Das hat die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände
(VDL) mit den angeschlossenen Mitgliedsverbänden und gemeinsam mit dem
ausrichtenden Hessischen Verband für Schafzucht und -haltung wegen der momentanen
Entwicklungen des Corona Virus COVID-19 beschlossen.


Der VDL, Dachverband der Landesschafzucht und -halterverbände und damit Spitzenverband
rund um die Leistungen und Anliegen der Schafzüchter und -halter, ist hinsichtlich der
Bundesschau 2020 bewusst, dass eine große Verantwortung bei dieser besonderen
Bundesveranstaltung gegenüber allen Schäfer/innen, Landesverbänden, Besucher/innen,
Preisrichter/innen, Aussteller/innen, Sponsoren sowie Förderern zu tragen ist. Diese
Entscheidung ist daher richtig – wenn auch schweren Herzens getroffen, besonders da
erfreulicherweise ca. 600 Zuchtschafe aus über 30 Rassen angemeldet sind.


Doch lässt dieser Ausnahmezustand, so VDL und HVS keine andere Entscheidung zu und lässt
auf eine sehr zufriedenstellende Beteiligung in 2021 hoffen.


Alles das, was für die Bundesschau in 2020 geplant war, soll nun auf den Oktober 2021
verschoben werden. Entsprechend werden alle bisherigen Partner und Mitwirkende informiert.

 

Ihre VDL

14.02.2020

Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes wurde heute am 14. Februar 2020 final vom Plenum des Bundesrates Final beschlossen

Bundesrat schreibt hierzu:

 

...Beschluss
Rechtssicherheit beim Abschuss von Wölfen
Der Abschuss von Wölfen wird in bestimmten Fällen erleichtert. Der Bundesrat hat den entsprechenden Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz am 14. Februar 2020 grünes Licht erteilt.

Zur Abwehr eines ernsten Schadens
Danach ist der Abschuss bereits zur Abwehr ernster Schäden zulässig. Bislang sprach das Gesetz von erheblichen Schäden. Die Neuregelung soll auch Hobbytierhalter schützen.

 

Mehr Rechtssicherheit
Ausdrücklich erlaubt ist der Abschuss künftig, wenn unklar ist, welcher Wolf Herdentiere angegriffen hat. Hören die Nutztierrisse nicht auf, dann ermöglicht das Gesetz, weitere Rudeltiere zu töten. Voraussetzung ist allerdings, dass es einen räumlichen und zeitlichen Zusammenhang zu dem Rissereignis gibt. Mischlinge aus Wolf und Hund, sogenannte Hybride, sollen ebenfalls geschossen werden können.
Abschuss genehmigen

Die Länderbehörden müssen jeden Abschuss einzeln genehmigen. Zum Abschuss berechtigt ist grundsätzlich die Jägerschaft. Für den Fall, dass der Abschuss ausnahmsweise nicht durch einen Jäger erfolgt, muss dieser zuvor darüber informiert werden. Nur bei Gefahr im Verzug ist die Benachrichtigung nicht erforderlich.


Füttern verboten

Ausdrücklich verboten wird das Füttern und Anlocken wildlebender Wölfe. Dies soll verhindern, dass Wölfe sich zu sehr an den Menschen gewöhnen.

 

Ausgleich der Interessen
Die Neureglungen zum Abschuss der Wölfe sollen die Sorgen der Bevölkerung, die Interessen der Weidetierhalter und den Schutz der Wölfe als streng geschützte Tierart in einen angemessenen Ausgleich bringen, heißt es in der Gesetzesbegründung.


Unterzeichnung, Verkündung und Inkrafttreten:
Das Gesetz wurde dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Anschließend kann es im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Es soll einen Tag darauf in Kraft treten.

