Datum: 24.04.2015

Thema Herdenschutz politisch weitergebracht - Unterredung von VDL und BDZ mit den Obleuten des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages

Vertreter der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e.V. (VDL) sowie des Bundesverbandes

Deutscher Ziegenzüchter e.V. (BDZ) waren für den 23. April 2015 zu einem

Berichterstatter-Gespräch, im Rahmen einer Unterredung mit den Obleuten dieses Ausschusses,

eingeladen. Thema war der Forderungskatalog von VDL und BDZ zum Erhalt der Weidebewirtschaftung

und Landschaftspflege mit Schafen und Ziegen unter den Bedingungen

der Anwesenheit von freilebenden Wölfen zu erörtern. VDL und BDZ wurden vertreten durch

den stellvertretenden VDL-Vorsitzenden Herrn Lückhoff, die stellvertretende Vorsitzende des

VDL-Arbeitskreises Beutegreifer Fr. Humpert, den BDZ-Vorsitzenden Herrn Merscher und

den VDL- u. BDZ-Geschäftsführer Herrn Dr. Völl.


Hauptthema war die besondere Belastung der Weidetierhaltung und im Speziellen der Schaf- und

Ziegenhaltung durch die Verbreitung des Wolfes. Es ist für die Betriebe nicht leistbar,

einerseits die Erfüllung der gesellschaftlichen Leistungen im Rahmen des Küstenschutzes und

der Landschaftspflege sicherzustellen und andererseits sich der Übergriffe von Wölfen im

Rahmen der täglichen sehr arbeitsintensiven Betreuung der Tiere zu erwehren. Es handele

sich hier nicht nur um ein Problem großer Betriebe. Gerade kleine Schaf- und Ziegenbetriebe

werden die Tierhaltung sehr schnell einstellen, wenn hier kein effizienter Plan entwickelt

wird. Mit dem Rückgang der Schaf- und Ziegenhaltung gehen zudem wertvolle Bereiche der

Artenvielfalt der Flora und Fauna verloren, so die Verbandsvertreter.


Die Teilnehmer waren sich sehr schnell einig, dass es bei dieser Thematik eines schnellen

Handelns bedarf und die aufgeworfenen Fragen insbesondere auch unter Einbeziehung der

Vertreter der betroffenen Weidetierhalter vorgenommen werden sollte. Der Agrar- wie auch

Umweltausschuss und nicht zuletzt der Finanzausschuss sei hier gefordert, wenn es u.a. um

Versicherungsfragen gehe.


Die Verbreitung des Wolfes über mehrere Bundesländer und die Notwendigkeit in vielen Aufgabenfeldern

bundeseinheitlich zu verfahren und von den Erfahrungen aus anderen Bundesländern

zu lernen mache es zudem erforderlich, dass der Bund sich hier verantwortlich zeigen

müsse, so die Verbandsvertreter. Dieser Notwendigkeit schlossen sich die Vertreter des

Ausschusses ebenfalls an und sagten zu, dieses Thema weiter im Sinne der gemeinsam erarbeiteten

Ergebnisse weiter zu verfolgen.


Ihre VDL

Datum: 14.04.2015

TSE-Testpflicht für Schafe und Ziegen – VDL und BDZ haken nach

Am 6. März hat der Bundesrat beschlossen, dass die Testpflicht auf BSE für gesund geschlachtete Rinder zukünftig gänzlich entfallen wird. Zudem wird es kein verpflichtendes Monitoring für 132 Monate alte Rinder geben.

 

Da das Thema TSE-Monitoring für Schafe und Ziegen intensiv diskutiert wird, haben VDL und BDZ das zuständige Referat des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft um Einschätzung gebeten, inwieweit mit einer Abschaffung der Testpflicht für Schafe und Ziegen gerechnet werden kann, bzw. inwieweit sich das Bundesministerium für eine entsprechende Regelung einsetzen wird.

 

Über die weiteren Entwicklungen werden VDL und BDZ zeitnah informieren.


