Aktuelle Meldungen

18.08.2019

Neuer VDL-Fachausschuss Haarschafe

- Vorsitzender: U. Helming, NRW  - Fachliche Leiterin: F. Lenz, NRW

 

Am 14.08.2019 fand die konstituierende Sitzung des Fachausschusses Haarschafe in Kassel statt.

Als fachliche Leiterin wurde Fides Lenz, Zuchtleitung NRW, bereits im Mai gewählt.

Der Fachausschuss hat am 14.08. aus seinen Reihen einen Sprecher gewählt:

Ulf Helming aus Nordrhein-Westfalen wurde einstimmig ernannt.

Herr Helming lebt zusammen mit seiner Frau im westfälischen Augustdorf. Er hat 1992 mit der Zucht von Kamerunschafen begonnen, sich Ende der 1990er Jahre jedoch auf die Zucht der Braunen Haarschafe konzentriert und aus seiner Kamerunherde die braunen Haarschafe gezüchtet.

Er ist seit Anbeginn DER Züchter für braune Haarschafe und hat die Neuzüchtung maßgeblich geprägt.

Seit Jahren vertritt er die Interessen aller Haarschafrassen auch im Zuchtausschuss in Nordrhein-Westfalen und ist Vorstandsmitglied des Schafzuchtverbandes NRW.

Nachdem aus Gründen der Auswahl die Herde phasenweise über 100 Mutterschafe umfasste, hält Herr Helming nun eine hervorragend durchgezüchtete Herde mit ca. 35 Mutterschafen im Nebenerwerb.

Vielen ist er auch bereits vom Wettbewerb der Koppelgebrauchshunde in NRW und als Wolfsbeauftragter des Schafzuchtverbandes NRW bekannt.

Herr Helming freut sich, die Interessen der Haarschafe nun auch bundesweit vertreten zu dürfen.

Die konstituierende Sitzung wurde von dem Sprecher der VDL Abteilung Zucht, Herrn Andreas Humpert, NRW, geleitet. Während der Sitzung, zu der fast alle Landesverbände ihre Delegierten entsandt hatten, wurden auch eine Reihe fachliche Themen bearbeitet. 

 

FL,VDL

05.08.2019

Bundesprogramm Wolf – Förderung von Wanderschäfern mit 36€ pro Wanderschaf

Nach langem Ringen, ist es nun gelungen, das Bundesprogramm Wolf auf den Weg zu bringen.

 

Hier die wichtigsten Infos für Antragsteller:

Im Rahmen des Bundesprogramms Wolf wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine Förderrichtlinie für Wanderschäfer erlassen, die diese mit finanziellen Zuwendungen beim Schutz ihrer Herden vor Übergriffen durch den Wolf unterstützt.

 

Das Bundesprogramm Wolf, dessen Fördervolumen 1,05 Mio. € beträgt, hat zum Ziel, Wanderschäfer mit geringen oder keinen direktzahlungsberechtigten Flächen bei Maßnahmen zum Schutz der Herden vor dem Wolf finanziell zu unterstützen. Die Förderung soll dazu verwendet werden, finanzielle Mehraufwendungen der Wanderschäfer für den Herdenschutz vor Wolfsübergriffen aufzufangen.

 

Zuwendungsvoraussetzungen sind

  • zum einen eine Mindestanzahl von 200 Wanderschafen (die zum Stichtag 15.07.2019 über ein Jahr alt sind),
  • eine höchstens 40 Hektar große, im Eigentum befindliche oder gepachtete, beihilfefähige Grünland- oder Dauergrünlandfläche sowie
  • die Wanderung durch Wolfs- und Wolfspräventionsgebiete in der Hauptweidesaison 2018 und 2019.

 

Die laufenden Kosten von wolfsabweisenden Zäunen sowie Herdenschutzhunden werden im Rahmen der Richtlinie gefördert. Zu diesem Zweck ist eine Zuwendung von höchstens 36 € je Wanderschaf vorgesehen, die jedoch entsprechend gekürzt wird, sofern das verfügbare Mittelvolumen von 1,05 Mio. EUR überschritten wird.