 

Entschließung zur Weidetierprämie
In einer begleitenden Entschließung erneuert der Bundesrat seine Forderung nach einer Weidetierprämie. Auf diese Weise werde die gesellschaftlich anerkannteste Form der Nutztierhaltung angemessen gefördert und ein wesentlicher Beitrag zum Natur-, Arten, Hochwasser- und Klimaschutz sowie zum Schutz der biologischen Vielfalt geleistet.
Für eine Weidetierprämie hatten sich die Länder bereits in ihrer Stellungnahme zum ursprünglichen Gesetzentwurf und im vergangen Jahr auch mit einer eigenen Initiative (BR-Drs. 141/19 (B)) ausgesprochen.
Die Entschließung geht an die Bundesregierung. Sie entscheidet, ob sie das Anliegen des Bundesrates aufgreift. Feste Fristen gibt es hierfür nicht.


Stand: 14.02.2020

 

Ihre VDL

23.03.2020

Empfehlungen für Schafscherer und Schäfereibetriebe in der Corona Krise

Gebot der Stunde ist, alles Erforderliche durchzuführen, die Übertragung des Corona-Virus zu verhindern. Jeder und jede ist daher angehalten, seinen Teil dazu beizutragen.

Aus diesem Grunde empfehlen der Verein Deutscher Schafscherer e.V. (VDS) und die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) für die von der Bundesregierung festgelegte Zeit den Kontakt zu anderen Personen massiv einzuschränken. Daher sollten entsprechend Fristsetzung bis voraussichtlich 05. April 2020 keine Scheraufträge durchgeführt werden. Sofern die Zeit der Kontakteinschränkungen verlängert werden sollte, erhalten sie zeitnah weitere Empfehlungen.

 

Wenn dennoch eine Schur erforderlich sein sollte, sind folgende Hygienemaßnahmen mit dem Betrieb abgesprochen einzuhalten:

  • Die Anzahl der auf dem Betrieb anwesenden Personen (Helfer, Zutreiber, Wollhandler, Scherer, Küchenpersonal etc.) müssen auf ein Minimum eingeschränkt werden. Hygienerichtlinien sind unbedingt einzuhalten.
  • Das Scheren und Zutreiben der Schafe, Mahlzeiten einnehmen, Befüllen und Verbringen der Wollsäcke etc. sollte in Gruppengröße von max. zwei Personen stattfinden. Zueinander ist ein Abstand von mind. 1,5 m einzuhalten. Diese Gruppe sollte selbstverständlich keinerlei weitere soziale Kontakte, auch außerhalb Ihrer Tätigkeit, haben.

Das heißt als Konsequenz, dass immer nur zwei Schafscherer, die dauernd während der „Corona- Krise“ zusammenarbeiten, die Betriebe besuchen.

 

Durch die Festlegung der Kleingruppen wird die Schur mehr Zeit in Anspruch nehmen.

 

So wichtig die Schafschur aus Tierschutzgründen auch ist. Dem Schutz der Bevölkerung ist ein höherer Stellenwert beizumessen. Ein Vergleich der durchaus wichtigen Schur mit Berufen, die das normale Leben und die ärztliche Versorgung sicherstellten wie z.B. Krankenpfleger, Altenpfleger etc. ist unangebracht. Großunternehmen wie VW, Daimler und Co. haben ebenfalls Ihre Produktion eingestellt. Die gesamten Gesellschaft zieht an einem Strang.

 

Über das Hilfs- und Konjunkturprogramm sollen Liquiditäts- und Direkthilfen, Nothilfeprogramm etc. gewährt werden, was für Unternehmen, Gewerbebetriebe sowie Soloselbstständige verfügbar werden soll. Auch soll die Grenze der de minimis Regelung von 25.000 € auf 50.000 € angehoben werden.

 

Ihre VDL

16.03.2020

Pressemitteilung der ausrichtenden Landesschafzuchtverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen und Brandenburg

zur Durchführung unserer Auktion am 25. und 26. März 2020 in Kölsa 27. Merinofleischschaf-Elite und 13. gemeinsamen Mitteldeutschen Bockauktion

 

Auf Grund der aktuellen Entwicklung der Corona-Virus Infektionen in Deutschland und nach Rücksprache mit den zuständigen Gesundheitsbehörden sowie in Abwägung der Risikobewertungen entsprechend den „allgemeinen Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Großveranstaltungen“ (des Robert-Koch-Institutes) zu COVID-19 haben die o.g. beteiligten Verbände am 11.03.2020 beschlossen die Veranstaltung in Kölsa für den 25. und 26. März 2020 abzusagen und auf den Juni zu verschieben.