Ihre VDL

Datum: 02.04.2015

Aktuelle Agrarreform als Chance der Zusammenarbeit von Schaf- und Ziegenhaltern mit Ackerbauern nutzen

Die aktuelle Agrarreform bietet die Möglichkeit, dass verschiedene landwirtschaftliche Produktionsbereiche zukünftig wieder enger zusammenarbeiten. Mit der nationalen Umsetzung der Agrarreform können bereits ab 2015 Zwischenfrüchte auch von Schaf- und Ziegenherden abgeweidet werden und damit Marktfruchtbauer und Schaf- sowie Ziegenhalter sich zu beiderseitigem Vorteil ergänzen, so die Einschätzung der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e.V. (VDL) sowie des Bundesverbandes Deutscher Ziegenzüchter (BDZ).


Der Ackerbauer kann Flächen, auf denen Zwischenfrüchte angebaut werden, im Antrag für die Basisprämie als ökologische Vorrangflächen im Rahmen der Greening-Regelungen deklarieren und diese Flächen dem Schaf- und Ziegenhalter zur Überweidung anbieten. Für die Schaf- und Ziegenhalter würden sich damit zusätzliche Futterflächen ergeben. Natürlich müssen hier einige Aspekte berücksichtigt werden. So darf die Überweidung nur in dem Maße durchgeführt werden, dass die Aufwuchsnarbe nicht zerstört wird. Ferner sind auch nur spezielle Ansaatmischungen zulässig.


Etwaige Fragen können sicherlich die Fachberater vor Ort beantworten. Also, so der Apell von VDL und BDZ, sollte die aktuelle Ausgestaltung der Agrarreform so genutzt werden, dass Ackerbauern und Schaf- bzw. Ziegenhalter aufeinander zugehen und diese Chancen ausschöpfen.


Ihre VDL

Datum: 31.03.2015

Pressemitteilung des BMEL

Erleichterungen für Schaf- und Ziegenhalter bei der Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik in Deutschland

Quelle: cornelia pithart - fotolia.com
Quelle: cornelia pithart - fotolia.com

Mit der Ersten Verordnung zur Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung, die

in der vergangenen Woche dem Bundesrat zugeleitet wurde, bringt die Bundesregierung Erleichterungen

für schaf- und ziegenhaltende Betriebe auf den Weg.

 

Bundesagrarminister Christian Schmidt setzt auf eine rasche Umsetzung der Erleichterungen

für Schaf- und Ziegenhalter: "Wir brauchen praktikable und für die Landwirte vorteilhafte

Regelungen und schöpfen den dafür vorhandenen Rahmen voll aus. Aufgrund der besonderen

Bedeutung von Schafen und Ziegen für unser Ökosystem und eine nachhaltige, extensive

Landbewirtschaftung, sind die praxisgerechte Ausgestaltung der Vorgaben und konkrete

Verbesserungen für die Arbeit der Schaf- und Ziegenhalter unerlässlich."

 

Mit der kurzfristigen Umsetzung dieser Erleichterungen folgt das Bundeslandwirtschaftsministerium

seinem Grundsatz, den Landwirtinnen und Landwirten ein Höchstmaß an Flexibilität

bei der Umsetzung der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik zu ermöglichen. Bundesminister

Schmidt bekräftigte dabei sein Ziel, für die Landwirtinnen und Landwirte weitere konkrete

Verbesserungen und Vereinfachungen der Regelungen auf EU-Ebene durchzusetzen. "Die

bäuerliche Landwirtschaft darf nicht hinter einem Berg aus Brüsseler Bürokratie verschwinden.

Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Bäuerinnen und Bauern Nahrung

schaffen können statt Aktendeckel füllen zu müssen. Bei dem Bestreben um eine Vereinfachung

der Agrarpolitik muss es aufbauend auf einer sauberen Rechtsgrundlage darum gehen,

die vorhandenen Regelungen so praktikabel und handhabbar wie möglich zu machen."