 

Antragsfrist: Anträge bis zum 31. August 2019

  • Anträge auf Zuwendung können ab dem 15.07.2019 bis Ende August bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden.
  • Im Rahmen der Durchführung dieses Programms übernimmt die BLE
    • unter anderem die Beratung potentieller Antragsteller,
    • Entgegennahme und Prüfung der Anträge, sowie
    • die Erstellung der Bewilligungsbescheide und
    • Auszahlung der Förderung.
  • Die Anträge sind im Original per Post an die BLE zu senden. Zur Fristwahrung reicht eine Übersendung per Fax vorab.

 

Weitere Informationen sowie die Antragsformulare erhalten Sie unter: www.ble.de/Bundesprogramm_Wolf

 

Ihre VDL

27.06.2019

VDL-Vorsitzender Gimber in Gesprächen auf dem deutschen Bauerntag

VDL-Vorsitzender A. Gimber in Gesprächen während des Bauerntages in Schkeuditz, Sachsen, u.a. mit Bundesministerin J. Klöckner, Hrn. H. Färber, MdB, L. Jäger, Messe Berlin u. Landesbauern-verbandspräsident W. Räpple

14.06.2019

Gemeinsame Forderung von VDL, BDZ u. BVBS nach einer Weideprämie für Schafe u Ziegen

In einer gemeinsamen Schreiben hat sich der VDL Vorsitzende A. Gimber mit den Vorsitzenden von BDZ u. BVBS u.a. an die Ministerpräsidenten der Bundesländer gewannt, sich anlässlich der Bundesratssitzung am 28. Juni 2019 für den Antrag auf Einführung einer Weidetierprämie in Höhe für Schafe u. Ziegen einzusetzen.

 

Ihre VDL

Zukünftige Ausrichtung der gewerblichen Lammfleischvermarktung - Treffen der Lammfleischvermarkter mit den  Zuchtleitern

Anfang Mai 2019 trafen sich erstmals die Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch (WDL) mit den Zuchtleitern der VDL-Mitgliedsverbände.

 

Die Tagung, an der WDL-Mitglieder und fast alle Zuchtleiter aus dem gesamten Bundesgebiet sowie zusätzlich einige Vertreter der Ziegenzuchtverbände teilnahmen, begann mit einer Führung durch den modernen Schlachthof der Firma Baumann, Viermheim, der u.a. Lebensmittelketten mit Lammfleisch in unterschiedlichsten Verpackungsgrössen und mit unterschiedlichen Teilstrecken beliefert.

 

Es schloss sich ein ausführlicher und mit Lösungsansätzen versehener Gedankenaustausch über die zukünftige Lammfleischausrichtung statt.

 

Deutlich wurde, dass bezogen auf die speziellen Anforderungen der Lebensmittelketten hinsichtlich einheitlicher und qualitativ hochwertiger Teilstücke ohne nennenswerte Fettabdeckung es immer schwer wird, einzelne Landschafrassen noch gewerblich zu vermarkten.

 

Die Firma Baumann bot sich ferner an, zukünftig zur Probe Prüflämmer aus Stationsprüfungen zu schlachten, um auch hier gemeinsame Erkenntnisse zu gewinnen.

 

 

Ihre WDL

Alfons Gimber – neuer VDL Vorsitzender

- Vorstellung auf der erweiterten DBV-Präsidiumssitzung anlässlich des Bauerntages in Schleuditz, Sachsen

Anlässlich der VDL Mitgliederversammlung am Dienstag, den 28. Mai 2019, wurde Alfons Gimber, BW, zum neuen Vorsitzenden der Vereinigung deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) gewählt. Er übernimmt damit das Amt von Jürgen Lückhoff, MV, der aus Altersgründen nicht mehr kandidierte. Alfons Gimber, der bisher das Amt des stellvertretenden VDL-Vorsitzenden ausübte, bewirtschaftet mit seiner Familie einen Vollerwerbs-Schafzuchtbetrieb mit ca. 800 Mutterschafen der Rasse Merinolandschafe.

 

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Werner Neumann, RP, gewählt. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Jens-Uwe Otto, TH, Karl-Henning Hinz, SH, Ortrun Humpert, NRW, im Amt bestätigt. Neu in den Vorstand wurde Reinhard Heintz, HE, gewählt. Zu den Vorstandsmitgliedern gehören ferner Andreas Humpert, NRW, und Ingo Stoll, MV, an, die vor wenige Wochen zum Sprecher der VDL-Abteilung Zucht bzw. Abteilung Berufsschäfer gewählt wurden sowie mit beratender Stimme die Zuchtleiter Janine Bruser, SH, und Dr. Hans-Jörg Rösler, ST.