 

Die Veranstaltung wird auf den 17. und 18. Juni 2020 verschoben.

 

Die bereits gedruckten Kataloge behalten Ihre Gültigkeit, die Zeitabläufe und durchzuführenden Wettbewerbe werden wie im Katalog ausgedruckt durchgeführt.

Die Entscheidung wurde durch die Vorsitzenden und Zuchtleiter/Geschäftsführer der Verbände einstimmig getroffen.

 

Wir bedauern diese Entwicklung aber uns blieb in Abwägung aller Umstände keine andere Möglichkeit.

 

Wir werden die weitere Entwicklung beobachten und rechtzeitig über die Durchführung der Veranstaltung im Juni 2020 informieren.

 

Am Mittwoch und Donnerstag, 17. und 18. Juni 2020, findet somit die 13. gemeinsame Bockauktion der Mitteldeutschen Schafzuchtverbände und die 27. Elite Merinofleischschaf in 04509 Wiedemar/OT Kölsa, Lissaer Str. 22, bei Schkeuditz statt.

 

Aufgetrieben werden zur Mitteldeutschen Bockauktion rund 160 Böcke der Rassen:

Merinolandschaf, Merinolangwollschaf, Berrichon du Cher, Rouge de l’Ouest, Charollais, Ile dé France, Suffolk, Schwarzköpfiges Fleischschaf, Blauköpfiges Fleischschaf, Texel, Leineschaf und Bentheimer Landschaf.

 

Zeitgleich dazu findet die traditionsreiche Merinofleischschaf-Elite in der gleichen Halle statt, so dass in Kölsa insgesamt ca. 200 Böcke aller in Mitteldeutschland vorherrschenden Rassen vorgestellt werden. Das Richten erfolgt durch mehrere Kommissionen am 17. Juni ab 10.15 Uhr, am 18. Juni werden die Böcke verauktioniert. Es werden nur Böcke der Wertklassen I oder II angeboten. Fast alle Bockväter der Wirtschaftsrassen weisen ein Ergebnis der Nachkommenschaftsprüfung auf Station nach. Ebenfalls sind alle aufgetriebenen Böcke auf Scrapie-Resistenz untersucht. Das große Angebot an Tieren verspricht sehr gute Auswahlmöglichkeiten beim Kauf eines Bockes hinsichtlich aller möglichen Gesichtspunkte!

 

Zeitplan:

 

Mittwoch 17. Juni

10.15 Uhr Beginn der Prämierung

 

Donnerstag 18. Juni

10.00 Uhr: Vorstellung der Siegerböcke der Merinofleischschafelite und aller Rassen der Mitteldeutschen Bockauktion anschließend Versteigerung

 

13.30 Uhr Versteigerung Merinolangwollschaf und Merinolandschaf

 

Alle Interessenten sind recht herzlich eingeladen.

 

Nähere Auskünfte und Kataloganforderungen über:

 

Sächsischer Schaf- und Ziegenzuchtverband e.V., Ostende 5, 04288 Leipzig OT Liebertwolkitz

E-mail sszv_leipzig@ssszv.de - Tel.: 034 297 / 919 651 – Fax 034 297 / 919 665

 

Landesschafzuchtverband Sachsen-Anhalt e.V., Angerstraße 6, 06118 Halle (Saale)

E-mail: c.ingelmann@lsv-st.de – Tel.: 0345/521 49 41 – Fax 0345/ 521 49 51

 

Landesschafzuchtverband Thüringer Schafzüchter e.V., Stotternheimer Str. 19, 99087 Erfurt

E-mail: lv@thueringer-schafzucht.de – Tel.: 0361/749 80 70 – Fax: 0361/749 80 718

 

Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e.V., Neue Chaussee 6 14550 Groß Kreutz

E-mail: info@szvbb.de – Tel.: 033 207/325 73 – Fax: 033 207/ 541 69

 

Original Pressemeldung als PDF im Anhang.