 

Bundesminister Schmidt arbeitet hierzu aktiv mit EU-Kommissar Phil Hogan zusammen. Das

BMEL hat, nach Abstimmung mit den Bundesländern und dem Berufsstand, der EUKommission

eine Liste mit rund 45 Vereinfachungsvorschlägen vorgelegt.

Hintergrundinformationen

Mit der Verordnung wird auf Brachflächen, die als ökologische Vorrangflächen ausgewiesen

wurden, ab dem 1. August des Antragsjahrs – neben der Aussaat oder Pflanzung einer

Nachfolgekultur – auch die Beweidung durch Schafe oder Ziegen ermöglicht. Weiter können

beweidete Dämme von Anlagen, die dem Schiffsverkehr dienen, als beihilfefähige Flächen

eingestuft werden. Daneben erfolgen durch die Verordnung allgemeine Präzisierungen für

Fälle höherer Gewalt und außergewöhnlicher Umstände.

Datum: 20.01.2015

Gespräch mit Landesminister J. Vogelsänger

Am Montag, den 19. Januar 2015 war unter anderem das Gespräch mit Landesminister J. Vogelsänger am VDL-/BDZ Stand... 

Datum: 18.01.2015

Auch in diesem Jahr wieder ein interessantes Bühnenprogramm am Stand von VDL u BDZ während der Grünen Woche - Danke an alle fleißigen Helferinnen und Helfer

Datum: 18.01.2015

Heute VDL und BDZ im Gespräch mit Landesministerin U. Höfken, Rheinland-Pfalz

Auch hier waren die Themen TSE und die Verbringungseinschränkungen für Schafe u. Ziegen, das Thema Herdenschutz vor Wölfen sowie die Agrarumweltprogramme

Datum: 07.01.2015

Mit Schwung ins neue Jahr 2015  - Internationale Grüne Woche - 16. bis 25. Januar 2015 - steht vor der Türe

VDL, WDL und Förderverein der deutschen Schafhaltung wünschen Ihnen ein erfolgreiches, von Gesundheit begleitetes sowie glückliches Jahr 2015.

Bereits Mitte Januar 2015 beginnt die Internationale Grüne Woche anlässlich der die VDL wieder einen Informationsstand in Halle 25 nutzen kann. Dank umfangreicher Beteiligung durch die VDL Mitgliedsverbände und den vor Ort ansässigen Mitgliedsverband Berlin-Brandenburg können wir einen guten Standdienst sicherstellen.

Neben den Leistungen der Schafhalter und den Sorgen und Wünschen, die wir gegenüber der Politik vermitteln, werden wir eine ausgewählter Rassenpräsentation den circa 30.000 Besuchern pro Tag ebenso vorstellen können wie interessante Informationen rund um das Naturprodukt Schafwolle.

Sollten Sie also die Internationale Grüne Woche besuchen, kommen Sie bei uns vorbei. 

Ihre VDL

Datum: 17.01.2015

Minister Backhaus, MV, am VDL-/BDZ-Stand...

Themen waren unter anderem 

- die aktuellen Einschränkungen zur Verbriguung von Zuchttieren, Wolfsausbreitung u damit verbundene Sorgen, die Umsetzung der Agrarreform u.s.w

Sponsoren und Förderer

Neben Forderungskatalog und Infoblatt finden Sie in Kürze weitere Informationen für den Schafhalter

Broschüre zum Mindestlohn des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Broschüre zum Mindestlohn
Broschüre Mindestlohn.pdf
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Info- und Werbematerial

Milch-, Merino-, Fleischschafe sowie Landschafrassen im Format DIN A1  à 5,- EUR zzgl. Versand
Milch-, Merino-, Fleischschafe sowie Landschafrassen im Format DIN A1 à 5,- EUR zzgl. Versand

Weitere Infos und den deutschen Wortlaut finden Sie in unserem "Presse-Archiv".

VDL-Ausbildungsbroschüre

VDL-Ausbildungsbroschüre
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