 

Die 1934 gegründete VDL ist der Dachverband der deutschen Schafzüchter und –halter. und vertritt damit die Interessen aller Schafhalter unabhängig von Größe und Ausrichtung auf Bundes- und EU-Ebene. Neben den tierzuchtrelevanten Themen gehören alle für die Schafhalter relevanten agrar-, umwelt und verbraucherbezogenen Themen ebenfalls zu dem Aufgabenfeld der VDL. Alfons Gimber dankte dem scheidenden VDL-Vorsitzenden für seinen sehr engagierten und überzeugenden Einsatz zum Wohle der deutschen Schafhaltung

 

Ihre VDL

20.05.2019

Ingo Stoll - neuer Sprecher der VDL-Abteilung Berufsschäfer

Anlässlich der jüngsten Vollversammlung der VDL Abteilung Berufsschäfer wurde Herr Ingo Stoll, Mecklenburg-Vorpommern, zum neuen Sprecher der VDL Abteilung gewählt.

 

Er löst damit Wendelin Schmücker, Niedersachsen, ab, der ebenso wie der bisherige stellvertretende Vorsitzende Herr Hubert Dissen, Hessen, das Amt des Stellvertreters wahrnehmen.

 

Die VDL Abteilung Berufserfahrung hat es sich seit mehr als 10 Jahren zur Aufgabe gemacht, nicht nur bei der VDL die Stimmen der Haupterwerbsbetriebe deutlich zu vertreten, sondern auch die Arbeit des Dachverbandes finanziell zu unterstützen. Es gibt Vieles anzupacken und auch Vieles wurde für die Branche erreicht.

 

Nur wenn diese spezielle Verbandsarbeit tatkräftig unterstützt wird, ist es leistbar, die dringend erforderlichen Gesprächen mit der Politik zu führen, um hier noch mehr als in der Vergangenheit Verständnis für die Wünsche der Schafhalter zu erreichen.

 

Ihre VDL

09.05.2019

Andreas Humpert – neuer Sprecher der VDL Abteilung Zucht

Anlässlich der Vollversammlung der VDL-Abteilung Zucht am Mittwoch, den 8. Mai 2019, in Bexbach, Saarland, wurde Andreas Humpert, Nordrhein-Westfahlen, (rechts im Bild) zum neuen Sprecher der VDL Abteilung Zucht gewählt.

Er löst damit Heiko Schmidt, Weser Ems, (rechts im Bild) ab, der nach fünf Jahren aus Altersgründen nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung stand.

 

Der bisherige Stellvertreter Jens-Uwe Otto, Thüringen, wurde in seinem Amt als stellvertretender Sprecher bestätigt.

Die Teilnehmer dankten dem scheidenden Sprecher ganz herzlich für seine langjährige höchst engagierte und aufopferungsvolle Tätigkeit.

 

 

Ihre VDL

25.02.2019

Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände: Entscheidung des Bundestages enttäuscht, aber überrascht nicht

 

Die pauschale Ablehnung der Oppositionsanträge zum Problem Wolf durch die Regierungsfraktionen in der letzten Woche ist eine weitere Enttäuschung für die Schafhalter in Deutschland. Sowohl der SPD-Bundestagsfraktion als auch dem von der SPD geführten Umweltministerium scheint der Wille zur Umsetzung der Koalitionsvereinbarung zu fehlen oder nur halbherzig vorgenommen zu werden.

 

Die Bundesregierung hat eine gute Gelegenheit gehabt, sich für eine Änderung der Berner Konvention und die Umwidmung des Wolfes von „streng geschützt“ in „geschützt“ zu unterstützen. Aber auch hier hat sie lieber eine Vertagung des Problems bevorzugt.