Pressemitteilung zur Verschiebung der MD
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Info-Film: Deutsche Schafhaltung: „Unverzichtbarer Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft“

Das Interesse an der Landwirtschaft und den landwirtschaftlichen Abläufen steigt erfreulicherweise
in der Öffentlichkeit zunehmend. Die Verbraucher*innen möchten wissen, wie die Abläufe in der
Landwirtschaft konkret aussehen und welche Leistungen die Branche erbringt.
Die Schafhaltung übernimmt hier eine besondere Stellung in der Landwirtschaft. Sie wird
überwiegend wie vor Jahrzehnten betrieben; d.h. fast ganzjährige Weidehaltung, betreut vom
Schafhalter oder der Schafhalterin. Mittlerweile werden fast 60 verschiedene auf die jeweilige Region
und Haltungsform ausgewählte Rassen im Bundesgebiet gehalten. Artgerechte Tierhaltung,
Nachhaltigkeit, Kreislaufgedanke, Angebot von Lammfleisch, Schafsmilch und Wolle, Sicherung des
Küsten- und Deichschutzes durch den „goldenen Tritt“ der Schafe sowie Landschaftspflege und
Offenhaltung von Biotopflächen sind Leistungen, die seit Jahrzehnten erbracht werden; Leistungen,
die sich Politik und Gesellschaft letztlich wünschen. Doch leider ist die Zahl der Schäferfamilien in den
letzten Jahren immer weiter gesunken, u.a. weil sich diese arbeitsintensiver und damit aufwändiger
erzeugten Produkte aus der heimischen Schafhaltung zu keinem angemessenen Preis über Handel
absetzen lassen.


Die Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch (WDL), getragen von der Vereinigung Deutscher
Landesschafzuchtverbände (VDL) und deren Mitgliedsverbände einerseits und der gewerblichen
Lammfleischvermarkter andererseits, hat daher die aktuelle Diskussion um die Landwirtschaft zum
Anlass genommen, in einem 12-minütigen Kurzfilm speziell die Situation der Schafhaltung und der
Schäferfamilien und damit verbundenen Vermarkter zu beleuchten und so interessante Einblicke
rund um die Schafzucht sowie -haltung zu geben. Der Film wurde erstmalig anlässlich des
gemeinsamen Parlamentarischen Abends von WDL und VDL vorgestellt.


Den Film können Sie auf YouTube abrufen unter https://www.youtube.com/watch?v=Mf0EPZh4Ltw


Wir hoffen, dass Ihnen der Film die Schafhaltung mit den erbrachten Leistungen und zu
bewältigenden Herausforderungen und gleichzeitig als unverzichtbare Form der Landwirtschaft ein
Stück weit näherbringt.

 

Ihre WDL

12.02.2020

VDL-Arbeitsgruppe Bundesschau 2020 tagte am 12. Februar 2020 in Kassel

Die Vorbereitungen zur Durchführung der Bundesschau Schafe vom 22. bis 24. Mai 2020 in der Hessenhalle in Alsfeld laufen auf Hochtouren. Aus diesem Grunde traf sich die extra für diese Veranstaltung eingerichtete vorbereitende Arbeitsgruppe am Mittwoch, den 12. Februar 2020 in Kassel.

 

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatte bereits frühzeitig die Übergabe der Schirmherrschaft zugesagt.

 

Zu diesem Festival der deutschen Schafzucht werden Gäste aus dem In- und Ausland erwartet.

 

Aktuell finden die Nennungen der teilnehmenden Zuchttiere statt. Dies muss spätestens bis zum 31. März abgeschlossen sein. Sie sind Züchter und würde gerne mitmachen. Dann wenden Sie sich an Ihren zuständigen Landesschafzuchtverband, zu finden unter https://www.schafe-sind-toll.com/vdl/ordentliche-mitglieder/.

 

Anlieferungstermin der Tiere ist der 22. Mai. Am 23. Mai findet der Wettbewerb, d.h. die Bewertung der Zuchttiere und ihre Rangierung im Wettbewerb statt. Nach dem Züchterabend findet am Sonntag den 24. Mai mit der Auszeichnung der Besten der Höhepunkt der Veranstaltung statt.

Diese Bundesschau ist ein Muss für alle Züchter und Freunde der Schafhalter.

 

Neben der Präsentation der besten Zuchtschafe aus dem gesamten Bundesgebiet, präsentieren sich Dienstleister und Firmen rund um die Schafhaltung.

 

Der Eintritt ist kostenfrei.

 

Ihre VDL

22.01.2020

Viele konstruktive Gespräche mit Vertretern aus der Politik auf der Internationalen Grünen Woche 2020

13.01.2020

VDL-Fachausschusssitzung Haarschafe tagte am 09. Januar 2020 in Kassel

Unter Sitzungsleitung von Ulf Helming fand nach der konstituierenden Sitzung in 2019 die II. Sitzung des VDL-Fachausschusssitzung Haarschafe am 9. Januar 2020 in Kassel statt. Teilnehmer waren jeweils ein Vertreter der Damen und Herren Haarschafzüchter und/oder Zuchtleiter der VDL-Mitgliedsverbände. Ferner nahmen teil der Sprecher der VDL-Abteilung Zucht Herr Andreas Humpert und der VDL-Geschäftsführer Dr. Stefan Völl.

 

Die Fachliche Leiterin Fr. Fides Marie Lenz berichtete ausführlich über die Ergebnisse aus der letzten Zuchtleitersitzung. Es folgten die Berichte der einzelnen Landesvertreter zum aktuellen Zuchtgeschehen, Veranstaltungen 2020 und in 2020 anstehende Ausstellungen und Absatzveranstaltungen. Erörtert wurde auch, in welchen Bundesländern die Beschlüsse aus dem letzten Jahr behandelt und ungesetzt und/oder von der zuständigen Behörde genehmigt wurde.

 

Die Formulierungen des Schemas zur Beurteilung des Abhaarverhaltens wurden ausgiebig diskutiert und endgültig beschlossen, sodass die VDL-Richtlinie zur Leistungsprüfung nun dahingehend geändert wird und Vorgabe für die Arbeit in den Zuchtverbänden vor Ort darstellt.

 

Ihre VDL

VDL-Fachausschuss Milchschafe tagte in Kassel

Dank an den scheidenden Vorsitzenden Dieter Marwedel und Gratulation zur Amtsübernahme durch Dr. Helmut Melbaum

Unter Sitzungsleitung von Dieter Marwedel, NI,  fand am 9. Januar 2020 die diesjährige VDL-Fachausschusssitzung Milchschafe in Kassel statt. Teilnehmer waren Züchter und/oder Zuchtleiter. Ferner nahmen der Sprecher der VDL-Abteilung Zucht Herr Andreas Humpert und der VDL-Geschäftsführer Dr. Stefan Völl teil.

 

Großen Raum nahmen die Berichte aus den Landesverbänden ein. Einig waren sich die Teilnehmer, dass die Zielsetzung einer anzustrebenden Zuchtwertschätzung und die hierfür erforderlichen einzelnen Arbeitsschritte nicht aus dem Auge verloren gehen dürfen.

 

Weitere Themen waren die Auswertung der nationale Tagung Zucht und Haltung von Schaf und Ziege in Deutschland im Oktober 2019, Aktuelles zu OviCap und Veranstaltungen 2020. So wurde beschlossen, den zweijährigen Turnus der Internationalen Schaftagung wegen des Internationalen  Kongresses für Schaf- und Ziegenhaltung am 15.-16. Oktober 2020 in Bonn auszusetzen.

 

Ferner wurden die Ausstellungen und Absatzveranstaltungen zusammengetragen.

Besonderer Tagesordnungspunkt war die Wahl des Vorsitzenden und des Fachlichen Leiters. Aus Altergründen stand der bisherige Vorsitzende nicht mehr zur Verfügung. Als sein Nachfolger wurde Dr. Helmut Mehlbaum, WE, gewählt. Der bisherige Fachliche Leiter Herr Klaus Gerdes wurde in seinem Amt bestätigt. Klaus Gerdes dankte dem scheidenden Vorsitzenden Hrn. Marwedel ganz herzlich für die langjährige und hervorragende Zusammenarbeit.