 

Die Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht wird inzwischen sowohl von der Schafhaltung als auch von Jagdseite gefordert. Damit würde ein sicherer und rechtmäßiger Umgang mit den zu entnehmenden Wölfen gewährleistet. Wenn statt- dessen ein Fütterungsverbot als vordringliche Maßnahme gefordert wird, fragt man sich, ob einige den Ernst der Situation für die Tierhalter immer noch nicht erkannt haben. Vielleicht sollten einige Abgeordnete sich einmal mit ihren zuständigen Länderministern unterhalten, die auf ihren Fachministerkonferenzen oder im Bundesrat dem Problem wesentlich näher kommen.

 

 

VDL-Vorsitzender Jürgen Lückhoff: „Es geht doch nicht darum, den Wolf wieder auszurotten. Es geht um Koexistenz. Wir bewegen uns in Deutschland auf die Zahl von 1.000 Wölfen zu. Es ist dringend erforderlich, den Erhaltungszustand des Wolfes zu prüfen und gegebenenfalls die Vorgaben internationaler, europäischer, bundes- und landesrechtlicher Rechtsvorschriften zu prüfen und der heutigen und künftigen Situation anzupassen.“

 

Ihre VDL

18.02.2019

Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL): Schadensanstieg durch den Wolf beängstigend

 

Die Schadensbilanz der Dokumentationsstelle des Bundes für den Wolf (DBBW) für das Jahr 2017 zeigt einen Anstieg der Risse von 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) sieht darin ein alarmierendes Signal und eine Gefahr für die flächendeckende Weidetierhaltung in Deutschland. Das ständige Wiederholen der DBBW, die Schafhalter müssten ihre Tiere besser schützen, gehe zum Teil an der Wirklichkeit vorbei, so der VDL-Vorsitzende Jürgen Lückhoff. 2016 seien im Bundesgebiet bereits 1,1 Mio. Euro für Vorsorgemaßnahmen gezahlt worden. Dazu kämen die Aufwendungen, die viele Tierhalter auf eigene Kosten geleistet hätten. Zum Teil weil die Inanspruchnahme von öffentlichen Fördermitteln mit bürokratischem Aufwand verbunden sei, zum Teil weil es in vielen Regionen immer noch keine ausreichende Präventionsförderung gebe.

 

Lückhoff: „Man sollte endlich mal zur Kenntnis nehmen, dass diese Schutzmaßnahmen gar nicht überall möglich sind. Das betrifft sowohl kleinere Tierbestände, oft nicht in Ortsnähe und auf viele kleine Flächen verteilt, wie auch Hüteschäfer, die zum Beispiel während des Hütens die Schafe weder in Zäunen halten können, noch durch Herdenschutzhunde begleiten können. Probleme eines effektiven Schutzes gibt es ebenso bei den Deichschafen oder auf den Almen.“

 

Die VDL fordert Rechtsklarheit und -sicherheit bei der Entnahme von sogenannten auffälligen Wölfen. Die wenigen bisher ergangenen Entscheidungen zur Tötung von Wölfen seien gut begründet gewesen und leichtfertig gefallen. Wenn diese Entscheidungen immer wieder in Frage gestellt würden, gefährde dies auch die Akzeptanz des Wolfes in Deutschland.

 

 

Der VDL-Vorsitzende: „Wir bewegen uns in Deutschland auf die Zahl von 1.000 Wölfen zu. Es ist dringend erforderlich, den Erhaltungszustand des Wolfes zu prüfen und gegebenenfalls die Vorgaben internationaler, europäischer, bundes- und landesrechtlicher Rechtsvorschriften zu prüfen und der heutigen und künftigen Situation anzupassen. Koexistenz geht nur, wenn sich alle bewegen.“

 

Ihre VDL

17.01.2019

Vorbereitung des VDL-BDZ-Standes auf der IGW (18.-27.1.2019) läuft auf Hochtouren

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Sponsoren und Förderer

Neben Forderungskatalog und Infoblatt finden Sie in Kürze weitere Informationen für den Schafhalter

Broschüre zum Mindestlohn des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Broschüre zum Mindestlohn
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Info- und Werbematerial

Milch-, Merino-, Fleischschafe sowie Landschafrassen im Format DIN A1  à 5,- EUR zzgl. Versand
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Weitere Infos und den deutschen Wortlaut finden Sie in unserem "Presse-Archiv".

VDL-Ausbildungsbroschüre

VDL-Ausbildungsbroschüre
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