 

Ihre VDL

11.01.2020

Aktuelle Aufbaumaßnahmen für den VDL-/BDZ-Info- und Ausstellungsstand für 60 Zuchttiere von zwölf verschiedenen Rassen sind im vollen Gange!

Besuchen Sie den VDL-/BDZ-Infostand sowie unseren Wollstand auf der Internationalen Grünen Woche 2020 in Berlin in der Zeit vom 17.01 – 26.01.2019 in Halle 25!

09.01.2020

Hessische Weidetierhalter stehen auf!

Aufruf des Hessischen Verbandes für Schafzucht und -haltung für ein vernünftiges Wolfsmanagement

Forderungspapier
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Pressemitteilung
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01.01.2020

Einen guten Start in das neue Jahr 2020!

Die VDL sowie WDL wünschen Ihnen für das neue Jahr 2020 beste Gesundheit, viel Erfolg und ein gutes Zusammenspiel in der Interessenvertretung für die heimischen Schafzüchter und -halter, Lammfleischerzeuger und -Vermarkter.

 

In 2020 stehen u.a. mit dem VDL- und BDZ-Info- und Schafwollstand sowie Ausstellungstieren vom 17. - 26.01.2020 in Berlin, der Bundesschau Schafe 2020 22. - 24.05.2020 in Alsfeld und dem internationalen Schaf- und Ziegenkongress vom 15. bis 16.10.2020 in Bonn besondere Höhepunkte an, die Sie bitte in Ihrem Terminkalender eintragen.

 

Im Nachgang zum II. Gemeinsamen Parlamentarischen Abends von WDL und VDL 2019 in Berlin erhalten Sie auf WDL-Vorstandsbeschluss die Online-Präsentation des WDL-Film

 

„Deutsche Schafhaltung „Unverzichtbarer Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft“.

 

Sie finden den Film unter folgendem Link:

 

https://www.youtube.com/watch?v=Mf0EPZh4Ltw

 

Dieser wird ebenfalls auf Youtube vom privaten auf den öffentlichen Status gestellt, sodass alle Nutzer diesen sehen können und Zugriff drauf haben. Damit der Film bei Youtube an Reichweite gewinnt und möglicherweise dadurch neue Interessenten anlockt, wäre es von Vorteil eine „Daumen hoch“ Bewertung abzugeben.

 

 

Nun wünschen wir viel Spaß mit dem Film.

 

Ihr

 

Alfons Gimber & Josef Baumann 

- Bundesvorsitzende VDL & WDL -

04.12.2019

VDL Arbeitskreis Beutegreifer tagte

Forderungen zum Umgang mit dem Wolf verabschiedet

Am Mittwoch den 4. Dezember 2019 fand in Berlin die zweite VDL-Arbeitskreissitzung Beutegreifer 2019 statt. Themenschwerpunkte waren der Vortrag von Hrn. Tumbrinck, Bundesumweltministerium, rund um aktuelle Themen zum Wolf und Herdenschutz sowie die endgültige Verabschiedung der VDL-Forderungen zum Umgang mit dem Wolf. Die Forderungen wurden anschließend den Umweltausschussmitgliedern des Deutschen Bundestages zur Vorbereitung auf die Anhörung zugeleitet. Die Sitzungsleitung erfolgt durch die Vorsitzende des VDL-Arbeitskreises Frau Wohlfarth.

 

Ihre VDL 

02.12.2019

Landwirtschaftsdialog im Bundeskanzleramt

Teilnahme des VDL-Vorsitzenden Alfons Gimber auf Einladung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hatte vor dem Hintergrund der Diskussion über die zukünftige Ausrichtung der Landwirtschaft in Deutschland kurzfristig für den 02. Dezember 2019 zu einem Landwirtschaftsdialog nach Berlin eingeladen. Seitens der Bundesregierung nahm neben Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Frau Bundesministerin Julia Klöckner, Ernährung und Landwirtschaft, teil.

 

Eingeladen waren 40 Verbände unter anderem die VDL. Der VDL-Vorsitzende Alfons Gimber nutzte die Gelegenheit, seine Anliegen aus Sicht der VDL zu äußern. Er ging auf die Forderungen zur Ausgestaltung der Agrarreform und hier die notwendige stärkere Berücksichtigung der Anliegen der Schaf- und Ziegenhaltung ebenso ein wie auf das Thema Wolf bzw. Herdenschutz. Hier erinnert er unter anderem an die Koalitionsvereinbarung, die inhaltlich noch nicht abgearbeitet sei. Wichtig sei es grundsätzlich, gerade für die nächste Generation verlässliche Rahmenbedingungen für den Einstieg in den Schäferberuf zu schaffen.

 

Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel machte gemeinsam mit Bundesministerin Julia Klöckner deutlich, dass der Bundesregierung eine funktionierende Landwirtschaft sehr wichtig sei. Dies beinhalte auch, dass Geld für die Familien in der Landwirtschaft verdient werden müsse. Sie habe großes Interesse, die Dinge mit der Landwirtschaft und nicht gegen sie zu entwickeln.

 

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hatte bei diesem ersten Landwirtschaftsdialog zugesagt, diesen im Herbst 2020 fortzusetzen und bis dahin erste Ergebnisse mit der betroffenen Landwirtschaft zu erreichen. Ferner sagte sie zu, einen runden Tisch zum Aktionsprogramm Insektenschutz vorzusehen, ein nationales Dialogforum und eine Wertschätzungs-Kampagne für Landwirtschaft und Lebensmittel zu schaffen. Einig war man sich abschließend, eine Zukunftskommission, die unter anderem formuliert, wie die Zukunft der Landwirtschaft und das Miteinander mit der Gesellschaft gelingen kann. Einen Vorschlag hierzu möge der DBV gemeinsam mit dem Organisator der Demonstration „Land schafft Verbindung“  vor wenigen Tagen in Berlin bis Februar 2020 erarbeiten.

 

Wir bitten um Beachtung.

 

 

Ihre VDL/WDL

18.11.2019

VDL-Zuchtleitersitzung in Kassel am 14. November 2019

Bei der am 14.11.19 stattgefundenen VDL-Zuchtleitersitzung in Kassel wurden aktuelle Informationen rund um das Thema Schafzucht ausgetauscht, erste Planungen für die Bundesschau 2020 in Alsfeld getroffen und über den aktuellen Stand des Projekts „Leitlinien für eine bundeseinheitliche Tierbeurteilung von Schafen und Ziegen sowie für die Richterschulung zur Tierbeurteilung“ berichtet. Es wurde darum geworben, den derzeitig an die VDL-Mitgliedsverbände gesendeten Fragebogen zum Thema Richterschulungen auszufüllen und rechtzeitig an die VDL-Geschäftsstelle zurückzusenden. So wird das von der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderte Projekt in diesem Jahre zum Abschluss kommen.

 

 

Wir danken an dieser Stelle ausdrücklich der Landwirtschaftlichen Rentenbank für die Unterstützung bei der Realisierung dieses Projekts.

 

Ihre VDL

16.11.2019

Kundgebung anlässlich der Umweltministerkonferenz am 14. und 15. November 2019 in Hamburg

Vertreter u.a. der Schafzucht- und halterverbände beteiligen sich und der Kundgebung

14.11.2019

Gut besuchter II. Parlamentarischer Abend von WDL u VDL am 13. November2019

Grußworte von dem Parl. Staatssekretär im BMEL, Herrn Hans-Joachim Fuchtel u. dem Vorsitzenden des Agrarausschusses des Deutschen Bundestages Herrn Alois Gerig

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Deutsche Schafhaltung: „Unverzichtbarer Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft“

Neben Forderungskatalog und Infoblatt finden Sie in Kürze weitere Informationen für den Schafhalter

Broschüre zum Mindestlohn des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

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Milch-, Merino-, Fleischschafe sowie Landschafrassen im Format DIN A1  à 5,- EUR zzgl. Versand
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Weitere Infos und den deutschen Wortlaut finden Sie in unserem "Presse-Archiv".

VDL-Ausbildungsbroschüre

VDL-Ausbildungsbroschüre
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